Seite 2 von 7
Verfasst: 31.01.2007, 15:21
von pehers
Servus!
Du hast schon tw. recht, aber zwei Sachen dazu:
- Wo ist der Unterschied in der Anbietetechnik?
- Ich finde die zwar auch, dass Übergänge meistens fließend sind, aber was ein Jighaken ist, ist eigentlich recht klar. Bitte nicht wieder künstlich Definitionsprobleme konstruieren, die haben wir ja schon zur Genüge!
L.G.
Hans
Verfasst: 31.01.2007, 15:21
von Maggov
Hallo Marco,
wie unterscheidet sich denn die Anbietetechnik einer GK-Nymphe von einem Jig?
Viele Grüsse
Markus
Verfasst: 31.01.2007, 15:26
von Maggov
ôops -> zeitgleich gepostet
Viele Grüsse
Markus
Verfasst: 31.01.2007, 15:26
von Marco Reisen
Hi
Vielleicht schlecht geschrieben.
Anbietetechnik meine ich das Fliegenfischen, und das Spinn bzw, Twisterfischen. Ruckelt Ihr eure Nymphen wie ein Twister im Zickzack auf euch zu ?
Ich nicht.
Gruß Marco
Verfasst: 31.01.2007, 15:33
von pehers
Stimmt, aber auch die Jigs nicht!
Hans
Verfasst: 31.01.2007, 15:34
von Maggov
Hallo Marco,
wenn Du einen Jig wie einen Streamer einstrippst dann zuckelt der zwangsläufig wg. der Gewichtung.
Wenn Du den Jig in der drift fischst verstehe ich nicht warum Du nicht einen Goldkopf nimmst - ist ja auch eine Preisfrage.
Viele Grüsse
Markus
Verfasst: 31.01.2007, 15:43
von Marco Reisen
HI
Ja das will ich doch sagen, wo ist der unterschied Gold bzw Tungstenkopf und Jig. Du sagtest es KEINEN was aber ist mit den ganzen Fliegen die im Kopfbereich beschwert sind, Kugelkettetaugen, Conehead,Dumbell Eys, sind das alles Jig, weil man die genau so Fischen kann wie ein Bleikopfjig ?? oder !
Da fängt es an, wie Fische ich den diese fliegen.
Ich Fische die Goldkopfnymphen nicht wie ein Streamer, oder wie der Klassische Twister Rute Hoch...warten..Rute runter einziehen ... und so weiter..
Und da liegt der Hund begraben, wie ich die Fliege fische ist maßgeblich.

Marco
Verfasst: 31.01.2007, 15:54
von Maggov
Hi Marco,
hatte ich anders interpretiert - kein Angriff gegen Dich, bitte nicht falsch verstehen.
Viele Grüsse
Markus
Verfasst: 31.01.2007, 16:02
von Marco Reisen
Hi
Nö warum habe ich auch nicht so aufgefasst.
Aber es sind doch berechtigte Zweifel die ich eussere oder nicht ?
Gruß Marco
Verfasst: 31.01.2007, 16:14
von Maggov
Hallo Marco,
dass die Grenze zw. Jig und GK-/Tungstennymphe fliessen sind sehe ich ja genauso.
Bleibt das Argument mit der Verletzungsgefahr für Fische. Ein kleiner Jig ist da sicherlich nicht das Thema - aber so ab Hakengrösse 8 dürfte der Bogen für eine kleine Forelle durchaus breit genug sein und die Tatsache, dass die Hakenspitze bei einem Jig konstruktionsbedingt nach oben zeigt, erhöht die Verletzungsgefahr schon erhelblich. Eine Nyhmphe die im Thoraxbereich mit Blei beschwert ist zeigt nicht zwangsläufig mit der Hakenspitze nach oben - wenn sie denn so gross ist.
Ich möchte ja keinen verteufeln der mit Jig fischt, aber im Laufe dieser Diskussion frage ich mich zunehmend ob der Jig irgendeinen Vorteil gegenüber anderen Ködern hat.
Was sagt den die Fliegenfischen dazu (habe das Heft leider nicht)?
Viele Grüsse
Markus
Verfasst: 31.01.2007, 16:38
von sedge111
Hallo,
ich denke es ist unzweifelhaft, dass ein jig upsidedown, also mit der Hakenspitze nach oben abtreibt.
