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Verfasst: 31.01.2007, 17:59
von Maggov
Hallo Christoph,
vielen Dank für die Infos.
Welche Anbietetechniken werden denn vorgeschlagen?
Vielen Dank im voraus.
Viele Grüsse
Markus
Verfasst: 31.01.2007, 18:12
von Optimist
Hallo Markus,
bin auf dem Sprung: muß noch zu einer Fortbildung. Antworte Dir am späteren Abend auf Deine Frage...
LG
Christoph
Verfasst: 31.01.2007, 18:16
von Maggov
Hallo Christoph,
klaro - Danke!
Viele grüsse
Markus
Verfasst: 31.01.2007, 18:42
von aeschenking
Hallo
Ich biete meine Jig je nach Situation an. Beim Befischen eines Gumpen werfe ich je nach größe des Wehres entweder von oben an und lasse den Jig in den Gumpen treiben oder ich werfe stromauf direkt an das Wehr.
Beim Befischen von Rinnen oder Außenkurven bevorzuge ich die Naßfliegen Methode, das heißt quer stromauf und im death-Drift die Kurve oder Rinne abfischen. Allerdings je nach Tiefe dementsprechend weiter stromauf werfen, damit die Nymphe auf Tiefe kommt.
Hoffe das hat etwas geholfen.
Martin
Verfasst: 31.01.2007, 22:05
von Optimist
Hallo Markus,
da bin ich noch mal: Der Autor empfiehlt eine schnelle, steife Rute, ein je nach Bedarf bis zu 4,5 m langes konisches Vorfach, dazu Pitzenbauer-Ring und daran u.U. mehrere Meter 16er oder 18er Monofil, immer mit Knetbißanzeiger.
Bevorzugt fische er stromauf (statt querstromab), weil sich die Nymphe dann länger in der fängigen Tiefe befände und natürlich mit der Strömung treibe. Obwohl die meisten Bisse in der Dead-Drift-Phase zu verzeichnen seien, sollte man jeweils ausfischen, bis die Schnur flußabwärts gestreckt sei. In Seen solle man die Nymphen "tief absinken lassen, dann etwas zupfen".
Dir und den anderen hier eine gute Nacht und schöne Träume von noch schöneren Fischen...
Christoph
Stoppelfischerei!
Verfasst: 31.01.2007, 22:21
von Royal Coachman
Hallo Freunde !
Warum verwendet der Autor eigentlich nicht einfach eine Spinnrute mit einem gut sichtbaren Stoppel anstatt sich mit der Fliegenrute beim Werfen herumplagen zu müssen? Das hat mit Fliegenfischen nichts mehr zu tun, zumindest für mich nicht und wird Gott sei Dank mehr und mehr verboten!
freundlichst
Royal Coachman
Verfasst: 01.02.2007, 08:07
von pehers
Servus!
Jetzt mal aussen vor lassend, ob das noch Fliegenfischen ist (da hätten wir wieder unsere all time favourite Definitionsfrage), frage ich mich, wie man da noch einen Biss erkennt.
Ich glaube ich werfe guten, gehobenen Durchschnitt, ich traue mich aber nicht zu behaupten, dass ich mit einem 4,5m Vorfach + mehereren Metern Monofil und einem Jig vorne dran noch einen Wurf zustandebringe, der dieses Namen noch verdient. So ein Ding, selbst wenn klein, entwickelt doch ein nicht unmaßgebliches Eigenleben!
Weiters: Wofür eine Fliegenschnur? Sagen wir mal das Vorfach misst dann 6,5 m - im Schnitt fische ich in einer Entfernung von 10-12m. Man fischt ja nicht jeden Tag an mächtigen Gewässern, oder? Das heisst für mich, wenn ich meinen Heimatfluss nehme, an dem weite Würfe möglich, aber nicht unbedingt notwendig sind, ich würde ein 6,5 m langes Vorfach (oder länger) an der gleichen Länge Flugschnur werfen - das mE abstrus. Den Rollwurf oder Switch möchte ich zB sehen!
L.G.
Hans
Da neheme ich dann wirklich eine 2er Rute und werfe nur das Monofil mit dem Jig als Gewicht - und wie war die Idee noch mal von RC mit dem Stoppel...
Verfasst: 01.02.2007, 08:14
von sedge111
Hallo Gebhard,
da hast Du schon Recht. Ich kann das ganze noch nach vollziehen, wenn man den Jig in der dead drift fischt, wenn aber wie hier das Zupfen und Ruckeln des Jigs empfohlen kann ich zum Fliegenfischen nur noch wenige Zusammenhänge herstellen!
Grundsätzlich möchte ich noch anmerken, dass der Trend die Nymphen immer mehr zu beschweren in meinen Aufgen sehr häufig nur das Ergebnis unzureichender Anbietetechnik ist. Wer in der Lage ist durch angepasste Wurfvarianten oder durch geschicktes Menden der Leine seine Nymphe auf Tiefe zu bringen, der muss nicht unbedingt mit einem als Nymphe verkleideten Blei(Tungsten)klumpen fischen............
Grüße!
Tom
Verfasst: 01.02.2007, 08:55
von Optimist
Hallo zusammen,
da ich diese ganze Diskussion hier aufgrund der Lektüre "verbrochen" habe, kurz nur noch einmal eine kleine Richtigstellung: Der Autor empfiehlt ein leichtes Zupfen oder Ruckeln nur bei Stillgewässern (Seen).
Selbst bei der Trockenfliege läßt man die Schnur doch mal ein bißchen vibrieren, damit es so aussieht, als sei Leben in der Fliege...
Wie man eine solche Konstruktion aber überhaupt fischen (sprich: werfen) will, ist mir auch völlig schleierhaft.
Wenn ich es denn wirklich demnächst mal versuchen sollte, dann sicher von der Anbietetechnik wie beim Fischen mit Goldkopfnymphe: anderenfalls bräuchte ich ein ferngesteuertes Bötchen, wie Karpfenangler es schon mal zum Anfüttern benutzen, um den Jig auszubringen...

