Re: Wurffehler mit rechts
Verfasst: 12.03.2013, 19:22
Hier stimme ich Bernd absolut zu.
Erst mit wenigen Leerwürfen beginnen. Ganz am Anfang würde ich gar nur einen Rückwurf und einen Vorwurf machen, ablegen und das Ganze im Kopf Revue passieren lassen.
@Andreas:
Hast Du zwischenzeitlich geübt? Berichte mal.
Um einmal kurz auf das Stichwort "Blinkerwurf" einzugehen. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei eingefleischte Blinkerwerfer - insbesondere beim Vorwurf - die Beschleunigung nicht stimmt. Hier wird gerne von der hinteren Startposition sofort stark beschleunigt und nach vorne durchgezogen. Oftmals wird vorn nicht oben abgestoppt, sondern die Rute bis zur 9 Uhr-Position durchgezogen.
Wenn man jedoch direkt nach dem hinteren Stopp voll beschleunigt, kann die Beschleunigung im weiteren Wurfverlauf nicht mehr adäquat gesteigert werden, wodurch die, von der Schnur zu Beginn aufgenommene Energie wieder erschlafft.
Deshalb versuche, wenn der Rückwurf geklappt hat, die Rute in der 1-Uhr-Position gestoppt wurde und sich die Schnur gestreckt hat, l-a-n-g-s-a-m nach vorn zu werfen. Dann zügig schneller werden und kurz vor dem Stopp in der 11-Uhr Position richtig Gas zu geben. Dann sollte die Schnur die ganze Energie aufgenommen haben und gestreckt ins Ziel fliegen. Das Ganze nicht mit brachialer Gewalt, sondern mit Gefühl. Als Abschusspunkt kannst Du Dir vorstellen Du willst in die Kronen der Bäume am gegenüberliegenden Ufer werfen. Wenn Du zu weit runterziehst, kontaktiert die Schnur im Bereich vor der Rute zuerst das Wasser, die Energie der Schnur verpufft und kann sich nicht bis zur Spitze fortsetzen.
Und öfter mal Pause machen und die einzelnen Phasen gedanklich durchlaufen.
Das aus der Entfernung, ohne Dich werfen gesehen zu haben. Aber vielleicht hilft es ja.
Gruß
Harald
Erst mit wenigen Leerwürfen beginnen. Ganz am Anfang würde ich gar nur einen Rückwurf und einen Vorwurf machen, ablegen und das Ganze im Kopf Revue passieren lassen.
@Andreas:
Hast Du zwischenzeitlich geübt? Berichte mal.
Um einmal kurz auf das Stichwort "Blinkerwurf" einzugehen. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei eingefleischte Blinkerwerfer - insbesondere beim Vorwurf - die Beschleunigung nicht stimmt. Hier wird gerne von der hinteren Startposition sofort stark beschleunigt und nach vorne durchgezogen. Oftmals wird vorn nicht oben abgestoppt, sondern die Rute bis zur 9 Uhr-Position durchgezogen.
Wenn man jedoch direkt nach dem hinteren Stopp voll beschleunigt, kann die Beschleunigung im weiteren Wurfverlauf nicht mehr adäquat gesteigert werden, wodurch die, von der Schnur zu Beginn aufgenommene Energie wieder erschlafft.
Deshalb versuche, wenn der Rückwurf geklappt hat, die Rute in der 1-Uhr-Position gestoppt wurde und sich die Schnur gestreckt hat, l-a-n-g-s-a-m nach vorn zu werfen. Dann zügig schneller werden und kurz vor dem Stopp in der 11-Uhr Position richtig Gas zu geben. Dann sollte die Schnur die ganze Energie aufgenommen haben und gestreckt ins Ziel fliegen. Das Ganze nicht mit brachialer Gewalt, sondern mit Gefühl. Als Abschusspunkt kannst Du Dir vorstellen Du willst in die Kronen der Bäume am gegenüberliegenden Ufer werfen. Wenn Du zu weit runterziehst, kontaktiert die Schnur im Bereich vor der Rute zuerst das Wasser, die Energie der Schnur verpufft und kann sich nicht bis zur Spitze fortsetzen.
Und öfter mal Pause machen und die einzelnen Phasen gedanklich durchlaufen.
Das aus der Entfernung, ohne Dich werfen gesehen zu haben. Aber vielleicht hilft es ja.
Gruß
Harald