Wie schaut es denn da mit GK-, Tungsten- oder mit thoraxbeschwerten Nymphen aus? Hakenspitze oben oder unten bei der deaddrift?
Grüße!
Tom
Verfasst: 31.01.2007, 17:16
von aeschenking
Hallo nochmal zusammen
Wollte mit meinem Post keinen vor den Kopf stoßen. Wollte es nur klarstellen wie ich über "die feine englische Art" denke und das sicherlich nichts schlechtes daran ist eine Jig-Nymphe an sein Vorfach zu knüpfen.
Habe mich davbei vielleicht ein bißchen von der Antwort abbringen lassen.
Die Krönung des Fliegenfischens ist natürlich auch für mich, wenn eine große Äsche sich vom Grund löst, empor steigt und meine perfekt präsentierte 18er Trockenfliege von der Oberfläche schlürft. Es gibt keinen schöneren Moment.
Dennoch gibt es Fällen in denen das nie passieren wird und ich meine Jig-Nymphe ans Vorfach binde und sie gen Grund treiben lasse. Auch zum Nymphenfischen gehört eine genaue Präsentation. So einfach ist es dann auch nicht. Jig anbinden und ins Wasser-->Biss
So ich hoffe ich habe mich wieder rehabilitiert.
So jetzt noch was zum Thema. Ich würde sagen die Jig-Nymphen und GK Nymphen sind einfach deshalb so fängig, weil sie sich näher beim Fisch anbieten lassen und Stellen erreichen die man mit einer kleinen unbeschwerten Nymphe nur schwer erreicht. Guten Beispiel ist dafür ein Gumpen hinter einem Wehr mit sehr schneller Strömung.
Wobei ich sagen muß, dass die Fängigkeit der GK Nymphe dem Jig sicher nicht um vieles nachsteht.
Zur starken Augenverletzungsgefahr kann ich nur sagen, das es bei sehr kleinen Fischen sicherlich problematisch ist, wenn man größere Jigs verwendet. Also Hakengröße 10 in einem Bach, wo viele Jungfische anzutreffen sind, ist nicht empfehlenswert.
Petri
Verfasst: 31.01.2007, 17:33
von Maggov
Hallo Aeschenking,
nimm's net persönlich aber hättest Du Deinen Post mit Deinem Vornamen (muss ja nicht mal der Echte sein) abgeschlossen, dann hätte ich auch anders geantwortet.
Es war Dein 2-ter oder 3-ter Beitrag und somit wusste ich nicht ob Du jetzt die Diskussion unnötig anheizen willst oder nicht.
Was Du schreibst macht Sinn. Rehabilitieren musst Du Dich aus meiner Sicht nicht.
Viele Grüsse
Markus
Verfasst: 31.01.2007, 17:41
von Suki
Hallo meine Lieben Kollegen
Wollte nur mal sagen das es doch jedem das seine ist was er sich an sein Vorfach anknüpft .So lange es erlaubt ist Jig - Nymphen zu verwenden.
Frage mich wrum ihr euch da soo nen Kopf macht ????
Liebe Grüße
Suad
Verfasst: 31.01.2007, 17:57
von Optimist
Hallo Markus,
die aktuelle "Fliegenfischen" Nr. 2 (Februar/März 2007) hat auf der Titelseite in dicken Lettern die doch etwas reißerische Schlagzeile "Mini-Jigs / Schwere Verführer / besser als jede Goldkopf!"
Der Artikel selbst ist 5 (!) Seiten lang und berichtet durchweg positiv bis überschwenglich von den Jig-Nymphen. Dabei nimmt das Binden breiten Raum ein, aber auch auf die Anbietetechnik wird eingegangen. Der Autor Gottfried Welz bevorzugt selbst kleine Haken und keine "Bleibomben".
Er erwähnt auch, daß sie an einigen Gewässern verboten sind und äußert die Vermutung, daß dies am ehesten auf ihre Fängigkeit zurückzuführen ist. Weiter heißt es: "Tatsache ist aber auch, daß es an manchen Gewässern nicht gestattet ist, mit diesen 'gefährlichen Verführern' zu fischen. Soll man darüber diskutieren? Vielleicht. Vielleicht aber besser nicht."
Lieben Gruß,
Christoph