Tages- und Jahreskartenfischer
Moderatoren: Maggov, Forstie, Michael., Olaf Kurth
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Jürgen Gaul
Lieber Ralle,
jetzt mal ganz locker bleiben, denn ich kann Deine Aufgewühltheit absolut nicht verstehen. Jürgen Anacker und ich haben unabhängig voneinander die Erfahrung gemacht, dass Tageskarteninhaber sich am Gewässer nicht immer so benehmen, wie es sich für einen „Gast“ – und ein solcher sind sie ja nun einmal – gebührt. Wenn die Bewirtschafter eines Gewässers aufgrund diverser Vorfälle mit Gastkarteninhabern die Ausgabe von Tageskarten einstellen, so ist das aus meiner Sicht doch zumindest verständlich, wenngleich damit die - vielleicht sogar überwiegende - Mehrzahl „anständiger“ Fischer zu unrecht bestraft wird.
Damit ist auch nicht gesagt, dass die Jahreskarteninhaber die besseren Menschen seien, nur zeigt hier die Erfahrung, dass diese in der Regel (und keine solche ohne Ausnahme!) verantwortungsbewusster bei der Fischerei an ihrem Gewässer vorgehen und sei es auch nur aus Angst, unter Umständen bei fortgesetzten Verstößen gegen die Vorschriften keine Karte mehr ausgestellt zu bekommen. In diesem Sinne ist auch meine Bemerkung „Nur kriege ich dieses Problem (nämlich das der Übertretung der Gewässerordnung) eher in den Griff, weil sich die Mitglieder untereinander - sicherlich auch wegen eines gewissen Fischneids - besser überwachen als einen Tageskarteninhaber, der mal unter der Woche für 2 bis 3 Stunden am Wasser ist“ zu verstehen und nicht etwa als Aufruf zur gegenseitigen Denunziation der Mitglieder.
Zu dieser Verunglimpfung von Nichtfliegenfischern möchte ich mich – obwohl seit 24 Jahren ausschließlich mit der Fliege fischend – nun doch nicht eingehend äußern. Nur soviel: selbstverständlich fischen nicht alle unserer Mitglieder mit der Fliege, sondern leider nur ein gutes Drittel, erfreulicherweise mit steigender Tendenz, aber auch unter den Nichtfliegenfischern gibt es sehr kompetente, naturbewusste und waidgerechte Fischerkollegen (siehe auch den Thread „Spinnangler: wir müssen draußen bleiben“) und ich habe etliche Mitglieder aus dieser (Spinnfischer-)Kategorie im Verein, die mir am A.... lieber sind als einige bornierte Fliegenfischerkollegen, die ich in diesen vergangenen 24 Jahren an diversen Fischwassern im In- und Ausland kennengelernt habe.
Da muss nun ich sagen: „Bin ich froh, NICHT Mitglied in einem Verein zu sein, der seine Gewässer mit fangreifen Fischen besetzt“. Also wenn ich Dich nicht falsch verstanden habe und euer Verein tatsächlich fangreife Fische in ein Salmonidengewässer besetzt, dann gehört ihm die Hegepflicht entzogen und die Pacht gekündigt. Was uns betrifft kann ich Dich beruhigen: wir besetzen unsere Gewässer im Einklang mit den Vorschriften der Fischereibehörden ausschließlich mit Bachforellensömmerlingen aus eigener anerkannt seuchenfreier Zucht. Aus diesem Grund kommt es zumindest bei uns mit Sicherheit nicht zu dem von Dir beschriebenen Besatzanglerphänomen.
Dies ist keine Angelegenheit von Courage sondern der Abschätzung der Erfolgsaussichten: Wenn schon, wie mehrfach geschehen, Anzeigen wegen Fischwilderei – und dabei handelt es sich ja um ein Offizialdelikt – von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung eingestellt werden, ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung liege nicht vor, dann wirst Du es mir vielleicht nachsehen, dass wir uns Zeit, Geld und Ärger für das mit unsicherem Ausgang behaftete Beschreiten des privaten Klagewegs ersparen wollten.
Da sind wir doch völlig einer Meinung und in diesem Sinne wünsche ich Dir weiterhin
Tight lines and dry socks
Jürgen
jetzt mal ganz locker bleiben, denn ich kann Deine Aufgewühltheit absolut nicht verstehen. Jürgen Anacker und ich haben unabhängig voneinander die Erfahrung gemacht, dass Tageskarteninhaber sich am Gewässer nicht immer so benehmen, wie es sich für einen „Gast“ – und ein solcher sind sie ja nun einmal – gebührt. Wenn die Bewirtschafter eines Gewässers aufgrund diverser Vorfälle mit Gastkarteninhabern die Ausgabe von Tageskarten einstellen, so ist das aus meiner Sicht doch zumindest verständlich, wenngleich damit die - vielleicht sogar überwiegende - Mehrzahl „anständiger“ Fischer zu unrecht bestraft wird.
Damit ist auch nicht gesagt, dass die Jahreskarteninhaber die besseren Menschen seien, nur zeigt hier die Erfahrung, dass diese in der Regel (und keine solche ohne Ausnahme!) verantwortungsbewusster bei der Fischerei an ihrem Gewässer vorgehen und sei es auch nur aus Angst, unter Umständen bei fortgesetzten Verstößen gegen die Vorschriften keine Karte mehr ausgestellt zu bekommen. In diesem Sinne ist auch meine Bemerkung „Nur kriege ich dieses Problem (nämlich das der Übertretung der Gewässerordnung) eher in den Griff, weil sich die Mitglieder untereinander - sicherlich auch wegen eines gewissen Fischneids - besser überwachen als einen Tageskarteninhaber, der mal unter der Woche für 2 bis 3 Stunden am Wasser ist“ zu verstehen und nicht etwa als Aufruf zur gegenseitigen Denunziation der Mitglieder.
