Verfasst: 13.03.2004, 11:04
auch bei uns in der CH ist C&R grundsätzlich verboten - wenn man das derzeitige Tierschutzgesetzt richtig auslegt. Dieses wird in der nächsten zeit auf heutge Verhältnisse und Meinungen/Zeitgeist angepasst und auch die Fischerei ist darin enthalten. C&R könnte also diesmal sogar schriftlich, resp. ausdrücklich erwähnt, verboten werden, wir wissens noch nicht, auch weil die Fischereigesetzgebung zuerst auf Bundesstufe, dann auf Länderstufe (Kantone) heruntergebrochen wird.
Ob dafür oder dagegen /C&R) lasse ich mal dahingestellt (wer mich kennt kennt auch meine Meinung hierzu), schwierig ist einzig die Kontrolle, resp. die Umsetzung bei enem offiziellen Verbot - wie kann man C&R kontrollieren, wenn man den "Täter" nicht auf frischer Tat ertappt, dann muss man noch Beweiskraft haben, wenn der Fisch ausgeschlitzt/von der Angel gefallen ist, ist es dann C&R? Ich kann ja von vorherein die Leine schlaff führen und jedem ausschlitzen bewusst förderlich wirken oder was auch immer.
Grundsätzlich hat es gute Dinge in den aktuellen neuen Fischeeigesetzgebungen, doch wie wird es kontrolliert und umgesetzt - hier wirds immer schwierig.
Wenn allerding ein Angler wie ein ehemaliger Poster im Vorgänger dieses Forums blufft wie er an einem tag 161 Aeschen fieng und alle releaste- wenn so einer dann beobachtet/ertappt wird, dann dürfte der hier in der CH wohl gelyncht werden - und hier würde ich dann wohl wegschauen.
Gruss
Stefan
>>Ich kann den bedingungslosen C&R-Verfechtern nur empfehlen, sich zu vergegenwärtigen, dass unsere Aktivitäten am Wasser sehr sorgfältig von diversen Gruppierungen der Naturschützer (und auch entsprechend "eingefärbten" Vertreten der zuständigen Behörden) beobachtet werden. Und deren Lobby ist trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit allemal einflussreicher als die klägliche Vertetung der Fischer. Im Hinblick auf die Umsetzung der Natura 2000 Verordnung können sich Auswüchse wie reines C&R sehr leicht in einen Bumerang verwandeln!
Im Wesentlichen kann ich daher Daniel nur zustimmen.
Jürgen>>
Ob dafür oder dagegen /C&R) lasse ich mal dahingestellt (wer mich kennt kennt auch meine Meinung hierzu), schwierig ist einzig die Kontrolle, resp. die Umsetzung bei enem offiziellen Verbot - wie kann man C&R kontrollieren, wenn man den "Täter" nicht auf frischer Tat ertappt, dann muss man noch Beweiskraft haben, wenn der Fisch ausgeschlitzt/von der Angel gefallen ist, ist es dann C&R? Ich kann ja von vorherein die Leine schlaff führen und jedem ausschlitzen bewusst förderlich wirken oder was auch immer.
Grundsätzlich hat es gute Dinge in den aktuellen neuen Fischeeigesetzgebungen, doch wie wird es kontrolliert und umgesetzt - hier wirds immer schwierig.
Wenn allerding ein Angler wie ein ehemaliger Poster im Vorgänger dieses Forums blufft wie er an einem tag 161 Aeschen fieng und alle releaste- wenn so einer dann beobachtet/ertappt wird, dann dürfte der hier in der CH wohl gelyncht werden - und hier würde ich dann wohl wegschauen.
Gruss
Stefan
>>Ich kann den bedingungslosen C&R-Verfechtern nur empfehlen, sich zu vergegenwärtigen, dass unsere Aktivitäten am Wasser sehr sorgfältig von diversen Gruppierungen der Naturschützer (und auch entsprechend "eingefärbten" Vertreten der zuständigen Behörden) beobachtet werden. Und deren Lobby ist trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit allemal einflussreicher als die klägliche Vertetung der Fischer. Im Hinblick auf die Umsetzung der Natura 2000 Verordnung können sich Auswüchse wie reines C&R sehr leicht in einen Bumerang verwandeln!
Im Wesentlichen kann ich daher Daniel nur zustimmen.
Jürgen>>