Seite 3 von 4
Verfasst: 22.08.2007, 16:56
von Dirk Janßen
Ohne Werbung bzw Produktnamen fällt mir das auch schwer hier zu posten, also:
Meine ideale Schnur wäre
- Taper und wenig Memory bei niedrigen Temperaturen von der TT
- Haltbarkeit von der Orvis Wonderline
- Oberflächenfinish von der Cortland 444
- Farbe egal, aber nicht zu grell und auf keinen Fall rosa

- Preis unter 50 Euro
TL
Dirk
Verfasst: 22.08.2007, 16:58
von Tobsn
Wenns nach mir geht ist mit Farbe auch egal, hauptsache Pink...

Verfasst: 22.08.2007, 17:41
von BLU
Mario´s Fliegendose hat geschrieben:Moin
Dünnerer Durchmesser und gute Schwimmfähigkeit spielen gegeneinander, da man genügend Material braucht um die Schnur zum schwimmen zu bekommen. Außerdem verliert man sicher Leinenkontrolle, wenn die Schnur zu dünn wird, da die Kraftübertragung nicht mehr richtig funktioniert.
Dies aber nur am Rande....
Mario
Hallo Mario,
Du hast im Prinzip recht, ich denke jedoch, das neue Technologie es ermoeglichen koennte, Schnuere mit geringerer Dichte zu bauen.
Auch ein duenner Durchmesser ist nicht unbedingt schlecht, siehe Seidenschnuere
Jedoch glaube ich, das eine kleine Firma sowieso keine Schnuere entwickelt, die werden dann einfach bei Cortland, 3M etc. nach deren Spezifikationen (meistens Farbe oder Taper) hergestellt und der Name dann draufgedruckt.
(Das ist gar nciht mal so selten, z.B. hat Ron Kusse, ein Rutenbauer, sich eine Kleinserie von Cortlandleinen machen lassen, weil er die Serienfarben nicht gemocht hat)
Die wirklichen neuen revolutionaeren Leinen werden meistens erst von den "grossen" Firmen auf dem Markt gebracht.
Gruss,
Bernhard
Verfasst: 22.08.2007, 18:07
von Friedemann
Hallo,
Dirks Vorschlag kommt meinen Vorstellungen schon sehr nahe.
Ergänzen möchte ich nur dass die Seele nicht aus Monofil
bestehen sollte und vor allem dass die AFTMA Klasse richtig
sein muss. Am besten sollten die Schnurgewichte in der Mitte
der Toleranzen der einzelnen Schnurklassen liegen.
Wenn ich ne 5er Schnur für eine 5er Rute haben will möchte
ich keine schwere 4er oder leichte 6er haben.
Persönlich würde mir eine weiß oder blassgelbe Schnur am besten gefallen.
Gruß aus Hessen
Friedemann
Re: Keine Schleichwerbung!
Verfasst: 23.08.2007, 10:44
von Tobsn
Royal Coachman hat geschrieben:Hallo TB!
Warum nimmst Du Dir eine Extrawurst heraus ?
Niemand wirbt hier im Forum für irgendwelche Produkte, besonders in diesem Thread wurde nichts erwähnt, auch jetzt noch nicht, nur Du reitest auf Loop herum.
Es ist nun einmal Schleichwerbung, was Du hier betreibst und die ist verboten!
Sollte ich nochmals etwas derartiges lesen, so werde ich meine Erfahrungen mit dieser Marke in einem Thread veröffentlichen!
freundlichst
Royal Coachman
Tja Gebhard (ist soch richtig oder?),
erst hier laut rumpoltern und wenn es Gegenwind gibt in der Versenkung verschwinden. Das is ein ziemliches Armutszeugnis mein Lieber...
T
Re: Keine Schleichwerbung!
Verfasst: 23.08.2007, 11:13
von Frank.