Ich gehe mal davon aus,dass Dein Verein , in dem Du Vorsitzender bist, zum grössten Teil aus nicht-Fliegenfischern besteht. Auch ich bin noch immer Vereinsmitglied eines Clubs von ca.400 MG. Davon haben meiner Meinung nach 90% nicht die leiseste Ahnung vom Fischen.
Zu dieser Verunglimpfung von Nichtfliegenfischern möchte ich mich – obwohl seit 24 Jahren ausschließlich mit der Fliege fischend – nun doch nicht eingehend äußern. Nur soviel: selbstverständlich fischen nicht alle unserer Mitglieder mit der Fliege, sondern leider nur ein gutes Drittel, erfreulicherweise mit steigender Tendenz, aber auch unter den Nichtfliegenfischern gibt es sehr kompetente, naturbewusste und waidgerechte Fischerkollegen (siehe auch den Thread „Spinnangler: wir müssen draußen bleiben“) und ich habe etliche Mitglieder aus dieser (Spinnfischer-)Kategorie im Verein, die mir am A.... lieber sind als einige bornierte Fliegenfischerkollegen, die ich in diesen vergangenen 24 Jahren an diversen Fischwassern im In- und Ausland kennengelernt habe.
Reine Besatzangler, welche nur in der Woche zum angeln gehen (nicht Fischen gehen !!), wenn frischer Fisch besetzt wurde.
Da muss nun ich sagen: „Bin ich froh, NICHT Mitglied in einem Verein zu sein, der seine Gewässer mit fangreifen Fischen besetzt“. Also wenn ich Dich nicht falsch verstanden habe und euer Verein tatsächlich fangreife Fische in ein Salmonidengewässer besetzt, dann gehört ihm die Hegepflicht entzogen und die Pacht gekündigt. Was uns betrifft kann ich Dich beruhigen: wir besetzen unsere Gewässer im Einklang mit den Vorschriften der Fischereibehörden ausschließlich mit Bachforellensömmerlingen aus eigener anerkannt seuchenfreier Zucht. Aus diesem Grund kommt es zumindest bei uns mit Sicherheit nicht zu dem von Dir beschriebenen Besatzanglerphänomen.
Warum hast Du denn nicht die Courage gehabt den Mann anzuzeigen??
Dies ist keine Angelegenheit von Courage sondern der Abschätzung der Erfolgsaussichten: Wenn schon, wie mehrfach geschehen, Anzeigen wegen Fischwilderei – und dabei handelt es sich ja um ein Offizialdelikt – von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung eingestellt werden, ein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung liege nicht vor, dann wirst Du es mir vielleicht nachsehen, dass wir uns Zeit, Geld und Ärger für das mit unsicherem Ausgang behaftete Beschreiten des privaten Klagewegs ersparen wollten.
Denn es gibt wahrlich feine Fliegenfischer - Kameraden , die es verdient haben als "GASTangler" das Vertrauen entgegengebracht zu bekommen ,dass sie verdienen. Auch wenn im Vorfeld irgendwelche A......lö....er sich daneben benommen haben.
Da sind wir doch völlig einer Meinung und in diesem Sinne wünsche ich Dir weiterhin
Tight lines and dry socks
Jürgen
Zuletzt geändert von Jürgen Gaul am 05.09.2004, 19:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Guzzi
Hallo Roland,
was heisst hier den Schuss noch nicht gehört und keiner ist gegen Gastkarten? Wenn Du Dir die geschriebenen Artikel nochmal aufmerksam zu Gemüte führen würdest dann entgänge Dir nicht was da schon beim ersten Mal stand:
"Und wenn man dann - wie bei uns vor einigen Jahren geschehen - einen "Gastfischer" bei einer Kontrolle mit 25 Forellen im Kofferraum erwischt, muss mann den Skeptikern recht geben und die Ausgabe von Tageskarten mit Rücksicht auf das Engagement der Vereinsmitglieder einstellen."
Da ist schon jemand gegen Gastkarten, in diesem Fall der Jürgen Gaul. Die denkweise ist im Grunde landläufig bekannt und beliebt. Ein Türke fährt Dir dicht auf -> alle Türken ausweisen abschieben. Eine Frau braucht länger beim Einparken -> Frauen können nicht autofahren, Führerscheine einsammeln. Usw.. Da könnt Ihr reden was Ihr wollt, Ihr pauschaliert hier vom feinsten und ich befürchte, Ihr glaubt auch selber was Ihr sagt.
Wie Ralle schon gesagt hat: Regeln aufstellen. Diese kontrollieren. Und wenn jemand die drei Fische entnimmt die erlaubt sind, was ist daran falsch? Wenn das für das Gewässer zu viel ist, warum dann nicht die Anzahl auf einen Fisch begrenzen? Widerhaken verbieten. Alles möglich. Ich glaube aber eher, dass es weitaus populärer bei der Masse der Leute ist, Auswärtige auszuschliessen. Wie so oft.
Hallo Jürgen Gaul,
was das Desinteresse der Staatsanwaltschaft anbelangt, damit haben viele zu kämpfen, das streite ich nicht ab. Aber man muss sich damit nicht abfinden. Mit etwas Glück trifft man auf einen Staatsanwalt der sich nach etwas Erklärung tatsächlich damit beschäftigt, die beschäftigen sich mit noch viel kleineren Dingen. Was aber noch dazu kommt ist, dass es sich um Diebstahl handelt und da Ihr ja viel Arbeit in die Fische steckt handelt es sich auch um einen erheblichen Wert. Dies ist auch eine zivilrechtliche Frage von Schadensersatz, der vermutlich nicht gering wäre. Das sollte man nicht ausser acht lassen.
Es bleibt mir nur zu sagen was ich bereits erwähnte: kategorischer Imperativ. Also wollt ihr woanders auch die Gastkarte verwehrt bekommen? Da hat noch keiner von Euch drauf geantwortet.
