Pont Audemer:
1.Bild Zu weit in den Hakenbogen gebunden, Körper für eine Trockenfliege sehr dick, diese wird nicht lange Schwimmen. Das Bild in der Galerie ist wesentlich besser.
Panama
zu sehen in Bild 1 ist wohl eines der häufigsten Fehler. Du bindest das Schwänzchen nicht auf der gesamten Körperlänge ein, dazu das Pfaugras noch oben drauf.
Dadurch entsteht eine Verdickung die du eigentlich nur mit Dubbing ausgleichen kannst. Zu sehen auch bei den anderen Mustern.
Gerade die Quill Gordon bekommt dadurch einen sehr ungleichen Körper. Darauf achten das der Unterbau so sauber und gleichmäßig wie nur irgendwie möglich gebildet wird.
Zurück zur Panama, habe den Ritz jetzt nicht da, aber warum das Pfaugras ? und keine Rippung... Nun bin mir da nicht so ganz sicher ob die so gebunden wird.
Der Körper aus Bast ist eher unschön gebunden, da haste bissle geschlampt. Du hättest das einbinden des Bast besser nutzen können um den Körper durch die Verdickung des Schwänzchens wieder an zu gleichen, indem du diesen nach vorne hin eingebunden hättest, und dann einmal zurück und wieder vor den Körper aufgebaut hättest. Dein Ansatz die Lücke mit dem Bast aus zu gleichen war schon richtig, nur hast du dadurch in der Mitte diesen Knubbel durch das umlegen des Bast verursacht,
Die 2 Grizzlyhecheln gerade und Rechtwinklig eingebunden, dadurch schwimmt die Fliegen wesentlich Stabiler.
Das Rebhuhn sieht etwas zerzaust aus, und könnte ein Tick kleiner sein, aber macht jetzt nicht so viel aus.
Quill Gordon
Das Schwänzchen ist wieder zu weit hinten eingebunden und zu viele Fibern der Köper ist wie oben bereist gesagt ungleichmäßig. Wenn die Fibern zu kurz für den gesamten Körper sind, diesen mit Bindefaden versuchen weitestgehen anzugleichen, damit ein gleichmäßiger Körper entsteht. Dabei kannst du dem Körper direkt die fertige Form geben, also schön konisch nach hinten verjüngt.
Ein Pfauengras Kiel besitzt nicht die schön ausgeprägte Bänderung wie eines aus dem Pfauenauge. Bilder sind ja derzeit überall zu sehen, und diese Quills sind sehr Anfängertauglich. Schneller und Sauberer bekommt man keinen Körper hin, einfach und effektiv von jedem Bindeanfänger schnell umzusetzen.
Zum Flügel der passt von den Proportionen nicht, die Spitzen sind nicht angeglichen, und viel zu viel Material dieser hätte auch etwas kürzer sein können gerade mal so lang das die etwas über die Hechelspitzen raus ragt, oftmals sogar gleichlang. So wird die Fliege sicherlich stark am Vorfach Propellern.
Royal Coachman Variante
Das Schwänzchen ein Tick zu weit hinten, du siehst das dieses sich etwas nach unten abknickt gerade sieht schöner aus. Ansonsten sehr sauberer Kopf die Proportionen passen soweit auch ganz gut. Flügel ist Geschmacksache. Bei der Fliege passt vieles zusammen. Die Kleinigkeiten wie der zulange Bart sind nicht als Fehler an sich zu deuten, man kann es so machen oder etwas kürzer bis zur Hakenspitze was mir besser gefällt. Es gibt einige Tricks zum Binden der Coachman im Netz, so zb. binde ich erst das Pfaugras ein, dann den roten Körperfaden, und bilde direkt den Unterbau mit dem roten Körpermaterial. Darüber binde ich das hintere Pfaugras. Dadurch erhält man einen wie so oft angesprochenen schönen gleichmäßigen Unterkörper, der in der Mitte rauschaut Aber das kann man so machen, muss man aber nicht.
Patridge and Orange ist auch soweit auch ganz OK. Kann man so binden "Aber" etwas weniger Hechel und darauf geachtet dass die Rundungen der Fibern nach hinten stehen wäre bei diesem Klassischen Spider wohl schöner. Der Körper kann bei der Hakenspitze aufhören.
Könnte dann so aussehen.
Den passenden Trick dazu kommt die Woche in der Bindeanleitung zur GWF.