Michael Mauri "Joy of Flycasting"

In unserer Film-, Video- und Foto-Ecke könnt Ihr Eure selbst gefertigten Video-Clips und Fotos zum Thema "Fliegenfischen & mehr" den anderen Forum-Teilnehmern präsentieren. Außerdem ist Raum für Hinweise auf interessante Filme und Fernseh-Sendungen.

Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.

Royal Coachman
Beiträge: 2885
Registriert: 28.09.2006, 20:06
Wohnort: Oberhausen in Obb.
Hat sich bedankt: 268 Mal
Danksagung erhalten: 479 Mal

Michael Mauri !

Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Mark !

Da ist anscheinend ein falscher Eindruck entstanden, ich kenne Michael Mauri persönlich, er ist ein ausgezeichneter Werfer, ich habe auch schon mit ihm gemeinsam mal eine Rute von Baginsky getestet. Ich schätze seine Wurfkünste und seine Berichte im Fliegenfischer sehr.

Aber anscheinend ist mein Beispiel noch zu wenig ins Detail gegangen.

Die Fische an der DT sind gestiegen und es waren Yellow Sallys in der Luft, übrigens war ich mit Heger's Guide (Herr Hutterer) unterwegs. Die Forellen haben sich zuerst sogar durch das tiefe Einwaten nicht stören lassen. Erst als ihnen dann mittels Switch Cast schwere Nymphen "um die Ohren" flogen, hatten sie genug.

Klar, wenn ich solche Geschosse verwende, dann wird es mit dem Überkopf schwierig, wenn nicht sogar gefährlich, deswegen auch die große Beliebtheit des Switch Casts! :D

Ein Normalwurf überkopf mit einer Köcherfliege hätte sicherlich zu Erfolgen geführt und außerdem möchte ich noch anfügen, der Wurf macht den Erfolg nicht aus, er ist nur zur Distanzüberwindung nötig, auf die Präsentation kommt es an.

So viel wie nötig und so wenig wie möglich, ist immer eine gute Formel.

freundlichst
Royal Coachman

PS: wer die Deutsche Traun nicht kennt: das Wasser ist kristallklar, die Fische sind genau aus zu machen und in Größenordnungen um die 1,5 - 3,5 kg in großer Zahl vorhanden.
Der immer auf Seiten der Fische steht!
Fyggi
Beiträge: 242
Registriert: 10.11.2006, 22:33

Ungelesener Beitrag von Fyggi »

Hai RC,

na, das hört sich tatsächlich schon ein bischen anders an :smt039

Ich denke, es wird sich auch niemand für einen schlecht ausgeführten Wurf (geht auch bei altherkömmlichen Würfen) falsch angewandt aussprechen wollen!

Einige Vorposter haben ja auch schon sehr sachlich für den einen oder anderen Wurf Argumente FÜR die Anwendung in speziellen Situationen gebracht, die für mich schlüssig sind.

Interessant ist ja nur immer wieder die Argumentation gegen Würfe. Auch würde ich, wie manch anderer auch schon geschrieben hat, nicht nur von "Trick"-Würfen sprechen. Da ist kein Trick bei, sondern nur ein spezieller Ablauf von Bewegungen. Der einzige "Trick" bei Würfen für verschiedenste Situationen ist es, möglichst viele davon im Rücksack zu haben und sie entsprechend gut ausführen zu können. Denn Fakt ist, dass sie die fischereilichen Möglichkeiten nur vergrößern können!

Das es immer wieder, wie in deinem Beispiel, Fischer gibt, die den Zusammenhang zwischen fischereilicher Erfordernis und dem für diese Erfordernis nötige Wurf nicht erkennen können oder wollen (Selbstdarsteller?) steht auf einem anderen Blatt und sollte nicht als negatives Argument für den Wurf als solches herangezogen werden.
So viel wie nötig und so wenig wie möglich, ist immer eine gute Formel.
Stimme dir zu, gerade z.B auf die Anzahl der Leerwürfe bezogen!

Mark

PS:(der jedes Jahr im Herbst im Rahmen der Familienferien auf einem Bauerhof am Hochberg 1 Tag "angelfrei" von der Familie bekommt und die
Hegersche Deutsche Traun befischt) -und dort auch schon Fischer, ähnlich wie von RC beschrieben, "bewundern dürfte!
reverend
Beiträge: 138
Registriert: 29.07.2007, 23:41
Wohnort: Lkrs. Rosenheim

Ungelesener Beitrag von reverend »

Meine Wurfkünste sind eher noch bescheiden - ich arbeite aber ständig daran. Auch der Switchcast gelingt mir immer öfter.

