Man HAT gar nichts zu tun. Man KANN. Du kannst auch gern einen 30-Gramm-Snaps an Geflochtener auf deiner 5er-Rute werfen, wenn du willst. Auch, wenn der Hersteller was anderes empfiehlt.Ich hab's als Greenhorn zweimal lesen müssen um mir im Klaren darüber zu werden. Bisher bin auch ich immer davon ausgegangen, dass man mit einer #8' er Rute auch eine #8'er Schnur zu fischen hat.
Die Empfehlung ist ja deshalb eine Empfehlung, weil kein Hersteller weiss, wie viel Gewicht du bevorzugt auf die Rute hängst. Nimmst du z.B. eine Rute von Vision auf der 9´#6 drauf steht und hängst du da einen 8er Vision-Schusskopf drauf, wird exakt Folgendes passieren: Der Stock geht in die Knie. Fertig. Warum? Weil Vision seine Schussköpfe mit den darauf angebenen Schnurklassen für die jeweiligen Schnurklassen der Ruten abgestimmt hat. Heisst, ein 6er Schusskopf ist vom Gewicht schon so kalibriert (also etwas schwerer), dass er eine entsprechende 6er Rute von Vison so auflädt, dass du damit gleich loslegen können solltest. Also, im Gegensatz zur Vollschnur, wo du erst eine gewisse Schnurmenge ausbringen musst, bis du an den Punkt gelangst, wo sich die Rute optimal auflädt.
Nimmst du dann z.B. eine Guideline, sollte das Prinzip genau so funktionieren - 8er Schnur auf 8er Rute oder 8er Schusskopf (sofern vorkalibriert) auf 8er Rute. Auch bei Scierra, Loop usw. ist mir nicht bekannt, dass das anders gedacht ist. Das gilt sowohl für Vollschnüre als auch für Schussköpfe, soweit mir bekannt. Auch kann man das Geraffel schadlos untereinander austauschen, gell. Patagonia-Wathose und Simms-Jacke geht ja auch, ohne das beide schreiend voneinander weglaufen.
Und ganz neu ist, dass da ausdrücklich keine Schnurklassen auf den Ruten stehen. Geh mal los und frag rum, was bei jemand anderem auf der Rute steht. Ich wette, der sagt Rutenlänge und Schnurklasse. Pardon, Schnurklassenempfehlung. Geh mal los und erkläre einem Gelsenkirchener, dass "auf Schalke" grammatikalisch falsch ist. Der wird dir was husten! Aber ehrlich gesagt, mir ist das wurscht. Für mich bleiben es Schnurklassen. Abgesehen davon, ich entscheide mich für eine Rute und suche mir dann eine passende Schnur.
@Bernd
Hase, in Abstimmung heißt was - Lust, Tagesform, Erfahrung, Können? Jedenfalls nicht "Vergiss mal was auf der Rute steht, du brauchst einen Schusskopf oder ne Vollschnur", oder? Und ich kann auch nichts darüber finden, dass jemand irgendetwas Negatives über Mel Krieger gesagt oder ihn infrage gestellt hat.Nicht umsonst hat Mel Krieger (wie hier bereits erwähnt wurde) je nach Situation und Anforderungen in Abstimmung mit dem jeweiligen Schüler beides empfohlen! Und auch Mel wusste durchaus was er tat.
Natürlich nicht, hat ebenfalls niemand behauptet. Ich hab nur gesagt, es sich meiner Meinung nach für Einsteiger empfiehlt, zunächst einmal eine gute werferische Basis zu erlangen, bevor man sich der Schusskopfwerferei widmet. Und dass das was du geschrieben hast, verwirrend ist. Gibt ja durchaus Leute (und das stammt nicht von mir), die behaupten, man KANN sich durch die Schusskopfwerferei den Wurfstil versauen.Schusskopf oder Vollschnur ist keine Frage nach Schwarz oder Weiss!
Hey, Schusskopf-Vollschnur, 9-11 Meter, 18-20 Gramm, das kam von dir. Das mit der Schnurart stimmt.Vielmehr spielen hier derat viele Faktoren eine Rolle, dass eine Pauschalempfehlung (basierend auf den knappen Infos des Ausgangspostings) nicht sinnvoll ist. Und die Frage nach der Schnurart wurde auch nicht gestellt Wink.
Falsch, Lucas hat nach der Schnurklasse gefragt. Von eine Rute war überhaupt nienicht die Rede.Es wurde die Frage nach der passenden Rute gestellt.
FrankWelche Klasse sollte die Rute haben?