Gruss,
Wolf
was heisst hier den Schuss noch nicht gehört und keiner ist gegen Gastkarten? Wenn Du Dir die geschriebenen Artikel nochmal aufmerksam zu Gemüte führen würdest dann entgänge Dir nicht was da schon beim ersten Mal stand:
"Und wenn man dann - wie bei uns vor einigen Jahren geschehen - einen "Gastfischer" bei einer Kontrolle mit 25 Forellen im Kofferraum erwischt, muss mann den Skeptikern recht geben und die Ausgabe von Tageskarten mit Rücksicht auf das Engagement der Vereinsmitglieder einstellen."
Da ist schon jemand gegen Gastkarten, in diesem Fall der Jürgen Gaul. Die denkweise ist im Grunde landläufig bekannt und beliebt. Ein Türke fährt Dir dicht auf -> alle Türken ausweisen abschieben. Eine Frau braucht länger beim Einparken -> Frauen können nicht autofahren, Führerscheine einsammeln. Usw.. Da könnt Ihr reden was Ihr wollt, Ihr pauschaliert hier vom feinsten und ich befürchte, Ihr glaubt auch selber was Ihr sagt.
Wie Ralle schon gesagt hat: Regeln aufstellen. Diese kontrollieren. Und wenn jemand die drei Fische entnimmt die erlaubt sind, was ist daran falsch? Wenn das für das Gewässer zu viel ist, warum dann nicht die Anzahl auf einen Fisch begrenzen? Widerhaken verbieten. Alles möglich. Ich glaube aber eher, dass es weitaus populärer bei der Masse der Leute ist, Auswärtige auszuschliessen. Wie so oft.
Hallo Jürgen Gaul,
was das Desinteresse der Staatsanwaltschaft anbelangt, damit haben viele zu kämpfen, das streite ich nicht ab. Aber man muss sich damit nicht abfinden. Mit etwas Glück trifft man auf einen Staatsanwalt der sich nach etwas Erklärung tatsächlich damit beschäftigt, die beschäftigen sich mit noch viel kleineren Dingen. Was aber noch dazu kommt ist, dass es sich um Diebstahl handelt und da Ihr ja viel Arbeit in die Fische steckt handelt es sich auch um einen erheblichen Wert. Dies ist auch eine zivilrechtliche Frage von Schadensersatz, der vermutlich nicht gering wäre. Das sollte man nicht ausser acht lassen.
Es bleibt mir nur zu sagen was ich bereits erwähnte: kategorischer Imperativ. Also wollt ihr woanders auch die Gastkarte verwehrt bekommen? Da hat noch keiner von Euch drauf geantwortet.
Gruss,
Wolf
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Werner
Hallo,
angesichts des anscheinend brisanten Themas muss ich auch noch meine Meinung bzw. meine Erfahrungen berichten : Ich fische mit Jahreskarte an einem Gewässer, an dem nur solche an Fliegenfischer ausgegeben werden.
Auf der Berechtigung ist kein Fanglimit angegeben, aber eine Fangliste muss geführt werden.
1. Der Eintrag eines Jahreskartenfischers im vorigen Jahr lautete, dass er an Tag xy 17 Forellen mitgenommen habe. Offensichtlich war der Gute davon überzeugt, dass das so in Ordnung sei.
2. Außer an diesem Gewässer kann ich anderswo nur mit Tageskarten fischen, weil ich in einer Gegend lebe, wo es keine guten Fliegengewässer gibt. Zusätzlich zur Fahrerei bezahle ich an manchen Gewässern über den
( teilweise unverschämten ) Tageskartenpreis die Angelei ortsansässiger Jahreskartenfischer bzw. Vereinsmitglieder mit, die nicht nur die Gnade des geographisch günstigen Wohnortes für sich verbuchen können , sondern für einen Appel und ein Ei - gemessen am Tageskartenpreis- fischen, die ich also subventioniere, was diese auch zugeben.
3. Gibt es schwarze oder dumme Schafe- wie oben erläutert- überall, aber mir schwillt der Kamm, wenn ich- aus den Erfahrungen meiner Situation- von Fischern lese, die sich in ihrer priviligierten Situation suhlend, Tageskartenfischern ihre mühsam und teuer "erfahrenen" Fische missgönnen, obwohl diese im Rahmen der erlaubten Möglichkeiten mitgenommen werden.
Fazit : "Waidgerechtes" und sinnvolles Fischen respektive Mitnehmen von Fischen kann man weder bei den einen noch bei den anderen erzwingen, aber ein wenig Verständnis für die, die nicht im Besitz der Fischereiparadiese sind, kann man schon aufbringen.
Gruß Werner
angesichts des anscheinend brisanten Themas muss ich auch noch meine Meinung bzw. meine Erfahrungen berichten : Ich fische mit Jahreskarte an einem Gewässer, an dem nur solche an Fliegenfischer ausgegeben werden.
Auf der Berechtigung ist kein Fanglimit angegeben, aber eine Fangliste muss geführt werden.
1. Der Eintrag eines Jahreskartenfischers im vorigen Jahr lautete, dass er an Tag xy 17 Forellen mitgenommen habe. Offensichtlich war der Gute davon überzeugt, dass das so in Ordnung sei.
2. Außer an diesem Gewässer kann ich anderswo nur mit Tageskarten fischen, weil ich in einer Gegend lebe, wo es keine guten Fliegengewässer gibt. Zusätzlich zur Fahrerei bezahle ich an manchen Gewässern über den
( teilweise unverschämten ) Tageskartenpreis die Angelei ortsansässiger Jahreskartenfischer bzw. Vereinsmitglieder mit, die nicht nur die Gnade des geographisch günstigen Wohnortes für sich verbuchen können , sondern für einen Appel und ein Ei - gemessen am Tageskartenpreis- fischen, die ich also subventioniere, was diese auch zugeben.
3. Gibt es schwarze oder dumme Schafe- wie oben erläutert- überall, aber mir schwillt der Kamm, wenn ich- aus den Erfahrungen meiner Situation- von Fischern lese, die sich in ihrer priviligierten Situation suhlend, Tageskartenfischern ihre mühsam und teuer "erfahrenen" Fische missgönnen, obwohl diese im Rahmen der erlaubten Möglichkeiten mitgenommen werden.
