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Verfasst: 21.08.2009, 14:21
von Peter S.
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Verfasst: 21.08.2009, 23:45
von Robert.S
Hallo Kollegen.
darf ich mal einklinken , sowol Peter S. aber auch Bamboofreak haben recht, nun meine meinung:das WZ ,ist klar ein vorarbeiter mit ne bohrmaschiene und WZ eingespannd ist noch nicht alles getan mann braucht vorrichtung die auch in powerfibers .com vorgeführt ist. auch noch nicht alles damit getan die spleise (meine meinung ) müssen trozdem dafür vorgearbeitet, sprich seitlich wie eine paralelleiste sein meinetwegen gehobelt, gefrässt,ect.ansonsten verläuft das der krümung nach auch wen es vorher gegradet ist od.war, dann noch ein par punkte:das sleifmittel
mus sich zimmlich schnel abnuzen od.eher mit material zusetzen,besonders wen bambus noch restfeuchtigkeit hat indem bezug mus WZ nicht weniger als 100 mm DM haben soviel ich mich erinere ist es etwa 80 hochstens 100 mm DM (hab 2007 im Weischfeld in hand gehabt) muss auch ein gutes schleifband mit genügener grösse zum rausschneiden sein, körnung nicht weniger als 80-60 ein hitzebestehdige kleber der auch noch problemlos herunter zubekommen ist zudem mus es tadellos rundlaufen und, und,und.
fazit:für einen der 2-3 ruten im jahr baut od.einen anfänger ist WZ zu teuer
ich werde gern andere Meinungen od. Anregungen lesen
FG.Robert.S
Vorhobeln
Verfasst: 24.08.2009, 01:41
von tea stick
An alle faulen Bambushobler!
Ich erlaube mir, auf meinen heutigen Thread zum 4-Fadenbínder hinzuweisen, der sinngemäß auch für den WZ (@Robert: ist das die Abkürzung für "Warzenfräsgerät"?) Geltung haben kann.
Ich habe immer ein etwas ungutes Gefühl, wenn beim Bambus GEFRÄST wird. Die gegebene Technik des Thermorichtens ermöglicht uns doch, möglichst viel von der dem Bambus eigenen Elastizität und Widerstandsfähigkeit mit in die Spleiße zu nehmen. Mit Fräsen, so meine ich, vergewaltigen wir den Bambus nur; bei "Plastikstöcken" hätte ich nichts dagegen einzuwenden.
Aber ist ja nur meine Meinung und nehmt mir bitte das "faul" nicht übel. Ich habe in den letzten Tagen beim Vorhobeln nämlich mächtig geschwitzt...
Gruß
Freimut
Verfasst: 29.08.2009, 13:42
von Grasfischer
Mahlzeit!
Hatte selbst mal so eine Scheibe im Einsatz und kann hierzu meine Erfahrungen mal schreiben. Kann übrigens jeder Dreher der diese Durchmesser spannen kann sehr einfach selbst herstellen (meine hat eine Halbe Bier gekostet). Trotzdem bin ich der Meinung, das jeder angehende Neuling einmal seine ersten Spleisse oder Gerten von Hand vorhobeln sollte, um auch ein Gefühl für das Material vor dem Endhobeln zu bekommen!! - Also ums Schwitzen kommt man nicht herum
Das eigentliche Detail der Scheiben ist die Aufnahme, denn wer so was nicht selbst drehen kann muß vorher genau wissen mit welchem Motor bzw. Futter alles laufen soll. Meine wurde z.B. anfangs auf ein Bohrfutter gespannt und später baute ich eine Aufnahme mit Innen-Feingewinde (M14x1mm) für einen Kreissägemotor.
Den Aussendurchmesser haben wir so gewählt (glaube 100mm) das eine 125er Schleifscheibe mit 40er Körnung aussen nicht mehr geschnitten werden musste.
Bei dieser Methode ist das Tragen einer Staubschutzmaske und Schutzbrille pflicht. Ich selbst hatte noch zusätzl. immer eine Regenjacke mit Kapuze an. Der Dreck und Staub der dabei entsteht ist nicht zu unterschätzen und deshalb sollte sowas nur im freien und auf keinen Fall in der Werkstatt oder sogar Lackierraum gemacht werden. Da mein erster Motor damals zu schwach ausgelegt war, war es mir auch nicht möglich die Spleisse einfach unten durch zu schieben, sondern oben frei von Hand zu führen. Zu den Bedenken mancher über Faserverlust kann ich nur sagen dass meine Spleisse vorher trotzdem penibel genau gerichtet werden - da sie genauso gerade bzw. krumm rauskommen wie man sie reingeschoben hat. Die Schleifscheiben selbst mit der 40er Körnung und dem Kleber hielten so zwischen 18-24 Spleisse. Hier mal 2 Fotos der ersten Maschine und ein kleines weniger qualitatives Video meiner aktuellen Maschine (dort verwende ich die Scheibe auf der anderen Seite nur zum "Anspitzen" der Spleisse.
Video:
http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=93lsrOK0r-4
Gruß, Friedrich