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Re: Glasruten

Verfasst: 12.07.2010, 09:41
von Maggov
Bäschwatz hat geschrieben:(...) Sonst aber grad für Anfänger ganz gut geeignet da diese Ruten langsam sind.
Gruß Thilo
Vielleicht ist das der Grund warum... :-k

:wink:

LG

Markus

Re: Glasruten

Verfasst: 12.07.2010, 09:42
von Frank.
Maggov hat geschrieben:Vielleicht ist das der Grund warum... :-k
:oops:

Frank

Re: Glasruten

Verfasst: 12.07.2010, 12:30
von Dirk Janßen
Bäschwatz hat geschrieben:Sonst aber grad für Anfänger ganz gut geeignet da diese Ruten langsam sind.
Ich sehe langsame Ruten als nicht geeignet für Anfänger an.

TL
Dirk

Re: Glasruten

Verfasst: 12.07.2010, 13:17
von Maggov
Frank. hat geschrieben:
Maggov hat geschrieben:Vielleicht ist das der Grund warum... :-k
:oops:

Frank
Hi Frank,

brauchst keine Angst haben - mit ner Gespliessten biste da fein raus ;) ...

LG

Markus

Verfasst: 13.07.2010, 07:50
von hares ear
Hallo Markus,
ich habe den thread erst jetzt gesehen.
Ich selber besitze seit ca. 25 Jahren eine Hardy Fibalite in 7 Füssen und Klasse 4. Auf die zugehörige Marquis habe ich Anfang der Saison eine neue Schnur gepackt und an einem Niederungsbach ne 40er Regenbogen damit gefangen. Der Drill war recht kontrolliert.
Ausserdem hat mir jemand eine Berkley Glas Rute geschenkt. die fischt mit einer Klasse 7 und hat mir eine schöne 52er Bachie in akzeptabeler Zeit ausgedrillt.
Wenn Du neu und schick suchst: http://www.classicflyfisherman.com/HARDY_GLASS_RODS.htm
Ist von Hardy allerdings eher für den amerikanischen Markt gemeint,
TL
florian

Verfasst: 13.07.2010, 09:14
von Maggov
Hi Florian,

vielen Dank für Dein Posting. Die von Dir genannte Hardy kenne ich bereits von deren Homepage. Ich muss gestehen dass ich derzeit keine Rute "brauche" es ist mehr ein Interesse entflammt durch die Fenwick.

Was die Puffereigenschaften und Drilltauglichkeit betrifft gebe ich Dir vollkommen recht. Ich kämpfe ab- und an mit der "durchschlagskraft" beim Anhieb, v.a. auf grössere Distanzen. Kann aber auch an der gesamten Kombi (kurze Rute mit durchgehender Aktion auf weite Entfernung und sehr langes Vorfach) liegen.

Ich wünsche Dir noch viele tolle Fische an Deinem Steckerl!

LG

Markus

Verfasst: 13.07.2010, 23:05
von gespliesste
Hallo,

ich habe noch eine mintgrüne "Dr. Howald purist" Hohlglasrute. Dr. Howald war wohl damals mit Shakespeare verbandelt. Von den Ruten wurden wohl nur recht wenige gebaut, konnte die wahre Geschichte der Rute aber nie ganz ergründen. Nur das sie damals wohl schon ein Vermögen gekostet haben soll. Vielleicht weiss ja jemand mehr über die Rute.

Hab sie auch noch nie gefischt - trau mich nicht ...

LG,

Olaf

Verfasst: 14.07.2010, 07:35
von hares ear
Hallo Olaf,
trau Dich ruhig. Die Glasruten sind stabiler als Kohleruten.
TL
Florian

Verfasst: 14.07.2010, 10:02
von Maggov
Hi Olaf,

wenn die Rute nicht gerade komplett ungefischt ist, dann kannste die wahrscheinlich bedenkenlos ausprobieren. Wie Florian schrieb sind die Dinger robuster als Kohlefaser und haben auch nicht den hohen Wiederverkaufswert einer Gespliessten.

LG

Markus

Verfasst: 14.07.2010, 12:56
von gespliesste
Hallo,

die Rute ist aber keine klassische massive Fieberglasrute, sondern eine sehr fliligran gewickelte Hohlglasrute. Das war wohl der Übergang von Fieberglas, Gespliessten und Stahlruten kurz bevor dann Kohlefaser aufkam. Sie ist auch nicht so schwer wie eine Fieberglasrute.
Mag sein das sie trotzdem sehr stabil ist, sie fühlt sich aber sehr zerbrechlich an.

