Re: Welche Schnur für Streamer?
Verfasst: 12.10.2024, 15:56
Ja, das mit der nicht korrekten Gewichtung bei den Schnüren ist wirklich sehr störend!
Wäre ja nicht so schlimm, wenn nicht auch ständig Schnüre aus dem Programm genommen werden und durch andere ersetzt werden, die man erst mit seinen Ruten abstimmen muss. Oft erlebt man, dass man eine bewährte Schnur nachkaufen will und es gibt sie nicht mehr.
Gute Beispiele im positiven Sinne sind die Cortland 333 und 444 Peach und Sylk, oder die SCA Air Cel und die Mastery Expert Distance Competition.
Die Distance Competition ist meine absolute Lieblingsschnur. Allerdings braucht man die für die allermeisten Situationen am Wasser nicht wirklich. Diese Schnur für die "normalen Situationen" am Wasser zu verwenden, kommt mir so vor, wie einen Supersportwagen auf den Straßen der Schweiz zu bewegen.
Schnüre von Maxcatch habe ich auch schon probiert. Bei den ganz billigen davon merkt man schon, daß sie nicht die Qualität der guten Markenschnüre haben. Aus meiner Sicht Sie sind aber selbst die günstigsten davon für die meisten fischereilichen Situationen mehr als ausreichend. Wobei ich selbst meine billigsten Schnüre regelmäßig pflege.
Da können sich halt selbst Anfänger mehrere Schnüre in unterschiedlichen Schnurklassen und Taper leisten und mit ihren Ruten ausprobieren. Oder zum Üben auf der Wiese verwenden, wofür mir die teureren Schnüre oft zu schade sind. Auch am Wasser machen sie keine wirklich schlechte Figur.
Die Schnüre, die ich von MC habe, sind alle korrekt gelabelt und nachgewogen exakt in der Schnurklasse, die auf der Verpackung steht.
Die Diskussionen um diese Marke kann sich ja jeder selber online anschauen und seine persönlichen Schlüsse daraus ziehen.
WF oder DT? Bei mir beides. Ich fische meist größere Flüsse mit teils sehr unterschiedlichen Strömungsverhältnissen. Da spielt das Leinenhandling eine große Rolle. Bei WF-Standardkeulen ist man dann oft schon im dünneren Bereich der Schnur und sie läßt sich dann schlechter umlegen. Mit einer DT geht das besser, oder halt mir einer WF mit langer Keule.
Die effektiv möglichen Wurfweiten sind bei einer WF zwar besser, aber das spielt eher an der Küste eine Rolle. Selbst bei großen Flüssen ist das meist nicht entscheidend. Eine DT in gleicher Qualität erreicht meiner Erfahrung nach nur unwesentlich geringere Weiten. Je nachdem, was man halt als "wesentlich" ansieht!
LG Sepp
Wäre ja nicht so schlimm, wenn nicht auch ständig Schnüre aus dem Programm genommen werden und durch andere ersetzt werden, die man erst mit seinen Ruten abstimmen muss. Oft erlebt man, dass man eine bewährte Schnur nachkaufen will und es gibt sie nicht mehr.
Gute Beispiele im positiven Sinne sind die Cortland 333 und 444 Peach und Sylk, oder die SCA Air Cel und die Mastery Expert Distance Competition.
Die Distance Competition ist meine absolute Lieblingsschnur. Allerdings braucht man die für die allermeisten Situationen am Wasser nicht wirklich. Diese Schnur für die "normalen Situationen" am Wasser zu verwenden, kommt mir so vor, wie einen Supersportwagen auf den Straßen der Schweiz zu bewegen.
Schnüre von Maxcatch habe ich auch schon probiert. Bei den ganz billigen davon merkt man schon, daß sie nicht die Qualität der guten Markenschnüre haben. Aus meiner Sicht Sie sind aber selbst die günstigsten davon für die meisten fischereilichen Situationen mehr als ausreichend. Wobei ich selbst meine billigsten Schnüre regelmäßig pflege.
Da können sich halt selbst Anfänger mehrere Schnüre in unterschiedlichen Schnurklassen und Taper leisten und mit ihren Ruten ausprobieren. Oder zum Üben auf der Wiese verwenden, wofür mir die teureren Schnüre oft zu schade sind. Auch am Wasser machen sie keine wirklich schlechte Figur.
Die Schnüre, die ich von MC habe, sind alle korrekt gelabelt und nachgewogen exakt in der Schnurklasse, die auf der Verpackung steht.
Die Diskussionen um diese Marke kann sich ja jeder selber online anschauen und seine persönlichen Schlüsse daraus ziehen.
WF oder DT? Bei mir beides. Ich fische meist größere Flüsse mit teils sehr unterschiedlichen Strömungsverhältnissen. Da spielt das Leinenhandling eine große Rolle. Bei WF-Standardkeulen ist man dann oft schon im dünneren Bereich der Schnur und sie läßt sich dann schlechter umlegen. Mit einer DT geht das besser, oder halt mir einer WF mit langer Keule.
Die effektiv möglichen Wurfweiten sind bei einer WF zwar besser, aber das spielt eher an der Küste eine Rolle. Selbst bei großen Flüssen ist das meist nicht entscheidend. Eine DT in gleicher Qualität erreicht meiner Erfahrung nach nur unwesentlich geringere Weiten. Je nachdem, was man halt als "wesentlich" ansieht!
LG Sepp