Tobsn hat geschrieben: erst hier laut rumpoltern und wenn es Gegenwind gibt in der Versenkung verschwinden. Das is ein ziemliches Armutszeugnis mein Lieber... T
Lieber Tobsn,
nun habe ich eigentlich gar keine Neigung, mich hier einzumischen. Aber das Recht, hier dringend zur Fairness aufzurufen, nehme ich mir jetzt heraus.
Es ist ganz und gar nicht Gebhards Art, bei "Gegenwind in der Versenkung" zu verschwinden. Das wissen wir, denke ich, alle. Wenn er sich hier im Moment nicht weiter geäußert hat, dann hat das gewiß andere Gründe.
Einem so verdienten, hilfsbereiten, kompetenten (und freundlichen) Forumskollegen ein "Armutszeugnis" ausstellen zu wollen, das schießt nun sehr weit über das Ziel hinaus und wird durch Meinungsverschiedenheiten nicht gerechtfertigt.
Ich beziehe hier absichtlich sachlich keine Position. Aber möchte doch an einen Satz erinnern, der hier im Forum immer gültig bleiben sollte:
Hart in der Sache, freundlich in der Gesinnung.
Herzlich,
Dein und Euer Frank
Verfasst: 23.08.2007, 11:46
von Tobsn
Vielleicht war das Armutszeugnis ein wenig zu viel des Guten, dennoch finde ich es ärgerlich hier als Schleichwerber dargestellt zu werden...
T
PN
Verfasst: 23.08.2007, 16:30
von Royal Coachman
Hallo Freunde !
Sache per PN geklärt !
freundlichst
Royal Coachman
Verfasst: 23.08.2007, 17:40
von BLU
Hallo,
gibt es den wirklich eine Schnur, die 90 Euro kostet?
Das mit der Schleichwerbung finde ich nicht so schlimm (ich selbst habe
niemals in meinem Leben ein Produkt von Loop in meinen Haenden gehabt). Jedoch bin ich jetzt neugierig eine Loop Leine zu werfen!
Wenn man das Gefuehl hat, aus irgendwelchen Gruenden
ist ein Produkt die "Benchmark" nach der alle anderen Produkte gemessen werden sollten, dann sollte (muss?) man den Namen/Marke schon erwaehnen.
Es steht ja jeder Person freigestellt, die Beitraege zu glauben oder zu ignorieren.
Gruss,
Bernhard
Verfasst: 23.08.2007, 21:47
von Marcus Sies
BLU hat geschrieben:Hallo,
gibt es den wirklich eine Schnur, die 90 Euro kostet?
Das mit der Schleichwerbung finde ich nicht so schlimm (ich selbst habe
niemals in meinem Leben ein Produkt von Loop in meinen Haenden gehabt). Jedoch bin ich jetzt neugierig eine Loop Leine zu werfen!
Wenn man das Gefuehl hat, aus irgendwelchen Gruenden
ist ein Produkt die "Benchmark" nach der alle anderen Produkte gemessen werden sollten, dann sollte (muss?) man den Namen/Marke schon erwaehnen.
Es steht ja jeder Person freigestellt, die Beitraege zu glauben oder zu ignorieren.
Gruss,
Bernhard
*unterschreib*
Du nimmst mir das Wort aus dem Mund!
Danke!
TL
Marcus
Verfasst: 23.08.2007, 23:19
von Olli D
Wie soll denn das hier ohne Markennamen zu erwähnen auch funktionieren.
Ich möchte mit eine Rute der #5/6 zulegen, nun hat mein Händler folgende anzubieten eine ***** und eine *****, kostet aber 280 oder eine ****, die aber 640 kosten soll , dazu wollte ich die Schnur von ********* nehmen, welche würdet ihr mir empfehlen.
Wenn die Firma Sage jedesmal nen Euro bekommen würde wenn sie hier erwähnt wird müssten sie keine Ruten mehr verkaufen.
Dann frage ich mich noch was daran SCHLEICH ist.
Olli
Verfasst: 27.08.2007, 10:56
von Frank.