Ich benutze ihn aber nicht, weil ich schon auch mitunter beschwerte Nymphen fische (RC's Lieblings-Hassthema, wie es mir scheint :wink: ), sondern verwende ihn auch beim Nassfliegenfischen, wenn mir für einen Rückschwung wegen überhängender Bäume oder dicht am Ufer stehenden Sträuchern kein Platz bleibt.

Das sind ja die Situationen, aus denen Rollwurf und Switchcast entstanden sind.
Wenn es noch andere Trickwürfe gibt, die das Fischen unter solchen Gegebenheiten ermöglichen, dann würde ich sie gerne beherrschen.

Allerdings habe ich mich bei einer Wurfvorführung der Casting-Intructors von ffe auf der Salzburger Messe dann schon ein wenig über die zweifelsohne gut aussehenden Schnurfiguren amüsiert, die da über dem Wasserbecken gezaubert wurden.
Ein Instructor führte als Trickwurf eine Switchcast-Variante vor, bei der die Schnur in "kleinen Loops" mehrfach das Wasser touchierte und wie eine Spirale immer weiter nach hinten wanderte, bis die Rute aufgeladen und zum Vorschwung übergegangen werden konnte.
Es sah gut aus. Aber ich frage mich, ob da eine Trockenfliege noch trocken bleiben und eine Nymphe (auch eine unbeschwerte :wink: ) nicht einfach abreißen würde.

Langer Rede kurzer Sinn: Trickwürfe sind sicher hilfreich. Aber ich bleibe doch beim Fliegenfischen und gehe nicht zum Casting über. Ich will Fische fangen und keine Schönheitswettbewerbe gewinnen.
Don't buy a fly - just tie!
Benutzeravatar
Dirk Janßen
Beiträge: 1529
Registriert: 28.09.2006, 16:21
Wohnort: Dangast
Hat sich bedankt: 42 Mal
Danksagung erhalten: 4 Mal
Kontaktdaten:

Ungelesener Beitrag von Dirk Janßen »

reverend hat geschrieben:eine Switchcast-Variante vor, bei der die Schnur in "kleinen Loops" mehrfach das Wasser touchierte und wie eine Spirale immer weiter nach hinten wanderte, bis die Rute aufgeladen und zum Vorschwung übergegangen werden konnte.
Das ist der Snakerollwurf, den ich auch gerne werfe. Er verzeiht Unregelmäßigkeiten beim Timing eher als ein Switchcast und ist, richtig ausgeführt, auch ziemlich unauffällig. Außerdem sieht er gekonnt aus, das Auge fischt schließlich mit ;)

TL
Dirk
Fliegenfischen ist der Weg und das Ziel.
Benutzeravatar
Matthias M.
Moderator
Beiträge: 998
Registriert: 28.09.2006, 11:49
Wohnort: Haslital, Berner Oberland
Danksagung erhalten: 47 Mal
Kontaktdaten:

Ungelesener Beitrag von Matthias M. »

Hallo Leute,

es gibt auch eine ganze Menge anderer Trickwürfe, wie z.B. Bucket Cast, Faltschirmwurf, Schlangenwurf, Hakenwurf, Super Posé, Pendelwurf, 180° Wurf, Pocket Cast, abgestoppter Wurf, Bogenwurf...die bei Beherrschung in der richtigen Gewässersituation bzw. Begebenheit für mich persönlich nicht wegzudenken sind.
Aber wie schon beschrieben, 1. man muss den Trickwurf motorisch beherrschen und das nicht nur auf der Wiese und 2. muss man wissen wie und wo man ihn richtig einsetz.

Gruß Matthias
Eckat

Ungelesener Beitrag von Eckat »

Tach ersma
Matthias Meyer hat geschrieben:Bucket Cast, Faltschirmwurf, Schlangenwurf, Hakenwurf, Super Posé, Pendelwurf, 180° Wurf, Pocket Cast, abgestoppter Wurf, Bogenwurf...
:shock: :shock: :shock:

Was alles gibt......

Dabei is' für mich jeder Wurf schon ein Trick.....

Ich muß noch viel lernen,ich (nicht mehr ganz so) junger Yedi.....

