Verfasst: 14.09.2004, 22:55
@royal coachman
Hallo, ich glaube, dass in den letzten 10 Jahren- genauer - mit dem "Aufkommen" der Goldkopfnymphe die klassischen Anbietetechniken an Bedeutung verloren haben. Ob etwas mehr dem Nassfliegenfischen oder eher dem Streamern zuzuordnen ist, ist mittlerweile eine fast müßige Frage. Schwere Goldkopfnymphen werden in Nassfliegenanbietetechnik ebenso gefischt wie als Kleinststreamer kurz über Grund gezupft. An manchen Gewässern findest du keinen Fischer mehr, der die Nymphe in Dead Drift anbietet und kürzlich wurde mir von einem Fliegenfischer berichtet, der die Trockene stromab anbot und furchen ließ- nicht etwa als beabsichtigte Technik, er kannte keine andere als die, mit der er die Nymphe immer anbot.
Ob man diese Entwicklung nun bedauert oder begrüßt, sie ist so und das Wissen um fliegenfischereiliche Zusammenhänge respektive Techniken scheint mir eher geringer als größer zu werden. Mir erklärte kürzlich ein befreundeter Fliegenfischer, er wolle gar nichts lernen, er fange ja seine Fische mit der schräg stromab geworfenen Nymphe, das reiche ihm. Man muss das wohl akzeptieren, aber von einem solchen Fischer zu erwarten, dass er eine Situation, in der Spentmuster erfolgreich sind, überhaupt als solche erkennt, wäre zu viel verlangt, denn das Fischen und Binden von Spentmustern setzt ja voraus, dass am Hausgewässer ein nennenswerter Spinnerfall überhaupt stattfindet und man auch die entomologischen Kenntnisse hat, Ort und Zeit eines solchen zu lokalisieren. Dann ist das Fischen mit Spentmustern sicher sehr reizvoll, aber wie viele Fliegenfischer werden die Voraussetzungen dazu mitbringen ?
Gruß Werner
Hallo, ich glaube, dass in den letzten 10 Jahren- genauer - mit dem "Aufkommen" der Goldkopfnymphe die klassischen Anbietetechniken an Bedeutung verloren haben. Ob etwas mehr dem Nassfliegenfischen oder eher dem Streamern zuzuordnen ist, ist mittlerweile eine fast müßige Frage. Schwere Goldkopfnymphen werden in Nassfliegenanbietetechnik ebenso gefischt wie als Kleinststreamer kurz über Grund gezupft. An manchen Gewässern findest du keinen Fischer mehr, der die Nymphe in Dead Drift anbietet und kürzlich wurde mir von einem Fliegenfischer berichtet, der die Trockene stromab anbot und furchen ließ- nicht etwa als beabsichtigte Technik, er kannte keine andere als die, mit der er die Nymphe immer anbot.
Ob man diese Entwicklung nun bedauert oder begrüßt, sie ist so und das Wissen um fliegenfischereiliche Zusammenhänge respektive Techniken scheint mir eher geringer als größer zu werden. Mir erklärte kürzlich ein befreundeter Fliegenfischer, er wolle gar nichts lernen, er fange ja seine Fische mit der schräg stromab geworfenen Nymphe, das reiche ihm. Man muss das wohl akzeptieren, aber von einem solchen Fischer zu erwarten, dass er eine Situation, in der Spentmuster erfolgreich sind, überhaupt als solche erkennt, wäre zu viel verlangt, denn das Fischen und Binden von Spentmustern setzt ja voraus, dass am Hausgewässer ein nennenswerter Spinnerfall überhaupt stattfindet und man auch die entomologischen Kenntnisse hat, Ort und Zeit eines solchen zu lokalisieren. Dann ist das Fischen mit Spentmustern sicher sehr reizvoll, aber wie viele Fliegenfischer werden die Voraussetzungen dazu mitbringen ?
Gruß Werner