Verfasst: 27.09.2010, 19:02
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Alles zum Thema Fliegenfischen
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"ich weiss was, aber ich sag`s euch nur persönlich in BB."

Am Wasser beim Fischen wirft man doch eigentlich immer auf ein Ziel, am Fluss auf Forelle und Äsche ist das Ziel auch meist sehr klein? Die Frage war ja wie sich der Wurfstil entwickelt hat und nicht der Casting-Sport.Der Dartspieler wirft auf Ziel. Werfe ich auf Zielringe, befindet sich gar nicht so selten mein rechter Fuß vorne Wink.
Kurze Distanz auf Ziel = gutes Tracking overhead + kurzer Weg = gute Trefferquote
Der Speerwerfer wirft vorwiegend auf Weite. Und hier ist eher der laange Beschleunigungsweg entscheidend.
tolle Sache, ich hoffe du hast es Genossen. Die Roky's sind für mich nach wie vor eines der top FF-Gebiete weltweit.Bernd Ziesche hat geschrieben: ich war gerade an einigen jener Flüsse in Montana
am Green River haben die Guides auch gleich das gesamte Werfen für die betuchten Clients übernommen, da wurde dann nur noch der gehakte Fisch zum Drill übergeben.Bernd Ziesche hat geschrieben: Auf dem Bow sagte der Guide, dass er recht happy sei, mal nicht so extrem dicht an jede potentielle Fangstelle heransteuern zu müssen.![]()
An den übrigen Flüssen - wo eher von Land gefischt wird - sah ich ebenfalls überwiegend sehr kurze Präsentationsweiten.
Auch wenn es viele Situationen gibt an denen man mit kurzer Presentation auskommt, so würde ich nicht gleich eine ganze Nation als short-cast country abstemplen. Es gibt in den USA weit mehr Fliegenfischer alös bei uns. Die Masse wirft nicht weit, aber da sind auch viele gute Leute dabei, die Wisssen was sie tun und zurecht eine ordentliche Leine auf Distanz werfen können.Da es dort mehr als genug Fische gibt, besteht keinerlei Notwendigkeit für weitere Würfe.
... so sehe ich es auch.Bitte nicht falsch verstehen, ich bin hier kein reiner Verfechter der seitlich offenen Beinstellung. Ganz im Gegenteil, ich nutze und unterrichte je nach Situation alle Beinstellungen.