Das bei Vorführungen auch evtl. nicht ganz so notwendiges gezeigt wird
ist eigentlich logisch.Die Herren (und Damen ???) der "Wurfprominenz" machen das ja nicht nur zur
Unterhaltung des Publikums,die wollen und müssen nebenbei auch noch den Verkauf von
DVDs,Büchern und Kursen ankurbeln,und normale Überkopf- und Rollwürfe macht da nunmal nicht viel her.
Wann man welchen dieser Trickwürfe wo braucht müssen Fischersmann und -frau selbst entscheiden.

Für mich steht eigentlich fest,daß wenn man all' diese Würfe aus dem Effeff beherrscht,
sich also über das Wie keine Gedanken mehr machen muß,eigentlich der Fangerfolg steigen müßte.
Denn dann kann man quasi so nebenher noch die Fische und das Wasser im Auge behalten.
Oder wie mir jemand beim Billard sagte :
"Die Technik beherrschen,dann bleibt der Kopf frei für die Taktik."
(hat bei mir auch nicht geklappt :oops: )

Gruß Eckat
Fyggi
Beiträge: 242
Registriert: 10.11.2006, 22:33

Ungelesener Beitrag von Fyggi »

@Matthias
Aber wie schon beschrieben, 1. man muss den Trickwurf motorisch beherrschen und das nicht nur auf der Wiese und 2. muss man wissen wie und wo man ihn richtig einsetz.
Jo, so iset!

Und da sind wir wieder am Anfang dieses Fred:

Die DVD von Mari ist m.E. von der Darstellung der Würfe her die beste DVD, die ich bis jetzt gesehen habe und hilft doch schon zumindest bei Punkt 1. erheblich, wenn man denn eine DVD als Lernmittel einsetzt.

Punkt 2. wird sich speziell durch einen guten Lehrer und anschließend durch viele Stunden am Wasser von selbst ergeben!

Mark
Benutzeravatar
Matthias M.
Moderator
Beiträge: 998
Registriert: 28.09.2006, 11:49
Wohnort: Haslital, Berner Oberland
Danksagung erhalten: 47 Mal
Kontaktdaten:

Ungelesener Beitrag von Matthias M. »

Hallo Mark,

da gebe ich dir absolut recht. :wink:

Ich bin der Meinung, dass die meisten Werfer automatisch mit steigender werferischer Fähigkeit, irgendwann selbst begreifen, was es bedeutet bzw. für Vorteile haben kann einen Trickwurf richtig einzusetzen.

Was das für ein rießen Unterschied ist, wenn man im schnellen Gebirgsbach versucht hat die Flugschnur und das Vorfach immer gestreckt abzulegen, auf einmal begreift man, dass man mit bestimmten Trickwürfen die Flugschnur gezielt zusammenbrechen lassen kann und das mit Ehrgeiz beim Üben sogar noch ganz punktuell.

Was das wohl bedeutet? Auf einmal hat man die Möglichkeit in der ruhigen Gewässertasche die Fliege für einige Sekunden verweilen zu lassen, ohne Furchen!
Nun beißen selbst die scheuen Fische, die sonst die Fliege immer verschmäht haben. :wink:

Gruß Matthias
posti
Beiträge: 282
Registriert: 08.10.2006, 20:33
Wohnort: Linz
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal

Ungelesener Beitrag von posti »

Matthias Meyer hat geschrieben:.......Was das wohl bedeutet? Auf einmal hat man die Möglichkeit in der ruhigen Gewässertasche die Fliege für einige Sekunden verweilen zu lassen, ohne Furchen!
Nun beißen selbst die scheuen Fische, die sonst die Fliege immer verschmäht haben. :wink:
Jo das stimmt! Ich war am Wochenende in/an der Walster, da hätte ich an vielen Stellen mit dem Überkopfwurf alleine die sogen. Arschkarte gezogen ;-) Aber Dank Pendel-, Fallschirmwurf und Co. stieg die Bissfrequenz auf ein erfreuliches Maß :-)
Mit herzlichem Gruß
Maggov
Moderator
Beiträge: 5549
Registriert: 28.09.2006, 14:21
Wohnort: München
Hat sich bedankt: 308 Mal
Danksagung erhalten: 401 Mal

Ungelesener Beitrag von Maggov »

reverend hat geschrieben:Meine Wurfkünste sind eher noch bescheiden - ich arbeite aber ständig daran. Auch der Switchcast gelingt mir immer öfter.

