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Verfasst: 27.11.2006, 11:14
von Nico
Hallo!

Ein normales Makro-Objektiv sollte mind. bis Abbildungsmaßstab 1:1 gehen. Den Rest am besten mit Ausschnittsvergrößerung regeln, wenn die optische Auflösung der Kamera ausreicht. Dafür die Blende nicht so weit schließen.
Es ist ungünstig, die Blende möglichst weit zu schließen, besser ist, nur so weit wie nötig. Normalerweile hat ein Objektiv seine beste Abbildungsleistung, wenn man die Blende 2-3 Stufen schließt. Das ist normalerweise bei einem Makro so bei 8-11. Danach gibt es sog. "Beugungsunschärfe", d.h. das Licht wird am Rand der Blende angelenkt und franst etwas aus. Daher wirkt das ganze Foto dann etwas weich. Da kann man teilweise durch Scharfzeichen in der Bildbearbeitung gegen steuern.

Ein Makroobjektiv ist einer Nahlinse auf jeden Fall vorzuziehen. Letze ist nur ein Kompromiss in Sachen Schärfe. Die Kamerachips stellen hohe Ansprüche an die Abildungsleistung der Objektive.



Je nach Fliegenmuster würde ich etwas gegenlichtig Beleuchten. Dann kommen die transparenten Strukturen besser raus und die Form der Fliege wird besser moduliert. Das schlechteste ist ein Blitz direkt von vorne.

Mit der Digitalkamera reicht eigentlich eine Schreibtischlampe. Allerdings sollte die Farbtemperatur mittels Weißabgleich an der Kamera angepasst werden.

Der Hintergrund sollte bei hellen Fliegen etwas dunkler sein und umgekehrt.




Besten Gruß
Nico