Fazit : "Waidgerechtes" und sinnvolles Fischen respektive Mitnehmen von Fischen kann man weder bei den einen noch bei den anderen erzwingen, aber ein wenig Verständnis für die, die nicht im Besitz der Fischereiparadiese sind, kann man schon aufbringen.
Gruß Werner
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stekus
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Jürgen Gaul
@stekus:
Deine Beiträge in diesem Board, auch wenn es inzwischen an die 150 sind, haben sich bis heute noch nie durch besonders substantielle Inhalte ausgezeichnet. Zu Deiner jetzigen Bemerkung nur soviel: Frag' mal bitte die Hoteliers mit eigenen Fischstrecken, ob sie ihr Klientel als "Gäste" oder "Kunden" betrachten und ob sie diesen, wie Du meinst, die Möglichkeiten zum Fischen kostenlos zur Verfügung stellen.
Im übrigen würde ich mir noch einmal die erweiterten Forumsregeln zu Gemüte führen, ich zitiere:
TL Jürgen
Deine Beiträge in diesem Board, auch wenn es inzwischen an die 150 sind, haben sich bis heute noch nie durch besonders substantielle Inhalte ausgezeichnet. Zu Deiner jetzigen Bemerkung nur soviel: Frag' mal bitte die Hoteliers mit eigenen Fischstrecken, ob sie ihr Klientel als "Gäste" oder "Kunden" betrachten und ob sie diesen, wie Du meinst, die Möglichkeiten zum Fischen kostenlos zur Verfügung stellen.
Im übrigen würde ich mir noch einmal die erweiterten Forumsregeln zu Gemüte führen, ich zitiere:
Bedenke bei der Auswahl Deines Usernamens jedoch: Willst Du erst genommen werden, sollte sich das bereits im Usernamen wiederspiegeln. Es sollte in einem solchen "Fachforum" für niemanden ein Problem sein, mit Vor- und Nachnamen unter seinem Posting zu stehen, es sei denn, er hat vielleicht etwas zu verbergen... Erscheinen unseren Moderatoren die User-Namen allzu unsinnig, muss sich niemand über eine Löschung wundern...
TL Jürgen
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Jürgen Anacker
Also freunde der volksmusik, jetzt aber die leine wieder tief halten!
Das thema ist scheinbar sehr brisant und brodelt ganz schön!
Noch mal!!! Keine von uns in die schußlinie geradenen (jürgen gaul, roland k, usw) ist gegen tageskartenfischer!
nur am rande bemerkt, wenn jemand wie jürgen gaul 24 jahre mit der fliege fischt und auch ne ahnung hat was es betrifft ein gewässer zu bewirtschaften...hat er es nicht nötig das man ihn laufend unter die gürtelline tritt!!!
Aber die dinge die aufgeführt wurden sind tatsache! Ich möchte nicht sagen, das von 10 tageskartenfischer 7 „schwarze schafe“ sind...sondern das verhälniss ist eher anders herum...würde ich sagen.
Ach ja, @guzzi junger freund...ich gehe ab und zu auch mit tageskarten zum fischen und die bekomme ich weil ich etwas vorgelebt habe...d.h wie man sich verhält am gewässer usw
Wie man in den wald rein schreit so kommt es auch zurück!
Siehe auch den satz von @ralle: Ich halte es in der Regel so , dass ich vorm beginnen des Fischens mich ein paar Minuten mal mit dem Eigner unterhalte ( sofern möglich) ,wie ich Ihn in seiner Hege unterstützen kann/soll ,oder ob es vielleicht Jahrgänge gibt die man besser schont /entnimmt etc.
Jetzt zum thema fanglimit...wenn jemand 3 tage an ein gewässer fährt und nimmt sich a` 3 fische mit...so ist das ok! So das sie maßlich und mit den richtigen fliegen (also nicht jig usw usw ) gefangen wurden.
Wenn aber jemand also sagen wir mal 20 tageskarten löst und dann die 3 fische mitnimmt denke ich sieht die sache für mich anders aus!!!
Es gibt auch unterschiede vom gewässer her...die einen wo fangfähige fische gesetzt werden.
Ich würde sagen forellenpufffffstrecken...
Aber es gibt sie noch, nämlich diese gewässer,die ich teilweise befische, wo vielleicht wildforellen drin sind. Gar vielleicht ein eigener forellenstamm...den es nirgendwo anders gibt. Hier schaut die sache für mich anders aus!!!punkt aus!!!
Nochmal kollegen, mein beitrag sollte zum nachdenken anregen!!! Deshalb möchte ich noch einmal den satz von @ralle als meinen heutigen schlußsatz aufführen...
... Ich halte es in der Regel so , dass ich vorm beginnen des Fischens mich ein paar Minuten mal mit dem Eigner unterhalte ( sofern möglich) ,wie ich Ihn in seiner Hege unterstützen kann/soll ,oder ob es vielleicht Jahrgänge gibt die man besser schont /entnimmt etc...
so sollte sich für mich ein verantwortungsbewusster fischer verhalten!!!
Gruß
jürgen
Das thema ist scheinbar sehr brisant und brodelt ganz schön!
Noch mal!!! Keine von uns in die schußlinie geradenen (jürgen gaul, roland k, usw) ist gegen tageskartenfischer!
nur am rande bemerkt, wenn jemand wie jürgen gaul 24 jahre mit der fliege fischt und auch ne ahnung hat was es betrifft ein gewässer zu bewirtschaften...hat er es nicht nötig das man ihn laufend unter die gürtelline tritt!!!
Aber die dinge die aufgeführt wurden sind tatsache! Ich möchte nicht sagen, das von 10 tageskartenfischer 7 „schwarze schafe“ sind...sondern das verhälniss ist eher anders herum...würde ich sagen.
Ach ja, @guzzi junger freund...ich gehe ab und zu auch mit tageskarten zum fischen und die bekomme ich weil ich etwas vorgelebt habe...d.h wie man sich verhält am gewässer usw
Wie man in den wald rein schreit so kommt es auch zurück!
