natürlich ist die bewusste Herbeiführung solcher Monstrositäten zumindest fragwürdig wenn nicht verwerflich.
Aber um die Diskussion einmal auf die (biologischen) Füße zu stellen, hier zwei Bemerkungen:
1. wir leben schon seit Jahrtausenden mit solchen genetischen Monstrositäten! Nur - es fällt uns nicht auf, da wir an den Anblick und (vor allem) den Konsum dieser gewohnt sind. Gemeint sind z.B. die Getreidearten (Weizen, Mais, Gerste, Reis), welche im Laufe ihrer Kultivierung durch "konventionelle" Züchtung zu "genetischen Monstern" heran gezogen wurden. Wer sich die mickrigen "Eltern"-Arten von Wildgräsern, von denen die Züchtungsreihe ihren Anfang nahm, anschaut, und das ins Übermäßige gesteigerte Wachstum der Kulturrassen dagegen sieht, der versteht sofort.
Milchkühe und Mastschweine sind das entsprechende Beispiel aus der Zoologie.
2.
Dazu nur Folgendes: 99,9% aller Mutationen setzen die Überlebenschance eines Tieres/einer Pflanze stark herab, so dass die Selektion im Rahmen der Evolution es binnen weniger Generationen wieder eliminiert hat. Das heißt, eine durch genetische Manipulation erzeugte Mutation hat in aller Regel unter natürlichen Bedingungen eine erheblich herab gesetzte Konkurrenzkraft gegenüber den "Wildformen" und wird deshalb schnell wieder verschwinden.Martin hat geschrieben:Vielleicht schlagen diese Quasimodogene nicht 1:1 durch, aber raus bringst das nie wieder!






