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Verfasst: 11.07.2005, 01:03
von Tommes
So kleine Fliegen binden macht schon Spaß aber werfen würde ich diese nie. Ich finde Haken jenseits 22 sind Quälerei.


Ich verstehe die Aussage auch nicht ganz....ist es nicht so, dass das Gewicht der Fliege beim Wurf unrelevant ist??
Es ist doch so, dass sich die Schnur und das Vorfach auch ohne Fliege strecken würde.
Genau aus dem Grund, dass Fliegen so klein sind und vom Gewicht in Richtung 0 gehen, hat man doch die Flugschnurr entwickelt.

Ein Nachteil könnte aber die Sicht sein...ich kann mir vorstellen, dass man so kleine Fliegen sehr schlecht sieht....vor allem in fliessendem Wasser.

gruß
Thomas

Verfasst: 11.07.2005, 09:17
von Raguel
... Gefahr des Ausschlitzens!
Und ...
Wie stark ist ein Vorfach bei einer 28er Fliege?
Siehe bitte auch anderen Thread ("Drilltechniken").

Gruss R.

Ja wat da nu ?

Verfasst: 11.07.2005, 10:12
von Marco Reisen
Hi Raguel
Gefahr des Ausschlitzens!

Ist bezogen auf den Thread Drilltechnik nicht mehr oder weniger, wie bei einer #20er Fliege.
Und ...
Wie stark ist ein Vorfach bei einer 28er Fliege?
Versteh ich wiederum nicht so ganz, meinst du damit vielleicht welche Schnur noch durchs Öhr passt?

Also ich Fische mit einer 0,10er genauso wie mit ner 0,12er und habe bislang noch keine Probleme gehabt.
Für mich ist die Fischerei mit Midges (Kleinfliegen im Allgemeinen) ein Fischen wie es viel können und Disziplin verlangt. Das soll heißen, wie einer im anderen Thread schon sagte Haken setzten und nicht anschlagen. Eine ausgereifte Drilltechnik, und ein gutes Zusammenspiel alles Komponenten ist voraussetzung.
Dazu gehört auch die Aftma-Klasse. Meiner Meinung nach verträgt sich ne #6er nicht so recht mit ner Midge, wobei es ja nicht unmöglich ist, ich fische jedoch weit drunter.
Wie viele wissen Fische ich an der Kyll, und dort kommen auch Forellen +40 vor, und ich habe nur um es klar zu stellen in dieser und vergangenen Saisons vielleicht wenn´s hoch kommt 5 Fische durch Schnurbruch verloren.
Auch Forellen von 45+ habe ich ohne mühe mit ner 0,10er und 0,12er gefangen.(Hört sich jetzt krass an aber diese waren BEIFANG)
Nun will ich aber auch ganz klar unterscheiden, ob ich gezielt auf große gehe, oder ob ich im Herbst/Winter den Äschen nachstelle. Ich werde mich nämlich hüten gezielt mit ner #26 Fliege an ner einem 0,10er Vorfach auf Forelle zu fischen.
Ich empfinde das Midge Fischen also Fliegen kleiner als #20 als eine eigenständige Disziplin des Fliegenfischen.

Anmerkung:
Jeder kann Fischen, der eine so, der andere so.........und jeder wie er es will.


TL Kyllfischer(Marco)

Verfasst: 11.07.2005, 10:26
von Tommes
Hi KyllFischer,

ich bin da ganz deiner Meinung...bei mir kommt die Liebe fein zu fischen aus
meiner "match- und stippzeit" werde es aber auch auf das fliegenfischen übertragen.
Beim Fischen mit feinen Vorfächern ist das zusammenspiel Rute, Schnur, Rolle und Angler viel mehr gefragt...vor allem dann, wenn ein größerer beißt.
Ich empfinde das Mige Fischen also Fliegen kleiner als #20 als eine eigenständige Disziplin des Fliegenfischen.


du sprichst mir aus der Seele.

gruß
Thomas