Hallo,
meines Erachtens ist die beste Methode den Umgang mit der Nymphe zu erlernen, mal ein paar Tage ausnahmslos mit der Nymphe zu fischen, die hier angebrachten Tips zu berücksichtigen und etwas mit der Vorfachlänge und dem Gewicht der Nymphe zu experimentieren. Anfangs tat ich mir auch schwer, aber durch die Praxis am Wasser und die resultierenden Misserfolge und Erfolge lernt man recht schnell wie man in welcher Situation vorzugehen hat. Zugegeben, ein Gewässer mit gutem Fischbestand ist da sehr von Vorteil bei solchen Trial & Error Aktionen..
Mittlerweile beschränke ich mich bei nicht allzu großen Tiefenunterschieden auf eine feste Vorfachlänge, z.B. bei einer Tiefe von 20-80cm auf 2,50m und reagiere dann auf die jeweilige Strömungsgeschwindigkeit und Tiefe mit unterschiedlich beschwerten Nymphen, das heißt ich binde das ein und das selbe Muster mal völlig unbeschwert, mal mit Messingperle bis hin zu mit Tungstenperlen in verschiedenen Durchmessern beschwerten Exemplaren.
Nach anfänglicher Skepsis gegenüber der Fischerei mit der Nymphe komme ich mittlerweile sogar immer öfter davon ab eine Nymphe zu montieren, da es mit zunehmender Erfahrung oft einfach viel zu leicht ist damit Fische an den Haken zu bekommen. (mit driftender Nymphe 10 Fische hintereinander aus einem Pool zu kitzeln mag zwar anfangs noch toll sein, aber das wird irgendwann mehr als uninteressant..)
Grüße
Flo
P.S. Ich denke die Kritik am Czech Nymphing bezog sich eher auf die halben Heringspaternoster die manche an ihrer "Fliegenrute" hängen haben
