Hallo zusammen,
also ich war 1991 im Mai an der Dordogne auf einer "Abi-Tour" zum Kanufahren. Leider war ich damals noch kein Fliegenfischer, wenn ich heute an die Fische denke, die ich dort aus dem Kanu heraus gesehen habe, möchte ich direkt hinfahren. Beeindruckend waren dort auch die großen Barben.
An einer Stelle, an der wir unser Nachtlager aufgeschlagen haben, lagen eine kleine und eine große tote Barbe am Ufer. Wir hatten kein cm-Maß, haben aber eine zusammengeklappte Zeltstange drangehalten. Der Fisch war so ca. um die Länge der Schwanzflosse länger als die Stange. Das Messen zu Hause ergab für die Stange 80 cm....

Ich muss gestehen, dass ich diese Dimension damals überhaupt nicht einschätzen konnte; ich habe auch noch nie eine Barbe gefangen.
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, in der damaligen Strömung einen solchen Fisch zu drillen. Besonders große Barben konnte ich ebenfalls in der Ems und auch an der Ahr beobachten. Hier fehlt mir aber wegen der o.a. Punkte Lichtbrechung, Distanz, Lichtverhältnisse etc. ein Gefühl für die tatsächliche Größe.
Tendenziell denke ich, dass 75 bis 80 cm das Limit sind. Der Rhein bietet m.E. auch Chance auf einen Fisch 80 +++ und ggf. auch an die 90 cm. Aber wie oben geschrieben, sollte man ggf. die Methusaleme auch Methusaleme sein lassen?!?!?
Schöne Pfingsten
Erik