Moin nochmal,
also ich halte dieses Theman nicht fuer totgeboren.
Einfach nur deshalb weil man sich dadurch einen Kopf zum Ablauf macht und warum etwas geschieht.
Reinhard, das mit dem Hochsprung war mir eigentlich nicht wichtig, nur mal als Beispiel gebracht weil es bei den Erklærungen anderer herhalten musste.
Mir ging es eigentlich nur darum was mit oben und unten gemeint ist. Oder vorn und hinten, hahaha.
Da wir nun erfahren haben das sich eigenlich der gesamte Stab gleichzeitig læd, weil er auch nicht verjuengt ist wie unsere Rute, sehen wir das natuerlich auch anders. Ich gehe mit dir mit das die Energiezufuhr durch das Tempo des anlaufenden Springers erfolgt.
Der Stab landet auf der einen Seite im vorgesehenen Abstosspunkt/Schacht und auf der anderen Seite springt der Mann ab, es kommt dabei zur Richtungsænderung. Erst dadurch kommt es zur Biegung des Stabes.
Der Schacht ist dabei das Lager. Mehr Anlauf(Energiezufuhr) mehr Absprung ( Folge Biegung) je høher hinaus gehts.
Wennn ich Unterhand werfe ist die Oberhand das Lager, je schneller ich die Unterhand heran ziehe je schneller rotiert mein Hebel (Rute)
Das ist bei einer Switch genau so und warum solltest du mit einer DH weniger Geschwindigkeit erreichen als bei Unterhand mit einer EH, oder umgekehrt?
Ist uebrigens einer der hæufigsten Fehler, unten wird nicht schnell genug ran gezogen und gleichzeitig wird oben nach vorn geschoben.
Ergebnis, das was unten an Geschwindigkeit zugefuegt wird, wird oben wieder raus genommen.
Mortensen schreibt in seinem Buch (zu Scandi/Gøran und Skandinavischer Stil) das es zwar beides Unterhandwuerfe sind aber eben ein anderer Stil .
Beim altem Gøran Stil ist unbedingt ein Anker erforderlich und die Oberhand ist das Lager. Energiezufuhr durch die Unterhand.
Beim Skand. Stil erfolgt zunæchst auch die Beschleunigung durch die Unterhand aber dann kommt (wenn die Rute die 12 uhr ueberschritten hat)
zusætzlich der Impuls durch die beschleunigende Oberhand,bzw das rein druecken der Schulter.
Somit neben Unterhandbeschleunigung eine weitere Energiezufuhr!
Und das hat nicht mit dem rein schieben der Oberhand bzw verlassen des lagers beim Scandi zu tun, was dabei kontraproduktiv ist.
Und wie wir wissen, auch Skagit ist ein Unterhandwurf jedoch mit anderen schnueren, anderer gewichtsverlageung und kein Anker wie bei Scandi erforderlich.
Wenn man will sind das eigentlich drei Stile mit unterschiedlicher Energiezufuhr, auch wenn sie alle Unterhand heissen.
Und wenn wir mal von den physikalischen Gegebenheiten der Ladung der Rute als solches absehen,
Unterhand heran ziehen (Energiezufuehrung unten) und Speywuerfe ( Einsatz von Oberarm und Schulter, also von oben) sind verschiedene Methoden der Energiezufuehrung. Scandi wirfst du tagelang ohne Rueckenbeschwerden, Spey und besonders Trad. Spey brauchen schon mal eine Pause.
Eine Unterhand nur schnell heran ziehen oder aber jedesmal die Hænde uebern Kopf um dann ein grosses D zu beschleunigen sind eben 2 paar Schuhe.
Wer bisher nur EH geworfen hat, nur Skagit, kann das vielleicht nicht nachvollziehen.
Wer keine langen Scandi fischt, je nach Strømung und Sinkrate mal længere oder kuerzere Anker braucht, hat sich darueber sicher noch keine Gedanken gemacht mit welcher Rutenaktion ihm das besser oder schlechter gelingt.
Jedenfalls sowohl bei der Ueberkopfwerferei (EH) und auch Unterhandwerferei (DH) hab ich Schnuere mit Bellylængen von 8-18m und da macht man sich schon einen Kopf welche Rutenaktion gebraucht wird, welcher Wurfstil geeignet ist, welches Schnurtaper fuer Wasser/Anker/Luftwuerfe...
Auch wenn der Rute wurst ist was der Physiker dazu sagt, wie und von wo sie sich zuerst biegt, ich muss Energie zufuehren und das erfordert mehr oder weniger Kørpereinsatz.
Ist doch schøn mal darueber zu reden.
Gruss Hendrik
Ob er sich eben Gedanken macht ob die Energie vom Handteil hoch oder von der Spitze her runter oder gleichzeitig die Rute læd?
https://youtu.be/TZxeJuQHWDc