Verfasst: 17.01.2008, 21:06
Michl hat Folgendes geschrieben:
aber Tatsache ist, das in einem von mir befischten Bach der mit Klasse 2 eingestuft ist (Amtliche Untersuchung im Sommer 07) die Bachforellen
ablaichen.
Hallo Michl,
das bezweifelt ja auch keiner! Die Frage stellt sich, ob aus den Eiern kleine Bachforellen schlüpfen oder ob die Eier absterben.
Clemens hat Folgendes geschrieben:
Ich glaub, du hast eine etwas krasse Vorstellung davon, was eine 2er Güte bedeutet. Eine Güteklasse 2 wird als der natürliche saprobielle Grundzustand mancher Gewässer im Tief- und Hügelland angesehen, also ohne irgend welche menschlichen Einflüsse!
Hallo Clemens,
wie du schon sagst „ohne irgendwelche menschlichen Einflüsse“ ich kenne keinen einzigen Bach oder Fluss ohne irgendwelche menschlichen Einflüsse! Und da haben wir auch schon wieder das alte Problem, Querverbauungen!
Ich bin so kritisch, weil man liest ja immer wieder z.B. das in den gestauten Bereichen sich Schwebstoffe ablagern, die dann bei Hochwasser mitgerissen werden und sich dann zum Teil in den Kieslückensystem ablagern und lebensnotwendigen Sauerstoff auf zehren.
Der Sauerstoff soll dann bereits in zehn Zentimetern Tiefe des Kiesuntergrundes deutlich abnehmen. Ein oft tödlicher Umstand für die empfindlichen Fischeier und -larven.
Man hört z.B. dass es immer wieder Probleme bei der Bachforellen- und auch Lachsreproduktion durch zu geringen Sauerstoffgehalt im Kieslückensystem gibt.
(Solche Schwebstofffrachten können durch Renaturierungsmaßnahmen natürlich deutlich gesenkt werden!)
Zitat: Der Sauerstoffbedarf der Eier ist Anfangs Verhältnismäßig gering, kurz vor dem Schlüpfen steigt er stark an. Für eine erfolgreiche Eientwicklung scheint generell ein Sauerstoffgehalt von 7 mg/l notwendig zu sein. Zitat Ende.
(nur in Gewässergüte 1 und Gewässergüte 1-2 gibt es dauerhaft Sauerstoffwerte von mindestens 7 mg/l)
PS: Ich kann nun mal mit Fakten besser leben als mit Vermutungen!!
http://www.wasser-wissen.de/abwasserlex ... klasse.htm
Gruß Christian S.
aber Tatsache ist, das in einem von mir befischten Bach der mit Klasse 2 eingestuft ist (Amtliche Untersuchung im Sommer 07) die Bachforellen
ablaichen.
Hallo Michl,
das bezweifelt ja auch keiner! Die Frage stellt sich, ob aus den Eiern kleine Bachforellen schlüpfen oder ob die Eier absterben.
Clemens hat Folgendes geschrieben:
Ich glaub, du hast eine etwas krasse Vorstellung davon, was eine 2er Güte bedeutet. Eine Güteklasse 2 wird als der natürliche saprobielle Grundzustand mancher Gewässer im Tief- und Hügelland angesehen, also ohne irgend welche menschlichen Einflüsse!
Hallo Clemens,
wie du schon sagst „ohne irgendwelche menschlichen Einflüsse“ ich kenne keinen einzigen Bach oder Fluss ohne irgendwelche menschlichen Einflüsse! Und da haben wir auch schon wieder das alte Problem, Querverbauungen!
Ich bin so kritisch, weil man liest ja immer wieder z.B. das in den gestauten Bereichen sich Schwebstoffe ablagern, die dann bei Hochwasser mitgerissen werden und sich dann zum Teil in den Kieslückensystem ablagern und lebensnotwendigen Sauerstoff auf zehren.
Der Sauerstoff soll dann bereits in zehn Zentimetern Tiefe des Kiesuntergrundes deutlich abnehmen. Ein oft tödlicher Umstand für die empfindlichen Fischeier und -larven.
Man hört z.B. dass es immer wieder Probleme bei der Bachforellen- und auch Lachsreproduktion durch zu geringen Sauerstoffgehalt im Kieslückensystem gibt.
(Solche Schwebstofffrachten können durch Renaturierungsmaßnahmen natürlich deutlich gesenkt werden!)
Zitat: Der Sauerstoffbedarf der Eier ist Anfangs Verhältnismäßig gering, kurz vor dem Schlüpfen steigt er stark an. Für eine erfolgreiche Eientwicklung scheint generell ein Sauerstoffgehalt von 7 mg/l notwendig zu sein. Zitat Ende.
(nur in Gewässergüte 1 und Gewässergüte 1-2 gibt es dauerhaft Sauerstoffwerte von mindestens 7 mg/l)
PS: Ich kann nun mal mit Fakten besser leben als mit Vermutungen!!
http://www.wasser-wissen.de/abwasserlex ... klasse.htm
Gruß Christian S.