Haralds Aussagen würde ich so unterschreiben; normalerweise habe ich Watstiefel, Hüfthose und Wathose an Board und kann je nach Gewässerstruktur das passende auswählen. Der Tragekomfort und der Schnitt aktueller, guter Wathosen sind über jeden Zweifel erhaben. Da geht es locker über Leitersprossen, dicke Steine und ähnliches. Keine Spannung oder "sackähnliches" Gefühl früherer Generationen; mit der richtigen Funktionsunterwäsche sind moderne, atmungsaktive Wat- oder Hüfthosen universell einsetzbar.Harald aus LEV hat geschrieben:Außerdem trage ich im Sommer gerne Wathosen und langärmlige Hemden, weil dann Gras, Brennnessel, Bärenklau sehr hoch stehen und ich so einen besseren Schutz habe. Außerdem bilde ich mir ein, einen besseren Schutz vor Zecken zur haben.
Hinzu kommt die Trittsicherheit meiner Watschuhe mit den dicken Spikes unter jedem Schuh. Die Stabilität und die Sicherheit kann ein Watstiefel bzw. Schaftstiefel überhaupt nicht bieten. Der "bombenfeste" Tritt ist mir in unwegsamen Gelände und vor allem auf moosbewachsenen Steinen besonders wichtig. Ich bin auch schon mal mit der Wathose schwimmen gegangen, aber der Gürtel war gut verschlossen, da kam kaum Wasser durch. Mit einer Hand die Rute hochgehalten und mit der anderen Schwimmbewegungen gemacht, null Problemo. An größeren, wilden Fließgewässern würde ich sogar eine Schwimmhilfe tragen (sogar in knöcheltiefen Wasser, lieber Gebhard).
Wer einmal die Fließstrecke zwischen dem Auslauf des Edersees und dem Afholdenersee befischt hat, weiß, wovon ich rede. Du stehst noch im Wasser, hörst aber einen ohrenbetäubenden Knall (die Schotten der Staumauer öffnen sich) und da kommt eine Wasserwand auf Dich zu, die Dich fast wegreißt.
An vielen Wildbächen ist das Gras derzeit mannshoch, da nutze ich gerne die Wildwechsel der etwas dickeren Hirschkühe entlang der Bachläufe.
Liebe Grüße,
Olaf