Siehe auch den satz von @ralle: Ich halte es in der Regel so , dass ich vorm beginnen des Fischens mich ein paar Minuten mal mit dem Eigner unterhalte ( sofern möglich) ,wie ich Ihn in seiner Hege unterstützen kann/soll ,oder ob es vielleicht Jahrgänge gibt die man besser schont /entnimmt etc.
Jetzt zum thema fanglimit...wenn jemand 3 tage an ein gewässer fährt und nimmt sich a` 3 fische mit...so ist das ok! So das sie maßlich und mit den richtigen fliegen (also nicht jig usw usw ) gefangen wurden.
Wenn aber jemand also sagen wir mal 20 tageskarten löst und dann die 3 fische mitnimmt denke ich sieht die sache für mich anders aus!!!
Es gibt auch unterschiede vom gewässer her...die einen wo fangfähige fische gesetzt werden.
Ich würde sagen forellenpufffffstrecken...
Aber es gibt sie noch, nämlich diese gewässer,die ich teilweise befische, wo vielleicht wildforellen drin sind. Gar vielleicht ein eigener forellenstamm...den es nirgendwo anders gibt. Hier schaut die sache für mich anders aus!!!punkt aus!!!
Nochmal kollegen, mein beitrag sollte zum nachdenken anregen!!! Deshalb möchte ich noch einmal den satz von @ralle als meinen heutigen schlußsatz aufführen...
... Ich halte es in der Regel so , dass ich vorm beginnen des Fischens mich ein paar Minuten mal mit dem Eigner unterhalte ( sofern möglich) ,wie ich Ihn in seiner Hege unterstützen kann/soll ,oder ob es vielleicht Jahrgänge gibt die man besser schont /entnimmt etc...
so sollte sich für mich ein verantwortungsbewusster fischer verhalten!!!
Gruß
jürgen
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T.Z..
Leute,
Ich versteh das nicht. Warum setzt man nicht einfach die Mindestmaße auf den Tageskarten rauf? Fertig. Dann erledigt sich a) die übermässige Entnahme und b) die Anzahl der Knallköppe. Ich komme gerade aus dem Urlaub in Österreich. Keine Begenungen der dritten Art gehabt weil das war an einem primär per C&R reglementierten Gewässer mit entsprechenden Mindestmaßen für Trophäenfische.
Es gibt Gewässer da sind eben die Mindestmaße so gesetzt dass eine Entnahme nur angemessen gehen kann. Ich habe meine persönlichen Mindestmaße, was natürlich genau genommen in diesem sch... Land nicht ganz legal ist, aber ich fang eh nie was <grins>.
Hier bei uns an der Grenze zum Land der gelben Nummernschilder findet man auch oft recht mitteilungsfreudige Kollegen, aber die setzen wenigstens alle 50 Fische die sie fangen wieder zurück.
In Deutschland herrscht eben die Auffassung vor man müsse für den Topf angeln und alles vor den Kopf hauen was man erwischt. Da wird sich auch in näherer Zukunft nichts dran ändern. Unser lokaler Verein der Fallensteller, äh sorry "Sportangler", besteht zu 98% aus Stippern. Setz dich mal in so eine Mitgliederversammlung. Du hörst nur den ganzen Chor skandieren - da muss mehr Fisch rein, mehr Fisch rein - klingelt mir jetzt noch in den Ohren. Die wollen immer noch den totalen Krieg gegen den Fisch - den kann man wenigstens gewinnen.
In Deutschland haben wir eben eine hohe Bevölkerungsdichte. Das merkt man auch an den Gewässern. Mit vernünftigen Regelungen und einer gewissen Beschränkung der Fangmethoden hat man eine gewisse "Sortierung" der Angler. Die einen da und die anderen eben dort.
Allerliebste Grüße,
Thomas Züllich
@ Coachman - Schwarze Liste - also nein. Was ist der nächste Schritt? Da wird der Gewässerwart doch eher zum Blockwart. Wenn du so einen Fangprofi kennenlernst wie den Herrn der 14,65kg - geh doch mal zusammen mit ihm fischen. Kann man bestimmt viel lernen
. Ich denke du wirst schnell merken, dass er sich um eine Kommastelle vertan hat. Zudem wird er sich wundern warum du so viel spass an einem, gut gefangenen und wieder releasten Fisch hast under erst angeben muss um Spass zu bekommen. Du glaubst nicht wie heilsam das für diese Leute ist. Deinen Unmut über seinTun versteht er eh nur als Neid. Pack sowas einfach ganz anders an. Solch einen Kollegen an einen Forellenpuff zu verweisen ist doch nicht die Lösung. Die Dinger gehören doch eigentlich nicht in die Landschaft. Er hat ja zumindest schon mal einen Schritt weiter getan und schon angefangen mit der Fliege zu fischen, sprich da ist Potential.
Ich versteh das nicht. Warum setzt man nicht einfach die Mindestmaße auf den Tageskarten rauf? Fertig. Dann erledigt sich a) die übermässige Entnahme und b) die Anzahl der Knallköppe. Ich komme gerade aus dem Urlaub in Österreich. Keine Begenungen der dritten Art gehabt weil das war an einem primär per C&R reglementierten Gewässer mit entsprechenden Mindestmaßen für Trophäenfische.
Es gibt Gewässer da sind eben die Mindestmaße so gesetzt dass eine Entnahme nur angemessen gehen kann. Ich habe meine persönlichen Mindestmaße, was natürlich genau genommen in diesem sch... Land nicht ganz legal ist, aber ich fang eh nie was <grins>.
Hier bei uns an der Grenze zum Land der gelben Nummernschilder findet man auch oft recht mitteilungsfreudige Kollegen, aber die setzen wenigstens alle 50 Fische die sie fangen wieder zurück.
