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Verfasst: 23.06.2005, 16:31
von Maggov
Hi Marco,
Danke für die Info. Verstehe auch, dass es sicher weh' tut eine 3-Stunde-Arbeitsfliege in die Pampa zu hängen. Danke für die Antwort, das macht Laune von den eher "abstrakte" Mustern auf die Richtung real zu schwenken und zu experimentieren... ich denke bei meinen Wurschtfingern werde ich nochmal ne Stunde draufschlagen müssen.
@Flemming: Selbst wenn ich ein paar Nymphen mal beim Fischen verliere finde ich ist die Abwägung von Zeitaufwand/Nutzen eine Überlegung wert. Wenn die Teile deutlich besser fangen und man übt, könnte man sicher einen interessanten Kompromiss finden (halbreal und fängiger)...
Gruß an alle und weiterhin heiteres Düddeln, Pinseln und warten bis der Lack trocken ist
Maggov
Der immer noch Staubwedel peitscht und damit auch ab und zu was fängt

Verfasst: 23.06.2005, 16:55
von Marco Reisen
Hi
Fangen hin und fangen her.
Also zu meiner Studie mal ganz grob gesagt, ob gut geworfen oder nicht Das Gewässer gut oder schlecht etc etc lasse ich mal alles außen vor . Wenn ich mit einer Realistik einen Fisch angeworfen habe haben 9 von 10 Fische auch genommen, WENN es den die richtige war, das heißt wenn Caddis gehen nicht mit einer Mayfly fischen.
Da die Studie am Anfang ist und wir erst 30x Fischen waren zum Analysieren möchte ich jetzt nicht weiter auf die Fänigkeit eingehen, ich überlasse es jedem selberst, ob er es versucht oder nicht. Was aber das eigentliche an der ganzen sach ist , das ist nun mal der preis, der ziemlich hoch ist für 1 Muster. Deswegen fischen auch nicht viele damit, und nur deswegen.
Ich bin überzeugt das wen ich einem Versiertem Fliegenfischer 5 Realistik in die Hand drücke das der die auch ausgiebig Fischen wird, wird er auch wenn er super damit gefangen hat das nächste mal 100€ auf den Tisch legen ??? ganz klar -NEIN- es sei den er hat genug Geld, aber mit der OTTO- Normalogehmalebenfliegenfischenfischer.
Gruß Kyllfischer
Verfasst: 24.06.2005, 09:26
von Maggov
Hi Marco,
ich gebe Dir recht, dass eine Fliege für 20€ oder mehr nicht unbedingt für eine Riesen Auswahl in der Fliegenbox sorgt... Die Frage die ich mir halt stelle ist, ob es eine Art Sprungstelle gibt, die ab einem gewissen Grad an Realismus wirklich nochmals zu einem klar besseren Ergebnis führt.
Du hast weiter oben ja schon klargestellt, dass es Dir nicht auf das Fischen dieser Fliegen an sich ankommt, sondern, dass Dir das Binden Spaß macht (was ich auch absolut nachvollziehen kann). Mir geht es da ähnlich, was dazu führt, dass ich eigentlich viel zu viele Fliegen mittlerweile rumschleppe... Wenn nun eine Realistik länger braucht und von mir aus mehr Geld kostet (ich bin mir nicht ganz sicher ob Du in Deiner Preisschätzung nur das Material oder auch die Arbeitszeit kalkuliert hast - diese würde ich in meinem Fall nicht mitrechnen, da ich dies ausschließlich als Hobby betreibe) so könnte ich das Angenehme (länger Binden ohne zuviel Überschuss zu produzieren) mit dem nützlichen (-> fängigere Fliegen) verbinden.
Deshalb die Nachhakerei... auf alle Fälle macht der Thread Lust das mal auszuprobieren...
Gruss
Maggov
Verfasst: 27.06.2005, 11:20
von Wolf_XXL
Servus,
so da ich nun zurück bin aus Oberfranken, erst mal Danke für Eure Antworten.
Ich denke auch das realistisch besser fängt insbesondere wohl an stark befischten Gewässern, daher gehen meine Überlegungen ja auch in diese Richtung, und den Ansatz von Maggov mit den Halbrealen werde ich wohl als erstes mal aufgreifen. Hinsichtlich der halbrealen habe ich mit Maifliegen schon eigene positive Erfahrungen gemacht. Ich denke die Mühe lohnt wenn ich an einem schlechten Tag als einziger gefangen habe und andere sich vergebens mühen.
Was die Verluste angeht, naja hin und wieder geht mal was flöten aber ärgert sich der Spinnfischer nicht mehr wenn er einen teuren Rappala versenkt, wir sind in der Lage unsere Fliegen selber zu binden. Und es ist nicht unser Hobby, da wird sicher bei dem einen oder anderen einfach mehr investiert.
P.S.: Das Fischen war wieder sehr unterhaltsam

allein auf weiter Flur, keine Badegäste, keine Kanuten

somit auch kein Eskimorollwurf und keine Zweihand von Nöten

in diesem Sinne
Verfasst: 28.06.2005, 16:29
von Maggov
Hallo Wolfgang,
wg. Deinem P.S. -> nicht aufgeben. Mit den Kajaks und Kanus ist das wie mit den Lachsen. Da gibts Tage, die eigentlich perfekt sein sollten und kein einziger Bug ist am Wasser zu sehen und andere da sind die Pools vollgestopft mit buntestes Fiberglas!
Ich habe mittlerweile den Eskimorollwurf dahingehend verfeinert, dass an den 2-Kilo Schusskopf ein Stahlvorfach angebunden wird... es ist trotz genauem Vorhalten und anwerfen auf Kopfhöhe immer wieder passiert, dass ich das Paddel erwischt habe. die sind nämlich gerissen, wenn man die anwirft nehmen die das Paddel zum Schutz hoch!!! mit dem Stahlvorfach hat man nicht nur bessere Chancen im Drill, ein behertzter Anhieb sorgt häufig zu Aussteigern (v.a. bei Insassen ohne Nässeschutzmatte) und dann hat man im Drill leichtes Spiel

...
In diesem Sinne T.L. Grüsse und lass die Zweihand im Auto
Maggov