Ich benutze ihn aber nicht, weil ich schon auch mitunter beschwerte Nymphen fische (RC's Lieblings-Hassthema, wie es mir scheint :wink: ), sondern verwende ihn auch beim Nassfliegenfischen, wenn mir für einen Rückschwung wegen überhängender Bäume oder dicht am Ufer stehenden Sträuchern kein Platz bleibt.

Das sind ja die Situationen, aus denen Rollwurf und Switchcast entstanden sind.
Wenn es noch andere Trickwürfe gibt, die das Fischen unter solchen Gegebenheiten ermöglichen, dann würde ich sie gerne beherrschen.

Allerdings habe ich mich bei einer Wurfvorführung der Casting-Intructors von ffe auf der Salzburger Messe dann schon ein wenig über die zweifelsohne gut aussehenden Schnurfiguren amüsiert, die da über dem Wasserbecken gezaubert wurden.
Ein Instructor führte als Trickwurf eine Switchcast-Variante vor, bei der die Schnur in "kleinen Loops" mehrfach das Wasser touchierte und wie eine Spirale immer weiter nach hinten wanderte, bis die Rute aufgeladen und zum Vorschwung übergegangen werden konnte.
Es sah gut aus. Aber ich frage mich, ob da eine Trockenfliege noch trocken bleiben und eine Nymphe (auch eine unbeschwerte :wink: ) nicht einfach abreißen würde.

Langer Rede kurzer Sinn: Trickwürfe sind sicher hilfreich. Aber ich bleibe doch beim Fliegenfischen und gehe nicht zum Casting über. Ich will Fische fangen und keine Schönheitswettbewerbe gewinnen.
Servus Reverend,

ich kann Dir eine Alternative nennen:

Wirf parallel zum Ufer/Bewuchs einen normalen Überkopfwurf, ändere im Vorschwung die Wurfrichtung strommitte und schliesse mit einem Reach stromauf ab - vielleicht treffen wir uns bald an der M. dann probieren wir den aus. Wenn Du willst ...

Ich bin übrigens auch kein begnadeter Werfer was die Weite angeht. Bei der Präsentation möchte ich den einen oder anderen Kniff aber nicht mehr missen.

Liebe Grüsse

Markus

Eine Frage noch, da dieses Thema etwas in den Hintergrund geraten ist:

Haltet Ihr die DVD nun für sehenswert, kaufenswert oder beides? Ich habe sie nach wie vor nicht gesehen und es würde mich schon interessieren ob eine DVD das gemeinsame Üben und Lernen in persona ersetzen kann.

Vielen Dank im voraus und Grüsse

Markus
Fyggi
Beiträge: 242
Registriert: 10.11.2006, 22:33

Ungelesener Beitrag von Fyggi »

Hai Maggov,

es sind doch schon reichlich Aussagen dazu getroffen worden, sowohl gegen als auch für!? Du mußt doch nur noch den sachlichen Inhalt dieser Aussagen für dich werten. Entscheiden mußt du schon selbst!

Imho kann eine DVD oder ein Buch ein gemeinsames Lernen, gerade am Anfang durch einen guten Lehrer, nie ersetzen.
Sie kann aber für die weitere Lernphase (wer konnte schon nach Abschluß der Führerscheinprüfung vernünftig Auto fahren!?) äußerst hilfreich sein (wenn man denn weiterlernen möchte...).

Mark
Maggov
Moderator
Beiträge: 5549
Registriert: 28.09.2006, 14:21
Wohnort: München
Hat sich bedankt: 308 Mal
Danksagung erhalten: 401 Mal

Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Mark,

ich habe mir eben schwer getan diese Aussagen auf meine (vielleicht etwas unklare) Fragestellung abzuleiten. Ich lese viel über bekannte Werfer, deren Ticks und Allüren sowie Vorzüge aber wenig zum Inhalt der DVD.

Ich sehe es eigentlich eher gegenteilig wie Du. Eine DVD oder ein Buch können mir die grundsätzlichen Abläufe ganz gut vermitteln. Bei der Fehleranalyse bzgl. kleinerer Macken und des Timings weiß ich allerdings nicht wie man das standardisiert vermitteln kann. Vielleicht gibt es ja gerade hier bei der DVD vom Mauri einen interessanten Ansatz?