In Deutschland herrscht eben die Auffassung vor man müsse für den Topf angeln und alles vor den Kopf hauen was man erwischt. Da wird sich auch in näherer Zukunft nichts dran ändern. Unser lokaler Verein der Fallensteller, äh sorry "Sportangler", besteht zu 98% aus Stippern. Setz dich mal in so eine Mitgliederversammlung. Du hörst nur den ganzen Chor skandieren - da muss mehr Fisch rein, mehr Fisch rein - klingelt mir jetzt noch in den Ohren. Die wollen immer noch den totalen Krieg gegen den Fisch - den kann man wenigstens gewinnen.
In Deutschland haben wir eben eine hohe Bevölkerungsdichte. Das merkt man auch an den Gewässern. Mit vernünftigen Regelungen und einer gewissen Beschränkung der Fangmethoden hat man eine gewisse "Sortierung" der Angler. Die einen da und die anderen eben dort.
Allerliebste Grüße,
Thomas Züllich
@ Coachman - Schwarze Liste - also nein. Was ist der nächste Schritt? Da wird der Gewässerwart doch eher zum Blockwart. Wenn du so einen Fangprofi kennenlernst wie den Herrn der 14,65kg - geh doch mal zusammen mit ihm fischen. Kann man bestimmt viel lernen
Zuletzt geändert von T.Z.. am 10.09.2004, 23:36, insgesamt 1-mal geändert.
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stekus
@Jürgen Gaul:
Private Anliegen die off-topic sind löst man für gewöhnlich per PN (hab dir daher eine geschickt...)
Ich habe nicht gemeint, dass ein Hotelier sein Angelrevier kostenlos zur verfügung stellen soll. Ich habe nur angedeutet, dass der Begriff Gast hier wohl unglücklich gewählt ist. Wahrscheinlich hast du schon von der Gastfreundschaft im Orient gehört. An die muss ich immer denken wenn ich das Wort Gast höre. Dort würde man (nicht als Hotellgast sondern von z.b. einem Nomaden) dich sicher kostenlos fischen lassen wenn du der Gast des Hauses währest. Die Umstände (Fischereilich gesehen) im Orient lassen sich natürlich nicht mit denen bei uns vergleichen, darum geht es hier auch gar nicht. Ich wollte nur darauf hinweißen, dass für mich (und womöglich andere auch!) "Gast" hier nicht ganz passt. Aber du hast natürlich recht. Heute geht die Gastfreundschaft immer weiter verlohren. Daher kann es auch so weit kommen, dass ein Gast auch ein zahlender Kunde sein kann. Traurig, in welche Richtung es mit unserer Welt geht.
Private Anliegen die off-topic sind löst man für gewöhnlich per PN (hab dir daher eine geschickt...)
Ich habe nicht gemeint, dass ein Hotelier sein Angelrevier kostenlos zur verfügung stellen soll. Ich habe nur angedeutet, dass der Begriff Gast hier wohl unglücklich gewählt ist. Wahrscheinlich hast du schon von der Gastfreundschaft im Orient gehört. An die muss ich immer denken wenn ich das Wort Gast höre. Dort würde man (nicht als Hotellgast sondern von z.b. einem Nomaden) dich sicher kostenlos fischen lassen wenn du der Gast des Hauses währest. Die Umstände (Fischereilich gesehen) im Orient lassen sich natürlich nicht mit denen bei uns vergleichen, darum geht es hier auch gar nicht. Ich wollte nur darauf hinweißen, dass für mich (und womöglich andere auch!) "Gast" hier nicht ganz passt. Aber du hast natürlich recht. Heute geht die Gastfreundschaft immer weiter verlohren. Daher kann es auch so weit kommen, dass ein Gast auch ein zahlender Kunde sein kann. Traurig, in welche Richtung es mit unserer Welt geht.
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pritt32
Hallo Jungs,
ich habe mich gerade mühsam durch alle Beiträge gelesen und kann dass alles nicht so richtig verstehen.
Ich bin der typische Tageskartenfischer, da ich wenig Zeit habe und meist im Urlaub fische. Es kann ja wohl nicht war sein, dass ich eine Karte löse auf derz.B. draufsteht, dass ich 3 Fische ab 33cm mitnehmen kann, und es mir dan verübelt wird, (wenn ich denn überhaupt mal einen massigen Fisch fange) dass ich dann diese Anzahl auch mitnehme. Dann müßt ihr auf Eure Tageskarten eben draufschreiben, dass nur ein Fisch mitgenommen werden kann oder wieviele auch immer. Ausserdem ist es mir als Tageskartenkäufer häufig nicht bekannt, ob das Gewässer durch Idealissmus und viel ehrenamtliche Arbeitsstunden oder durch Betriebswirte bewirtschaftet wird. Ich finde diese Diskussion traurig, da es für mich eine Disskriminierung der Tageskartenanglern sehr nahe kommt. Auch wenn Ihr schreibt nicht alle über eine Kamm zu scheren, die Quintessens geht in diese Richtung. Mir geht es bein FF eigentlich nur um Entspannung und ein paar schöne Stunden in der Natur. Sollte jedoch an meine Änfängerrute ein Fisch anbeissen der das geforderte Mass eindeutig erreicht hat, werde ich auch zukünftig diesen in die Küche mitnehmen. Zum Glück für Euch fange ich nicht so viel und fahre oft ohne Fisch nach Hause.
Trotzdem Lieben Gruß
Arne
ich habe mich gerade mühsam durch alle Beiträge gelesen und kann dass alles nicht so richtig verstehen.
