Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Verfasst: 27.09.2016, 15:46
...macht den Christian nicht verrückt
Jetzt mal Generelles aus meiner Erfahrung: "So leicht wie möglich und so schwer wie nötig"!
Rolf Renell sagt Fliegenfischen ist Minimalismus.
Die Wahl der Rute, Wurfgewicht und Länge, ist doch abhängig von:
* dem Gewässer, Bach, kleiner Fluss, großer Fluss, Teich, Weiher oder See
* was will ich versuchen zu fangen und welche Größe des Fisches ist zu erwarten. Ich werde nicht mit einer 6er Rute an einen See gehen wenn ich mit Hechten zu rechnen habe die jenseits der 20 Pfund sind. Versucht mal so ein Uboot hoch zu pumpen. Da ist man auch mit einer 8er hilflos.
* wie ist die Uferbeschaffenheit...Grüner Tunnel? Oder alles frei? Vom Boot?
* welcher Köder erscheint erfolgversprechend? Es ist ein Unterschied ob ich einen Streamer benutzten will oder eine Nassfliege.
Wenn ich in Irland am Moy fische gehe ich kaum höher als #8 Zweihandrute in ca. 13'...an der Mörrum in Schweden im Frühjahr hätte ich da meine argen Bedenken obwohl beide ähnlich breit sind...also Wurfweitentechnisch kein Unterschied...nur an der Mörrum fische ich Minimum #9 in 14'...besser #10 15'. Warum? Im Moy ist ein Lachs mit 14-16 Pfund schon ein großer Lachs...aber in der Mörrum werden regelmäßig und nicht wenige Lachse mit 24-36 Pfund gefangen...hier mit der 8er musst Du ein Aussnahmekönner sein wenn Du den stoppen willst wenn er zwischen die Steine/Felsen geht. Dies nur als Beispiel.
O.g. Liste könnte fortgesetzt werden, um viele Details.
Hier im Binnenland halte ich für einen "Änfanger" eine 5er Rute mit passender Schnur für richtig. Meine Generation und sicher einige danach, haben mit 5er oder 6er begonnen...eben eine gute Rutenklasse für den Anfang im Binnenland. Eine Anpassung an die speziellen "Umstände" erfolgt dann von allein. ...und wir haben trotz der dicken "Tampen" gefangen...aber auch nicht ein kleinen Bächen gefischt. Vielleicht daher...und schon wieder ein Aspekt um die Rute "anzupassen".
"Damals" sprach niemand von 4er/3er/2er oder gar Schnurklasse Null. Ich kann mich auch nicht erinnern damals Sowas im Angebot gesehen zu haben. Immer leichter ist ein Trend...wie auch Glasruten dem sich die Hersteller mehr und mehr anpassen...was auch richtig ist.
Ich fischte auch gerne meine 4er Rute (Fischte weil ich heute fast ausschließlich Zweihand fische)
Aber einem Anfänger zu leichtes Gerät zu empfehlen...naja...ich sag mal nichts. Denn das führt zu Bruch und Frust.
Das ist meine Meinung.
Christian; hier im Forum sind sicher einige unterwegs die bereits viel Erfahrung mit Fischen im Salzwasser haben...schau doch mal auch unter den Reiseberichten nach. Da wirst Du sicher fündig. Und die schreibe an und frage nach Hilfe nach. Da wird Dir sicher geholfen.
Ich kann Dir bezüglich Salzwasser nichts raten...auch wenn der Sail aus meinem Avater aus dem indischen Ozean stammte...jedoch war das Big Game Fishing...also nix mit "Fliege".
Gruß
Dietmar
Jetzt mal Generelles aus meiner Erfahrung: "So leicht wie möglich und so schwer wie nötig"!
Rolf Renell sagt Fliegenfischen ist Minimalismus.
Die Wahl der Rute, Wurfgewicht und Länge, ist doch abhängig von:
* dem Gewässer, Bach, kleiner Fluss, großer Fluss, Teich, Weiher oder See
* was will ich versuchen zu fangen und welche Größe des Fisches ist zu erwarten. Ich werde nicht mit einer 6er Rute an einen See gehen wenn ich mit Hechten zu rechnen habe die jenseits der 20 Pfund sind. Versucht mal so ein Uboot hoch zu pumpen. Da ist man auch mit einer 8er hilflos.
* wie ist die Uferbeschaffenheit...Grüner Tunnel? Oder alles frei? Vom Boot?
* welcher Köder erscheint erfolgversprechend? Es ist ein Unterschied ob ich einen Streamer benutzten will oder eine Nassfliege.
Wenn ich in Irland am Moy fische gehe ich kaum höher als #8 Zweihandrute in ca. 13'...an der Mörrum in Schweden im Frühjahr hätte ich da meine argen Bedenken obwohl beide ähnlich breit sind...also Wurfweitentechnisch kein Unterschied...nur an der Mörrum fische ich Minimum #9 in 14'...besser #10 15'. Warum? Im Moy ist ein Lachs mit 14-16 Pfund schon ein großer Lachs...aber in der Mörrum werden regelmäßig und nicht wenige Lachse mit 24-36 Pfund gefangen...hier mit der 8er musst Du ein Aussnahmekönner sein wenn Du den stoppen willst wenn er zwischen die Steine/Felsen geht. Dies nur als Beispiel.
O.g. Liste könnte fortgesetzt werden, um viele Details.
Hier im Binnenland halte ich für einen "Änfanger" eine 5er Rute mit passender Schnur für richtig. Meine Generation und sicher einige danach, haben mit 5er oder 6er begonnen...eben eine gute Rutenklasse für den Anfang im Binnenland. Eine Anpassung an die speziellen "Umstände" erfolgt dann von allein. ...und wir haben trotz der dicken "Tampen" gefangen...aber auch nicht ein kleinen Bächen gefischt. Vielleicht daher...und schon wieder ein Aspekt um die Rute "anzupassen".
"Damals" sprach niemand von 4er/3er/2er oder gar Schnurklasse Null. Ich kann mich auch nicht erinnern damals Sowas im Angebot gesehen zu haben. Immer leichter ist ein Trend...wie auch Glasruten dem sich die Hersteller mehr und mehr anpassen...was auch richtig ist.
Ich fischte auch gerne meine 4er Rute (Fischte weil ich heute fast ausschließlich Zweihand fische)
Aber einem Anfänger zu leichtes Gerät zu empfehlen...naja...ich sag mal nichts. Denn das führt zu Bruch und Frust.
Das ist meine Meinung.
Christian; hier im Forum sind sicher einige unterwegs die bereits viel Erfahrung mit Fischen im Salzwasser haben...schau doch mal auch unter den Reiseberichten nach. Da wirst Du sicher fündig. Und die schreibe an und frage nach Hilfe nach. Da wird Dir sicher geholfen.
Ich kann Dir bezüglich Salzwasser nichts raten...auch wenn der Sail aus meinem Avater aus dem indischen Ozean stammte...jedoch war das Big Game Fishing...also nix mit "Fliege".
Gruß
Dietmar