Moin ,
sehe ich auch so, es bedarf kein Tauchbad.
Wir muessen aber mal zwischen 2 Dingen unterscheiden - Reinigung (incl. Entfernung von Rost) und der weitergehenden Pflege (Schmieren)
Auch sollte man folgendes beachten :
Ballistol- Eigenschaften und Einschränkungen
>>Der wesentliche Bestandteil von Ballistol ist Weißöl in medizinischer Qualität. Diese Komponente dient als Schmiermittel und Korrosionsschutz. Die Alkoholbestandteile sind von desinfizierender und konservierender Wirkung. Damit sich beides mischen lässt, sind Alkalisalze der Ölsäure als Detergens vorhanden. Sie ermöglichen zusammen mit den Alkoholen auch eine wasserverdrängende und schmutzlösende Wirkung, führen jedoch auch zu einer Abwaschbarkeit des Ölfilmes. Ballistol bildet mit Wasser eine milchige Emulsion und hat nach Herstellerangaben einen pH-Wert von 8 bis 8,5 (alkalisch).
Als Waffenpflegemittel kann das Öl durch Wasser von den Waffenteilen abgewaschen werden und verliert dann seine Schutzwirkung. Die alkalische Reaktion des Öles bewirkt eine gute Reinigungswirkung: Metallische Abschmierungen im Waffenlauf (Tombak, Blei) lassen sich relativ leicht entfernen. Das gilt ebenso für die Verbrennungsrückstände von Treibladungspulvern. Die Reaktion mit Kupfer und seinen Legierungen (wie z. B. Messing) führt zur Beeinträchtigung von Waffenteilen und Munition aus diesen Metallen, da es auf ihrer Oberfläche eine leicht oxidierende Wirkung besitzt. Zur Konservierung dieser Metalle ist es nicht geeignet.<<
Das kann man ja auch auf unser Rollen beziehen, manche Teile sind mehr oder weniger Wasser ausgesetzt.
Ein Schnurlaufrøllchen muss gefettet werden , da bringt Øl gar nichts.
Getriebe ebenfalls , egal ob Meeresrolle oder Mechanik unserer Fliegenrollen.
Nun gibts aber auch da gewaltige Unterschiede. Beim Gehæuse/Gewinde ist Fett angebracht aber ein Lager mit Nadelrollen und/oder gar Fliehkraft eben nicht. Da ist nur der "Tropfen" Øl angebracht, erst recht wenn sich Teflon/Karbonscheiben in der Næhe befinden.
Dafuer gibt es uebrigens Spay auf Telfonbasis, bei dichtem Gehæuse ist dann keine weiter Pflege notwendig.
Falls die Reinigung was brachte bzw ein neues Lager eingesetzt wurde wære dann der 2. Schritt das passende Fett bzw Øl.
Hab gestern nach meinen Geschreibsel zu WD 40 gleich mal eine Nachricht an eine bekannte schwedische Marke losgeschicht, mit der Bitte,
zu was wuedet Ihr raten. Komisch hab ich schon geguckt als kurz vor Mitternacht die Antwort kam. Tellis Katsogiannos verwies auf folgendes:
https://www.bing.com/ck/a?!&&p=0671ef41 ... Mjcv&ntb=1
Hab auch an FFE eine mail geschickt - die schreiben : Eine weitere Pflegemaßnahme, die Sie regelmäßig durchführen sollten, ist die Behandlung mit Schmierfett oder Öl. Je nach Hersteller und Material gibt es individuelle Pflege-Tipps zu beachten. Gern informieren wir Sie hierzu auch genauer.- Antwort steht noch aus.
Gruss Hendrik