Ich bin der typische Tageskartenfischer, da ich wenig Zeit habe und meist im Urlaub fische. Es kann ja wohl nicht war sein, dass ich eine Karte löse auf derz.B. draufsteht, dass ich 3 Fische ab 33cm mitnehmen kann, und es mir dan verübelt wird, (wenn ich denn überhaupt mal einen massigen Fisch fange) dass ich dann diese Anzahl auch mitnehme. Dann müßt ihr auf Eure Tageskarten eben draufschreiben, dass nur ein Fisch mitgenommen werden kann oder wieviele auch immer. Ausserdem ist es mir als Tageskartenkäufer häufig nicht bekannt, ob das Gewässer durch Idealissmus und viel ehrenamtliche Arbeitsstunden oder durch Betriebswirte bewirtschaftet wird. Ich finde diese Diskussion traurig, da es für mich eine Disskriminierung der Tageskartenanglern sehr nahe kommt. Auch wenn Ihr schreibt nicht alle über eine Kamm zu scheren, die Quintessens geht in diese Richtung. Mir geht es bein FF eigentlich nur um Entspannung und ein paar schöne Stunden in der Natur. Sollte jedoch an meine Änfängerrute ein Fisch anbeissen der das geforderte Mass eindeutig erreicht hat, werde ich auch zukünftig diesen in die Küche mitnehmen. Zum Glück für Euch fange ich nicht so viel und fahre oft ohne Fisch nach Hause.
Trotzdem Lieben Gruß
Arne
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T.Z..
Arne,
hier geht's doch um die Knüppeler unter den Tageskartenfischern und nicht die Tageskartenfischerei allgemein. So interpretiere ich das wenigstens. Leider gibt's auch unter den Jahreskartenfischern und Gewässerpächtern "Knallköppe" die alles vor den Latz hauen was gerade mal 'nen Milimeter über Schonmaß (ist ja in vielerlei Hinsicht "dehnbar") ist.
Daher meine Devise - Schonmaße rauf. Für alle. Schlage vor 40 für Forellen und Äschen schon mal. Wär doch was, oder?
Petri und so,
Thomas
hier geht's doch um die Knüppeler unter den Tageskartenfischern und nicht die Tageskartenfischerei allgemein. So interpretiere ich das wenigstens. Leider gibt's auch unter den Jahreskartenfischern und Gewässerpächtern "Knallköppe" die alles vor den Latz hauen was gerade mal 'nen Milimeter über Schonmaß (ist ja in vielerlei Hinsicht "dehnbar") ist.
Daher meine Devise - Schonmaße rauf. Für alle. Schlage vor 40 für Forellen und Äschen schon mal. Wär doch was, oder?
Petri und so,
Thomas
Zuletzt geändert von T.Z.. am 10.09.2004, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
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pritt32
Thomas,
damit hab ich ja auch kein Problem. Das kann ich auch alles nicht beurteilen. Nur wenn mann entscheidet Scho´nmass bei x zuende, dann kann mann es keinem krumm nehmen wenn dann auch mitgenommen wird. Da muss ich Dir dann rechtgeben Schonmass rauf Anzahl weiter Begrenzen...
Flotte Fliegen usw..
Gruß aus Norddeutschland in die Eifel
Arne
damit hab ich ja auch kein Problem. Das kann ich auch alles nicht beurteilen. Nur wenn mann entscheidet Scho´nmass bei x zuende, dann kann mann es keinem krumm nehmen wenn dann auch mitgenommen wird. Da muss ich Dir dann rechtgeben Schonmass rauf Anzahl weiter Begrenzen...
Flotte Fliegen usw..
Gruß aus Norddeutschland in die Eifel
Arne
- Harald aus LEV
- Beiträge: 4360
- Registriert: 28.09.2006, 11:08
- Wohnort: Leverkusen
- Hat sich bedankt: 175 Mal
- Danksagung erhalten: 651 Mal
- Kontaktdaten:
Hallo Arne,
Du triffst den Nagel auf den Kopf.
Aber kann es denn vielleicht sein, daß mancher Ausgeber von Tageskarten gar kein Interesse daran hat, die Fangmenge zu begrenzen oder das Mindestmaß hochzusetzen, weil er dann vielleicht weniger Karten verkaufen könnte? Ich möchte nicht wissen, wieviele TK-Nutzer das Fanglimit gar nicht erreichen und nach ein paar schönen Stunden, aber ohne Fisch nach Hause fahren. Während der Kartenausgeber den vollen Betrag bekommen hat, was ihm ja auch vergönnt ist.
Harald
Du triffst den Nagel auf den Kopf.
Aber kann es denn vielleicht sein, daß mancher Ausgeber von Tageskarten gar kein Interesse daran hat, die Fangmenge zu begrenzen oder das Mindestmaß hochzusetzen, weil er dann vielleicht weniger Karten verkaufen könnte? Ich möchte nicht wissen, wieviele TK-Nutzer das Fanglimit gar nicht erreichen und nach ein paar schönen Stunden, aber ohne Fisch nach Hause fahren. Während der Kartenausgeber den vollen Betrag bekommen hat, was ihm ja auch vergönnt ist.
Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg
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T.Z..
Harald,
dein Post lässt vermuten, dass du den Preis für eine Lizenz in direkten Bezug zu Fischgewicht setzt, richtig? Zumindest schwingt diese Einstellung mit, zwar ganz sanft - aber doch ein bisschen. Fanglimit heisst ja Obergrenze und kein Soll was erfüllt werden muss.
Die Mindestmaße sollten per Gesetz rauf. Die momentanen Mindestmaße machen in meinen Augen, nur aus Sicht der Fischzüchter Sinn. Wer baut denn schon gerne ein Gewässer auf natürlich Weise auf, wenn er weiss das die Fische schon nach dem ersten Laichen entnommen werden dürfen? Ich habe mal gelesen, dass erst das zweite und dritte Laichen erst wirklich effizient ist.
Die 25cm für eine Bachforelle erscheinen doch da recht fragwürdig, oder? Welcher Fischbiologe kennt sich aus und möchte Fakten auf den Tisch legen die diese Mindestmaße wissenschaftlich begründen? Würde mich echt mal interessieren. Rein schon aus ganz persönlichem Interesse an einer gewissen "Rechtssicherheit".
Wenn schon Massregeln, dann doch bitte vernünftig und nicht dieser halbgare Wischi-waschi den wir momentan haben. Jeder vernünftige Angler der nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entnimmt, bzw. eben nicht unter 35 / 40cm, macht sich doch potentiell strafbar.