(für alle, die das Zwinkern nicht verstehen: Ich käme nie auf die Idee, dies zu tun!)
Liebe Grüße,
Christoph
Verfasst: 01.02.2007, 09:20
von t.z.
..
Verfasst: 01.02.2007, 09:49
von Maggov
Hallo Martin,
schön, dass Du auf meinen Einwand eingegangen bist und Danke für Deine Ausführungen.
@die Anderen:
Schön dass ich Euch einschaltet!
@Christoph:
Du hast nichts verbrochen! Verhalte Dich wie Dein Nick und trau' Dich doch

. Mir lag dieses Thema schon länger quer, weil ich schlicht weg nicht verstehen konnte warum das eine verboten war und das andere nicht. So langsam schälen sich die Unterschiede raus und es scheint mir plausibler warum sich einige Pächter gegen Jigs entscheiden.
Vielen Dank Euch allen dafür!
@Gebhard:
Vielleicht lassen sie auch die Spinnrute zu Hause weil's ne Fly-only Strecke ist

...
Ich gebe Tom recht in punkto Anbietetechnik. Als ich angefangen habe mit der Nymphe zu fischen, da waren alle Nymphen richtig schwer und mit Blei oder Tungsten beladen. Da sich diese mit meiner 4-er Rute nicht werfen liessen (bzw. das Werfen einfach gar keinen Spaß mehr macht) habe ich angefangen leichtere und unbeschwerte Muster zu fischen. Das geht prima und man muss in punkto Präsentation ein wenig mehr üben.
Bei einem Tiefen Wehrgumpen wo man einfach nicht vorhalten kann wird aus meiner sicht schon etwas mehr Gewicht nötig sein. Da hilft auch die beste Präsentation nichts...
Viele Grüsse
Markus
Verfasst: 01.02.2007, 10:21
von sedge111
Maggov hat geschrieben:.......Bei einem Tiefen Wehrgumpen wo man einfach nicht vorhalten kann wird aus meiner sicht schon etwas mehr Gewicht nötig sein. Da hilft auch die beste Präsentation nichts...
Hallo Markus,
sehr gute Ergänzung,da geb ich Dir 100% recht!
Es ist klar dass ein 2,5 Meter Gumpen an der Traun, Mur, Salza....mit einem unbeschwerten pheasant tail unerreichbar bleibt.....Präsentation hin oder her!!! Aber, überall muss ich (man) gar nicht hinkommen.....!
Gruß!
Tom
Verfasst: 01.02.2007, 10:24
von Maggov
sedge111 hat geschrieben:Maggov hat geschrieben:.......Bei einem Tiefen Wehrgumpen wo man einfach nicht vorhalten kann wird aus meiner sicht schon etwas mehr Gewicht nötig sein. Da hilft auch die beste Präsentation nichts...
....Präsentation hin oder her!!! Aber, überall muss ich (man) gar nicht hinkommen.....!
Gruß!
Tom
Hallo Tom,
da gebe ich Dir wieder recht
Viele Grüsse
Markus
Re: Stoppelfischerei!
Verfasst: 01.02.2007, 13:32
von Theoretiker
Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Freunde !
Warum verwendet der Autor eigentlich nicht einfach eine Spinnrute mit einem gut sichtbaren Stoppel anstatt sich mit der Fliegenrute beim Werfen herumplagen zu müssen? Das hat mit Fliegenfischen nichts mehr zu tun, zumindest für mich nicht und wird Gott sei Dank mehr und mehr verboten!
freundlichst
Royal Coachman
Dem kann ich nur zustimmen.
Ebenso wie das Fischen mit Goldkopfnymphe ist das Fischen mit dem Jig eine Möglichkeit, das Spinnfischen an Fly only Gewässern auszuüben, nur halt mit der Fliegenrute.
Wer fischt heute noch echte Nymphenimitationen?
Am Gewässer sieht man fast nur noch "Nymphenspinnfischer" mit der Goldkopfnymphe.
Der Nymphenblinker fängt halt besser und ist in einer Minute gebunden.
Ich fände für Goldkopfnymphen und -jigs auch eine Spinnrute angebracht, da wesentlich ungefährlicher, aber meist darf man nur mit der Fliegenrute Blinkern.
Verfasst: 01.02.2007, 13:53
von Optimist
Hallo "Theoretiker",
ich bin zwar noch ganz neu hier und selbst auch zu 90 % nur mit der Trockenfliege beim Fliegenfischen am Wasser, aber schüttest Du jetzt nicht das Kind mit dem Bade aus???
Wir haben in den letzten Tagen ja gelernt, daß es durchaus einige plausible Argumente (Waidgerechtigkeit; Verletzungsgefahr) zumindest gegen größere Jig-Nymphen gibt. Jetzt das Fischen mit Goldkopfnymphe auch schon dem Blinkern gleichzustellen, halte ich dann aber doch für weit übertrieben!!
LG,
Christoph