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Re: TO CANE A TROUT

Verfasst: 11.02.2021, 13:54
von Henning60
Moin,
Thomas E. hat geschrieben:Royal Coachman hat geschrieben:
Wer einmal auf dem gefürchteten Parkplatz gestanden hat, weiß das.


Warum wurde der gefürchtet ?
sicher, weil nachher Strammstehen bei der Gattin wegen des Kontos notwendig war :mrgreen:

im übrigen werfe ich sicher keinen klassischen Gebtsroither.....ab und an kommt auch mal was anderes dazwischen, je nach Bedingungen....
so, wie es gebraucht wird halt ....

TL, Henning

Re: TO CANE A TROUT

Verfasst: 11.02.2021, 15:39
von Fliifi-Sepp
Hallo RC,

völlig richtig, daß er Ruten auch für den Gebetsroither-Stil gebaut hat und selber nicht so geworfen hat. Aber seine Ruten lassen sich natürlich mit allen Wurfstilen sehr gut fischen. Zu Zeiten, als er noch überwiegend für den Hans Gebetsroither und dessen Gästen gearbeitet hat, mußte er halt auch überwiegend die Ruten bauen, wie sie der Hans für gut befand. Die "Hans"-Ruten sind nicht so wirklich meins. Und Walter hat immer schon und später sowieso ganz phänomenale Ruten gebaut, die ganz anders als die" Hans"-Ruten waren.

Und auch richtig, daß er konsequent mit der Trockenfliege gefischt hat. Ich erinnere mich an einen Tag mit ihm, bei der wir anderen Fliegenfischer beschlossen hatten, daß Trockenfliege unter den Bedingungen nicht geht. Er hat mit der Trockenfliege dann mindestens genau so viel gefangen, wie wir mit Nymphen.
Wieder was dazu gelernt!

Und ja, der Parkplatz vor seinem Geschäft war bekannt! Da wurde jeder erst mal auf seine werferischen Fähigkeiten hin geprüft.
Das Urteil von Walter war dann für viele vielleicht schwerer verkraftbar, als die folgende Diskussion mit der Frau über den Kontostand.

Liebe Grüße, Sepp

Re: TO CANE A TROUT

Verfasst: 11.02.2021, 16:22
von Royal Coachman
Hallo Sepp!

Das sind so Erinnerungen, ich wollte von ihm eine Amabile 2000 in Schnurklasse 2/3, nach dem ich auf dem Parkplatz geworfen hatte, meinte er gönnerhaft:
"naja, Gefühl hast Du ja, ich bau Dir eine" , mehr Lob war ihm kaum zu entlocken.

tight lines
RC

Re: TO CANE A TROUT

Verfasst: 11.02.2021, 17:56
von Trockenfliege
Bei den "Hans Privat" Ruten hat Brunner aber nur Griff, Rh montiert und Ringe angewickelt, vielleicht auch noch mal den ganzen blank lackiert.
Die blanks waren von Gebetsroither selber aus zerbrochenen Gästeruten zusammengestückelt.

LG
Reinhard

Re: TO CANE A TROUT

Verfasst: 11.02.2021, 18:53
von Fliifi-Sepp
Hallo Reinhard,

entschuldige, habe mich mißverständlich ausgedrückt:
Gemeint waren nicht die Ruten von Gebetsroither, die "Hans" heißen, sondern die Ruten, die Walter Brunner vorwiegend in der Gebetsroither-Zeit gemacht hat. Beeinflußt von Gebetsroither machte Walter damals viele Ruten, die auch so waren, wie der Hans sich das vorstellte, bzw. wie die Kunden, die aus dessen Schule kamen haben wollten. Und das war die weitaus überwiegende Anzahl an Ruten, die Walter in dieser Zeit gemacht hat.

Abseits davon machte aber Walter auch damals schon Ruten, die wirklich seinen eigenen Vorstellungen entsprachen. Nur halt weniger.
Das änderte sich aber in späteren Jahren.

LG Sepp

Re: TO CANE A TROUT

Verfasst: 11.02.2021, 21:10
von Royal Coachman
Hallo Sepp!

Du meinst die Wildwasserserie, bis zur Cherie.

Mit der Salza kam dann eine ganz andere Dynamik in die Ruten und mit der Thymalli, meiner Meinung nach, die "Ultima Ratio" zum Trockenfischen.

tight lines
RC

Re: TO CANE A TROUT

Verfasst: 11.02.2021, 23:02
von Fliifi-Sepp
Ja, Salza und Thymalli sind wrklich sehr gut. Walter hat aber auch schon viel früher ähnliche Ruten selber gefischt.

LG Sepp

Re: TO CANE A TROUT

Verfasst: 12.02.2021, 16:58
von Royal Coachman
Hallo Sepp!
Du hast Post!
TL RC