Verfasst: 11.05.2010, 23:01
Hi Kurzer,
warum sollte das Strippen mit der 2-Hand schwieriger als mit der Einhand sein? Ich halte die Rute beim Strippen im Schwerpunkt recht weit vorne.
Mit dem genannten Gerät bin ich auch am zugewachsenen Baggersee ohne Rückraum unterwegs und strippe den Schusskopf bis zur Sinktip komplett ein und ziehe den Streamer bis vor meine Füsse.
Danach Sinktip im Wasser lassen, Schusskopf durch horizontales Hin und Herwedeln vor den Spitzenring bringen, in Position ablegen, Sweep und Feuer frei.
Das ist super entspanntes Fischen und Werfen selbst mit 20cm Puscheln und mit der Einhand würde ich mit diesen Kingsize-Fusseln kaum eine Normaldistanz von ü 25m werfen, die in großen Flüssen und Seen oftmals notwendig sind. (vom oftmals fehlenden Rückraum ganz zu schweigen)
Vielleicht noch kurz zum Thema Fass ohne Boden:
Literatur ist echt klasse, leider gibt es aber kaum etwas, das für größere Raubfische auch etwas abweichendes von den Standards beschreibt, die auch für Salmoniden angewendet werden (zumindest z.B. für die Fischerei auf Zander hab ich nichts gefunden, was mir viel weiter geholfen hätte).
Um im großen Fluss oder See z.B. auf Tiefe und/oder Weite zu kommen, brauche ich Masse und dafür das entsprechende Gerät und die passende Wurftechnik sowie auch Streamer. Da reicht häufig das Einhand Standard Gerät nicht mehr und die 2-Hand-Fischerei hat m.E. noch sehr viel mehr ungewöhnliches Potenzial, man muss nur öfter mal etwas "querdenken".
Mancher mag die Nase rümpfen und behaupten, das sei kein Fliegenfischen mehr.................na und?
Wenn die dann in meinen Ziel-Gewässern auf Hecht und Zander fischen wollen, müssen se eben die Blech- und Gummmipeitsche wieder auspacken.
Gruß vom platten Niederrhein
warum sollte das Strippen mit der 2-Hand schwieriger als mit der Einhand sein? Ich halte die Rute beim Strippen im Schwerpunkt recht weit vorne.
Mit dem genannten Gerät bin ich auch am zugewachsenen Baggersee ohne Rückraum unterwegs und strippe den Schusskopf bis zur Sinktip komplett ein und ziehe den Streamer bis vor meine Füsse.
Danach Sinktip im Wasser lassen, Schusskopf durch horizontales Hin und Herwedeln vor den Spitzenring bringen, in Position ablegen, Sweep und Feuer frei.
Das ist super entspanntes Fischen und Werfen selbst mit 20cm Puscheln und mit der Einhand würde ich mit diesen Kingsize-Fusseln kaum eine Normaldistanz von ü 25m werfen, die in großen Flüssen und Seen oftmals notwendig sind. (vom oftmals fehlenden Rückraum ganz zu schweigen)
Vielleicht noch kurz zum Thema Fass ohne Boden:
Literatur ist echt klasse, leider gibt es aber kaum etwas, das für größere Raubfische auch etwas abweichendes von den Standards beschreibt, die auch für Salmoniden angewendet werden (zumindest z.B. für die Fischerei auf Zander hab ich nichts gefunden, was mir viel weiter geholfen hätte).
Um im großen Fluss oder See z.B. auf Tiefe und/oder Weite zu kommen, brauche ich Masse und dafür das entsprechende Gerät und die passende Wurftechnik sowie auch Streamer. Da reicht häufig das Einhand Standard Gerät nicht mehr und die 2-Hand-Fischerei hat m.E. noch sehr viel mehr ungewöhnliches Potenzial, man muss nur öfter mal etwas "querdenken".
Mancher mag die Nase rümpfen und behaupten, das sei kein Fliegenfischen mehr.................na und?
Wenn die dann in meinen Ziel-Gewässern auf Hecht und Zander fischen wollen, müssen se eben die Blech- und Gummmipeitsche wieder auspacken.
Gruß vom platten Niederrhein