Aber ich werde sie bei Zeiten mal ausprobieren, oder bringe sie zum Forentreffen mit, dann können wir gemeinsam ein wenig in der Historie schwelgen.

LG,

Olaf

Verfasst: 14.07.2010, 13:08
von Dirk Janßen
gespliesste hat geschrieben:die Rute ist aber keine klassische massive Fieberglasrute, sondern eine sehr fliligran gewickelte Hohlglasrute. Das war wohl der Übergang von Fieberglas, Gespliessten und Stahlruten kurz bevor dann Kohlefaser aufkam. Sie ist auch nicht so schwer wie eine Fieberglasrute.
Moin Olaf,

damit keine Mißverständnisse aufkommen: Fiberglas und Hohlglas sind nichts gegensätzliches, sondern Fiberglas gibt es als Vollglas oder Hohlglas. Die Fliegenruten, über die hier geredet wird, sind i.d.R. Hohlglasruten.

TL
Dirk

Verfasst: 14.07.2010, 14:19
von Maggov
gespliesste hat geschrieben:Hallo,

(...)

Aber ich werde sie bei Zeiten mal ausprobieren, oder bringe sie zum Forentreffen mit, dann können wir gemeinsam ein wenig in der Historie schwelgen.
Hi Olaf,

Das hört sich hervorragend an - ich hoffe ich schaffe es hoch.

LG

Markus

Verfasst: 15.07.2010, 21:18
von Isoperla

Verfasst: 03.08.2010, 23:11
von gespliesste
Hallo ihr Liebhaber alter Stücke,
gespliesste hat geschrieben: ich habe noch eine mintgrüne "Dr. Howald purist" Hohlglasrute. Dr. Howald war wohl damals mit Shakespeare verbandelt. Von den Ruten wurden wohl nur recht wenige gebaut, konnte die wahre Geschichte der Rute aber nie ganz ergründen. Nur das sie damals wohl schon ein Vermögen gekostet haben soll. Vielleicht weiss ja jemand mehr über die Rute.
ich habe einige sehr interessante Infos zu m Hintergrund der Rute gefunden:
Thomas Kalweit (forum www.altes-angelgeraet.de) hat geschrieben: Die erste Glasrute
1944 kam es zu einem entscheidenden Vorfall: Dr. Arthur M. Howald zerbrach sich beim Forellenfischen im nördlichen Michigan die Spitze seiner Bambus-Fliegenrute. Zufällig war er der Technische Direktor der Glasfaser-Abteilung der "Libbey-Owens-Ford Glass Company". An diesem Morgen hatte er die Glasfaserrute erfunden, jedoch schlugen alle Versuche Howalds fehl einen brauchbaren Rohling herzustellen. Verzweifelt wandte er sich an den neuen General Manager Henry Shakespeare, den Sohn von Shakespeare Jr.. Der Fliegenfischerpapst Charles Ritz aus Frankreich wurde hinzugezogen, um "die" Fliegenrute zu konstruieren. Eine Million Dollar wurden in die Entwicklung investiert.

Die erste Glasfiber-Angelrute der Welt kam auf den Markt - die "Howald Glastik Wonderrod" (60 Dollar!). Der junge Henry legte hiermit den Grundstein für den Welterfolg der Firma. Tausende dieser Ruten wurden verkauft, trotzdem waren die Angler anfangs skeptisch und hingen an ihren Split-cane oder Stahl-Ruten.
gespliesste hat geschrieben: ... ich habe meine mintgrüne "Dr. Howald purist" Hohlglasrute noch nie gefischt - trau mich nicht ...
Thomas Kalweit (forum www.altes-angelgeraet.de) hat geschrieben: Henry befestigte einen kreisrund gespannten Blank als Türfeder am Hauptportal der Firma, um auch noch den letzten Zweifler von der Leistungsfähigkeit des neuen Materials zu überzeugen.
... da war ich wohl, wie viele von euch schon meinten deutlich zu ängstlich.


LG,

Olaf

Verfasst: 04.08.2010, 09:03
von Maggov
Hi Olaf,

das ist sicherlich ein ganz anderes Modell als meine Fenwick - kann schon verstehen wenn man da etwas vorsichtiger ist...

Entweder ins Museum oder ab ans Wasser damit ;)

LG

Markus