Verfasst: 11.10.2007, 00:00
Der Fluss
Das musikalische Spiel des Wassers wurde genommen.
Das frei auseinanderfließende Element in ein Korsett gezwängt.
Immer herrscht Druck seitlich an den Schultern, keine Möglichkeit sich zu entspannen, eingeklemmt zur Mitte, das einzige Ausweichen in die Tiefe.
Ein Groll der kratzt am Grund.
Jahrtausende die sich eingruben in die Erde in tiefen Tälern, Canyons.
Leistungen, die kein anderes Element als nur Wasser vollbringen kann.
Und wir?
Wir stecken es in eine Furche, einen vorgegebenen Schlitz und möchten es zähmen, ohne seine Eigenschaft genau zu kennen, geschweige denn zu berücksichtigen.
Wir nahmen ihm das freie Leben, seine unbegrenzte Vielfalt.
Und was wollen wir wirklich? Oder was haben wir erreicht?
Wir brauchen Antworten nach Zurück.
Die Fülle seines Fliessens, Volumen, Kleinstgetier.
Quartier für so viele Insekten. Auslass für den Winter.
Unsichtbare freie Bewegungen nach allen Seiten und Richtungen, ein Regiment der Natur in seiner schönsten, stillen Kraft.
Alles regelt der Fluss.
Jedes kleinste Rinnsal ist höchster Lebensquell.
Wir haben aufgeräumt, begradigt, gepflastert, betoniert.
Wir brauchen, das alles nicht mehr, es gibt zu viele Ausweichen, nur keine echte Natur mehr.
Die Auwälder sind krank, verdursten.
Die Altwasser versiegen, werden zu modrigen Pfützen, das Leben darin für viele Arten ein Überlebenskampf.
Wer sieht es? Wer unternimmt etwas?
Wer erhält die Rinnsale am Leben?
Wer gibt den Fischen Ihr Reich zurück?
Denn sie wollen wandern, jede Nische ausnützen, sich vermehren.
Ihr Reich in Ruhe lassen.
Still hinschauen und Bewundern.
Das ist unser Recht.
Und sonst gar nichts.
Das musikalische Spiel des Wassers wurde genommen.
Das frei auseinanderfließende Element in ein Korsett gezwängt.
Immer herrscht Druck seitlich an den Schultern, keine Möglichkeit sich zu entspannen, eingeklemmt zur Mitte, das einzige Ausweichen in die Tiefe.
Ein Groll der kratzt am Grund.
Jahrtausende die sich eingruben in die Erde in tiefen Tälern, Canyons.
Leistungen, die kein anderes Element als nur Wasser vollbringen kann.
Und wir?
Wir stecken es in eine Furche, einen vorgegebenen Schlitz und möchten es zähmen, ohne seine Eigenschaft genau zu kennen, geschweige denn zu berücksichtigen.
Wir nahmen ihm das freie Leben, seine unbegrenzte Vielfalt.
Und was wollen wir wirklich? Oder was haben wir erreicht?
Wir brauchen Antworten nach Zurück.
Die Fülle seines Fliessens, Volumen, Kleinstgetier.
Quartier für so viele Insekten. Auslass für den Winter.
Unsichtbare freie Bewegungen nach allen Seiten und Richtungen, ein Regiment der Natur in seiner schönsten, stillen Kraft.
Alles regelt der Fluss.
Jedes kleinste Rinnsal ist höchster Lebensquell.
Wir haben aufgeräumt, begradigt, gepflastert, betoniert.
Wir brauchen, das alles nicht mehr, es gibt zu viele Ausweichen, nur keine echte Natur mehr.
Die Auwälder sind krank, verdursten.
Die Altwasser versiegen, werden zu modrigen Pfützen, das Leben darin für viele Arten ein Überlebenskampf.
Wer sieht es? Wer unternimmt etwas?
Wer erhält die Rinnsale am Leben?
Wer gibt den Fischen Ihr Reich zurück?
Denn sie wollen wandern, jede Nische ausnützen, sich vermehren.
Ihr Reich in Ruhe lassen.
Still hinschauen und Bewundern.
Das ist unser Recht.
Und sonst gar nichts.