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Verfasst: 09.10.2008, 22:53
von FoolishFarmer
Hi,
also zunächst mal erscheint mir 1 Gerät für solche Pools nicht ausreichend. 2 E-Fischer mitsamt Gerät und dazu 2 oder 3 gute Beifänger wären deutlich besser - erst Recht wenn es darum geht möglichst viel Großfisch zu erwischen.
Bei tief unterspülten Unterständen mit Gleichstrom fischen - wichtig dabei ist die Anode möglichst tief in die Unterstände reinzuhalten und dann erst Strom zu geben und die Fische damit rauszuziehen. Sonst fallen sie frühzeitig in Narkose und kommen nicht aus den Unterständen raus.
Ist der Pool deutlich tiefer als 1m, fällt Gleichstrom eigentlich schon raus - hier geht nur noch was mit Impuls.
Ihr könntet natürlich auch streckenweise (zumindest aber die Pools) mit Netzen sperren. Dann entfällt zumindest der Flucht-Faktor.
Gruß
Paddy
Verfasst: 10.10.2008, 07:27
von Peter Pan
Hallo Jens,
zwei Elektrofischer würde ich auch unterstützen. Sonst habt ihr in den tiefen Pools zu viele Löcher.
Mit dem Brettschneider-Gerät kann man die Fische mit Gleichstrom ziehen und wenn sie nicht folgsam sind, mit einem Knopfdruck auf Impuls umstellen.
Petri und tight lines,
Peter
Verfasst: 10.10.2008, 12:03
von Seymore Trout
Hallo,
Danke für die schnellen Antworten. Leider haben wir weder einen zweiten Elektrofischer noch ein zweites Gerät. Vielleicht tut mir der eine oder andere größere Fisch den Gefallen und lässt sich trotz der eher schlechten Voraussetzungen fangen. Mal sehen was rauskommt.
Viele Grüße
Jens
Verfasst: 10.10.2008, 13:25
von Rattensack
FoolishFarmer hat geschrieben:
Ist der Pool deutlich tiefer als 1m, fällt Gleichstrom eigentlich schon raus - hier geht nur noch was mit Impuls.
Gruß
Paddy
Hallo Paddy,
wie kommst du darauf???
Man kann z.B. vom Boot aus große Fische durchaus auch aus 4 m Tiefe mit Gleichstrom fangen, wenn man die Polstange ins Wasser steckt bzw. wirft und ein starkes Aggregat hat.
Clemens
Verfasst: 10.10.2008, 23:44
von FoolishFarmer
Hallo Clemens,
Rattensack hat geschrieben:Hallo Paddy,
wie kommst du darauf???
Man kann z.B. vom Boot aus große Fische durchaus auch aus 4 m Tiefe mit Gleichstrom fangen, wenn man die Polstange ins Wasser steckt bzw. wirft und ein starkes Aggregat hat.
Clemens
Ich weiß ja nicht woher Deiner Erfahrungen so stammen?!? Möglicherweise funktioniert diese Technik mit dem 13KW EFKO Gerät... ich hab reichlich Erfahrungen mit nem 4KW EFKO-Gerät mit Wurfanode: Da ist bei 1,5m Wassertiefe Feierabend. Alles andere sind vereinzelte Zufallstreffer!
Aber mit nem tragbaren Rückengerät (gleich welcher Hersteller) ist das eher unmöglich, erst Recht bei größeren Salmoniden. Zufallstreffer mag sein, aber für ne Bestandserfassung ist das ungeeignet - ein Schwanzschlag einer 40er Bachforelle und sie ist weg aus dem Stromfeld (das in einer Tiefe von 4m ohnehin winzig werden dürfte).
Aber wenn Du da mit anderen Geräten anderen Erfahrungen gemacht hast? Ich lasse mich gerne belehren - insbesondere an Stillgewässern hätte das deutliche Vorteile.
Gruß
Paddy
Verfasst: 11.10.2008, 11:16
von Rattensack
Hallo Paddy,
wenn du dich für meine Erfahrungen interessierst schau auf meine HP. Wir haben auch EFKO Geräte. Die benötigte Aggregatleistung hängt von der Leitfähigkeit ab. Und du hast natürlcih recht, mit Impulsstrom kann man mit einem Aggregat geringerer Leistung ein deutlich stärkeres Feld aufbauen und damit tiefer hinunter fischen. Nachteil ist, dass die Fische weniger gut angezogen werden (Galvanotaxis), und gerade das wär in Tiefbereichen wichtig, um die Fische "herauf zu bekommen".
Auch ich bin der Meinung, dass quantitative Bestandserhebungen ab etwa 1,5m Maximaltiefe (watend) oder 2,5m (Boot) an die Grenzen stoßen. Sowohl mit Impuls-, als auch mit Gleichstrom. Wobei man selektiv große Salminiden noch am besten fängt, nicht umgekehrt. In Stillgewässern ist Elektrofischerei sowieso sehr ineffizient - Scheuchwirkung.
Clemens