Liebe Freunde,
nun möchte ich doch noch einen etwas andersartigen Beitrag zur Diskussion stellen:
In der Materialtechnik hat es in den letzten Jahren ja eine gar nicht so ganz kleine Revolution durch die Entwicklung sogenannter Riblet-Oberflächen gegeben, die zum Beispiel bei Sportschwimmer-Anzügen, Flugzeugbeschichtungen usw. genutzt werden:
Diese „Haifisch-Haut“ hat eine mit winzigen Zacken versehene Oberfläche, die dazu führt, daß sich die Kontaktfläche zwischen der Oberfläche und dem sie umströmenden Medium (sei es Wasser oder Luft) erheblich verringert (um ca. 10%) und außerdem die Wirbelbildung deutlich reduziert wird. Vorbild dafür war die „Originalbeschichtung“ der schwimmenden Räuber – also die Evolution, die ein absolutes Erfolgsmodell in Sachen Reibungswiderstand/ökonomische Kraftausnutzung produziert hat.
Näheres findet man zum Beispiel im Überblick auf der Seite
http://weltderwunder.rtl2.de/wdw/Luftfa ... index.html
oder auf:
http://www.dlr.de/at/desktopdefault.asp ... read-3666/
von dort stammt auch das folgende Bild, das eine solche Struktur in extremer Vergrößerung zeigt:
Was ich mich frage: Ist das ein Effekt, den man für die Entwicklung neuartiger Fliegenschnüre nützen könnte?
Die Erfolgsaussichten scheinen mir – als physikalischem Laien – sehr gut zu sein; eine so beschichtete Schnur sollte doch wesentlich verbesserte Eigenschaften haben, könnte ich mir vorstellen.
Oder gibt es derartige Schnüre sogar schon?
Herzlichst, Euer Frank
Verfasst: 27.08.2007, 11:18
von Volker Furrer
Hallo Frank,
O.K. eine derartige Schnur hätte wahrscheinlich weniger luftwiderstand, würde sich also vermutlich weiter werfen lassen.
Aber: Würde diese Schnur
a. nicht stärker verschmutzen?
b. sich schneller abnutzen (denke diese feinen Struckturen sind nichts für Fischerhände, Kontakt mit dem Boden usw)?
c. würde sie höher schwimmen? (wohl kaum, oder)
Sind nur so Gedanken eines Laien.
Verfasst: 27.08.2007, 11:24
von Frank.
Volker Furrer hat geschrieben:Hallo Frank,
O.K. eine derartige Schnur hätte wahrscheinlich weniger luftwiderstand, würde sich also vermutlich weiter werfen lassen.
Aber: Würde diese Schnur
a. nicht stärker verschmutzen?
b. sich schneller abnutzen (denke diese feinen Struckturen sind nichts für Fischerhände, Kontakt mit dem Boden usw)?
c. würde sie höher schwimmen? (wohl kaum, oder)
Sind nur so Gedanken eines Laien.
Lieber Volker,
soweit ich das nach der Lektüre einiger fachwissenschaftlicher Beiträge richtig verstanden habe, wäre sowohl die Verschmutzung wie der Abrieb geringer als bei herkömmlichen Schnüren, und höher schwimmen sollte die Schnur eigentlich auch - der Nutzen dieses physikalischen Effektes scheint enorm zu sein, ebenso wie die Robustheit solchen Materials.
Aber wir benötigen wohl letztlich das Urteil eines Physikers oder Materialwissenschaftlers; vielleicht hat ja jemand hier im Forum die notwendigen Kompetenzen.
Herzlichst, Frank
Verfasst: 27.08.2007, 11:25
von Tobsn
Ich kann mir nicht vorstellen dass das funktioniert. IMHO ist diese Technik nur anwendbar wenn sich das so behandelte Objekt gerade im Luftstrom bewegt. Das ist ja aufgrund des Abrollens bei einer Fliegenschnur nicht gegeben. Weiterhin kann ich mir nicht vorstellen wie soetwas von der Produktionsseite her gelöst werden soll...
T