Gebhard war so nett beim letzten gemeinsamen Werfen einen sehr hilfreichen Kommentar für mich bzgl. des Timings zu geben. Der bereits erwähnte Hutterer hat gleiches nach nur 5 min. beobachten getan. Beide Tips haben mir viel Zeit und Training (z.B. alleine auf der Wiese oder eben beim Ansehen von Videos) erspart.

Ich habe (leider) anfänglich keinen Kurs gemacht und so haben sich viele "autodidaktische" Fehler eingeschlichen. Gerade die kleinen Fehler machen m.M. nach einen erfahrenen Werfer an der Seitenlinie unersatzbar.

An dieser Stelle nochmals Danke für den Tip (an beide!)!

Liebe Grüsse

Markus
Fyggi
Beiträge: 242
Registriert: 10.11.2006, 22:33

Ungelesener Beitrag von Fyggi »

Hai Markus
Ich sehe es eigentlich eher gegenteilig wie Du. Eine DVD oder ein Buch können mir die grundsätzlichen Abläufe ganz gut vermitteln
Was das visuelle Vermitteln der Würfe anbelangt, gebe ich dir Recht. Und natürlich kann man aus dem bewegenten Ablauf eines Wurfes (im Gegensatz zum Buch, egal wie gut gemacht) visuell eine ganze Menge mehr entnehmen.

Allerdings bleibe ich bei der grundsätzlichen Reihenfolge : erst Lehrer, dann DVD/Buch!
Der bereits erwähnte Hutterer hat gleiches nach nur 5 min. beobachten getan. Beide Tips haben mir viel Zeit und Training (z.B. alleine auf der Wiese oder eben beim Ansehen von Videos) erspart.
Das ist der Punkt! Wie du selbst schreibst, hast du dir beim "Selbststudium" einige Fehler "beigebracht", die später schwer wieder herauszubekommen sind.

Auch das reine Betrachten eines Bewegungsablaufes allein beinhaltet diese Fehlermöglichkeit in der späteren Ausführung. Und eine DVD weist dich dann bei deiner Ausführung des Wurfes NICHT darauf hin 8)

Schau dir doch nur einmal eine Anzahl von FliFis beim "normalen" Überkopfwurf an, wie schon optisch unterschiedlich sie bei gleichem Resultat sind. Und z.B. das seitliche Auslenken beim Überkopfwurf würde dir (so ist es mir zumindest am Anfang ergangen) vielleicht selbst garnicht auffallen, aber einem "Lehrer" (Lehrer im weiteren Sinn!) sofort.

Dem ein oder anderen mag es ja gelingen, nur im Selbststudium zu einem guten (wie auch immer) Ergebis zu kommen, aber das wird m.E. eher die Minderheit sein.

Konkret zur DVD: empfehlenswert! Beste mir bekannte Aufbereitung von Würfen (wenn man denn das Interesse an DEN Würfen hat, die doch schon eher fortgeschrittener Natur sind...!)
ABER: eine direkte Fehleranalyse kann die DVD (noch) nicht bieten 8)

Mark
Maggov
Moderator
Beiträge: 5549
Registriert: 28.09.2006, 14:21
Wohnort: München
Hat sich bedankt: 308 Mal
Danksagung erhalten: 401 Mal

Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hi Mark,

1a feedback zur DVD - besten Dank :).

LG

Markus
reverend
Beiträge: 138
Registriert: 29.07.2007, 23:41
Wohnort: Lkrs. Rosenheim

Ungelesener Beitrag von reverend »

maggov hat geschrieben:Servus Reverend,

ich kann Dir eine Alternative nennen:

Wirf parallel zum Ufer/Bewuchs einen normalen Überkopfwurf, ändere im Vorschwung die Wurfrichtung strommitte und schliesse mit einem Reach stromauf ab - vielleicht treffen wir uns bald an der M. dann probieren wir den aus. Wenn Du willst ...
An der Stelle, an die ich bei der M. dachte, muss das Ganze aber auch noch backhand gehen. :wink:
Lust auf die M. habe ich immer. Und ich wollte auch gerne vor Beginn der Schonzeit nochmal meine neue Wathose dort ausprobieren.
Mal sehen, wie das Wetter so in der dritten Septemberwoche mittut.
Am 22./23. habe ich jedenfalls predigtfrei.
Don't buy a fly - just tie!
Antworten