@Streamdance 2
ich widerspreche dir nur ungern, aber der wesentliche Unterschied zwischen einem Switchcast und einem Speycast besteht darin, dass der Spey ein Richtungswechelwurf ist, der Switch ein Geradeauswurf (deshalb auch Forward-Spey genannt).
Ich habe die geschilderte Situation am Wasser nachgestellt (hinter mir im Abstand von weniger als 1m Bäume und Büsche). Mit dem Double-Spey war es mir nicht möglich auf die 20 Meter zu kommen. Dann habe ich die Leine mit einem Rollwurf auf ca 15 Meter ausgelegt und einen Switchcast ausgeführt. Die D-Loop lag dabei genau neben mir (oder sogar leicht vor mir). Aus der Bewegung heraus den Switchcast ausgeführt und in war auf der besagten Distanz.
Auch mit dem Rollwurf habe ich es versucht, auch dies ist möglich. R.C. schreibt, das Schilf ist ca. 50cm hoch. Nun, der Rollwurf ist ein "Deadline"-Cast, d.h. die Leine liegt ruhend neben dem Werfer. Ich kann also sehr genau kontrollieren was passiert. Aber ! ich bin mir sehr sicher, dass der durchschnittliche Werfer keinesfalls die 20m mit dem Rollwurf erreicht (SalmoSalar, hast du es mal versucht ? Ich kenne jede Menge Werfer, die diese Distanz nicht mal mit dem Switchcast packen...)
Wie dem auch sein. ich mir sehr sicher, dass die geschilderte Situation nur von guten bis sehr guten Werfern gelöst werden kann. Ansonsten hilft wirklich nur die Motorsäge , wie R.C. schon richtig erkannt hat ...

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Beste Grüße
Dieter Weiler
.... einfach Fliegenfischen