Petri und so,
Thomas
dein Post lässt vermuten, dass du den Preis für eine Lizenz in direkten Bezug zu Fischgewicht setzt, richtig? Zumindest schwingt diese Einstellung mit, zwar ganz sanft - aber doch ein bisschen. Fanglimit heisst ja Obergrenze und kein Soll was erfüllt werden muss.
Die Mindestmaße sollten per Gesetz rauf. Die momentanen Mindestmaße machen in meinen Augen, nur aus Sicht der Fischzüchter Sinn. Wer baut denn schon gerne ein Gewässer auf natürlich Weise auf, wenn er weiss das die Fische schon nach dem ersten Laichen entnommen werden dürfen? Ich habe mal gelesen, dass erst das zweite und dritte Laichen erst wirklich effizient ist.
Die 25cm für eine Bachforelle erscheinen doch da recht fragwürdig, oder? Welcher Fischbiologe kennt sich aus und möchte Fakten auf den Tisch legen die diese Mindestmaße wissenschaftlich begründen? Würde mich echt mal interessieren. Rein schon aus ganz persönlichem Interesse an einer gewissen "Rechtssicherheit".
Wenn schon Massregeln, dann doch bitte vernünftig und nicht dieser halbgare Wischi-waschi den wir momentan haben. Jeder vernünftige Angler der nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entnimmt, bzw. eben nicht unter 35 / 40cm, macht sich doch potentiell strafbar.
Petri und so,
Thomas
Zuletzt geändert von T.Z.. am 10.09.2004, 23:38, insgesamt 1-mal geändert.
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FFN Ralle
Hallo T.Z.
Deine oben genannte Devise halte ich doch für ein bisschen Naiv.
Wenn ein TK - Fischer bei einem Schonmass von ,sagen wir mal , 30cm einen
31er Fisch mitnimmt und damit "der *****" ist, kannste das Schonmass auf
Einsfuffzig hochschrauben - ab einseinundfuffzig bleibt er "der *****".
Das ändert doch nichts am Kernproblem.
Schonmasse & erlaubte Fangmenge sollten sich aus dem Bestand und der Reproduktionsfähigkeit des Wassers ergeben und nicht aus dem Verhalten
einzelner schwarzer Schafe !
Die muss man "am Wickel" kriegen und das geht nach meiner Meinung nur ,wenn man auch bei der Strafverfolgung (welche Dimension sie auch haben mag , von Ermahnungen bis Zivilklage ) klar macht , dass man "einen
***** in der Hose hat " und seine Linie konsequent durchzieht - notfalls bis zum Kadi.
Selbst wenn ein evt. Verfahren eingestellt werden sollte oder ein nur unbefriedigendes Urteil ergehen sollte, so weiss das schwarze Schaf aber, dass an meinem Gewässer ernst gemacht wird. Und da bezweifle ich ganz stark ob der Kollege nochmal eine TK für mein Wasser möchte....
Zusätzlicher Seiteneffekt : Auch unter schwarzen Schafen herrscht Mundpropaganda !!
Ansonsten sind die Kontrolleure gefragt. Auch die sollten sich einbringen
( was die meisten sicherlich tun ) und über das Wasser und seinen Inhalt
aufklären.
Man kann doch freundschaftlich auf einen Gastangler zugehen und ihm (als Bsp.) mittteilen : "Hör mal Kollege , anhand unserer Fangstatistik stellen wir dieses Jahr fest ,dass besonders viele Trutten zw. 30 und 35 entnommen wurden. Du könntest uns helfen ,wenn Du diesen Jahrgang freiwillig schonst !"
Ich bin Felsenfest davon überzeugt, 99% der Fischerkollegen hast Du auf Deiner Seite. Der letzte Prozent ist der , mit dem Du als TK Ausgeber leben musst,sonst darfst du keine rausgeben denn du hast die Regeln gemacht !
Viele Grüsse
FFN Ralle
Deine oben genannte Devise halte ich doch für ein bisschen Naiv.
Wenn ein TK - Fischer bei einem Schonmass von ,sagen wir mal , 30cm einen
31er Fisch mitnimmt und damit "der *****" ist, kannste das Schonmass auf
Einsfuffzig hochschrauben - ab einseinundfuffzig bleibt er "der *****".
Das ändert doch nichts am Kernproblem.
Schonmasse & erlaubte Fangmenge sollten sich aus dem Bestand und der Reproduktionsfähigkeit des Wassers ergeben und nicht aus dem Verhalten
einzelner schwarzer Schafe !
Die muss man "am Wickel" kriegen und das geht nach meiner Meinung nur ,wenn man auch bei der Strafverfolgung (welche Dimension sie auch haben mag , von Ermahnungen bis Zivilklage ) klar macht , dass man "einen
***** in der Hose hat " und seine Linie konsequent durchzieht - notfalls bis zum Kadi.
Selbst wenn ein evt. Verfahren eingestellt werden sollte oder ein nur unbefriedigendes Urteil ergehen sollte, so weiss das schwarze Schaf aber, dass an meinem Gewässer ernst gemacht wird. Und da bezweifle ich ganz stark ob der Kollege nochmal eine TK für mein Wasser möchte....
Zusätzlicher Seiteneffekt : Auch unter schwarzen Schafen herrscht Mundpropaganda !!
Ansonsten sind die Kontrolleure gefragt. Auch die sollten sich einbringen
( was die meisten sicherlich tun ) und über das Wasser und seinen Inhalt
aufklären.
Man kann doch freundschaftlich auf einen Gastangler zugehen und ihm (als Bsp.) mittteilen : "Hör mal Kollege , anhand unserer Fangstatistik stellen wir dieses Jahr fest ,dass besonders viele Trutten zw. 30 und 35 entnommen wurden. Du könntest uns helfen ,wenn Du diesen Jahrgang freiwillig schonst !"
Ich bin Felsenfest davon überzeugt, 99% der Fischerkollegen hast Du auf Deiner Seite. Der letzte Prozent ist der , mit dem Du als TK Ausgeber leben musst,sonst darfst du keine rausgeben denn du hast die Regeln gemacht !
Viele Grüsse
FFN Ralle






