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Verfasst: 20.12.2010, 17:19
von Maggov
Hi Carsten,

vielen Dank für das Video - jetzt weiß ich was er meint.

Ich denke dieses Ausdrehen und auch das Ausmaß des Ausdrehens ist abhängig vom Stand. Er steht mit einem Fuß versetzt nach vorne - würde er mit beiden Füssen parallel/gerade stehen so müsste er "anders" ein- und ausdrehen um das zu kompenieren. Ein interessanter Lösungsansatz für ein konkretes Problem.

Ich frage mich nur was das mit einem Tailing Loop zu Tun hat denn dieser entsteht durch ein vertikales Überkreuzen der beiden Schnurteile zwischen Rute und Schlaufe...

LG

Markus

P.S.: @maggellan: Das sind schon bekanntere Gesichter die hier genannt werden - Uwe Riederer kannste auf so gut wie jeder Fliegenfischerveranstalltung sehen und Hebeisen ist ebenfalls schon länger "Im Geschäft"...

Verfasst: 20.12.2010, 17:23
von Bernd Ziesche
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Verfasst: 20.12.2010, 18:43
von FrankEN
Tag zusammen,

also, irgendwie kann ich das nicht ganz nachvollziehen.
Das was Uwe Rieder in seinem Video beschreibt, bezieht sich doch eindeutig auf den geraden Weg, den die Rutenspitze beim Werfen nehmen sollte, da kann ich nichts von besserem Schießen oder verklemmen der Schnur in den Ringen hören oder sehen
Kann es sein, das man hier ein wenig an einander vorbei redet ?

Fragt sich, Frank

Verfasst: 20.12.2010, 19:07
von Martin 1960
Hallo Herr Ziesche,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Bitte den Versuch so ausführen, dass die Rolle beim Rückwurf "gerade" ist,
und erst nach dem Stopp, (wenn die Schnur nach hinten läuft), nach aussen drehen,
sodass die Schnur die Rute über die seitlich gedrehten Rutenringe gedreht wird.

Verfasst: 20.12.2010, 19:13
von laverda
Hi Frank,
scheint fast so. Ich war ebenfalls der Auffassung, dass es ursprünglich um Weite bzw. entspannteres oder kontrollierteres Werfen bei Würfen "mit Schuss" geht, also jenseits der 20m Fliegenschnur vor dem Spitzenring.
Für die z.B. Bachfischerei stellt sich die Frage des Verdrehens der Rute eigentlich überhaupt nicht.

Ich meine auch, dass es einfach darum geht, dass es in der Wurfbewegung und bauartbedingt Effekte gibt, die man auf die eine oder andere Weise nutzen kann.
Ich habe noch eine ältere Ausgabe vom Gebetsroither im Schrank, in der er eine, wie ich finde, zutreffende Aussage macht:
Ab einem bestimmten Grad an Wurffertigkeit beginnt der eigene Wurfstil, bei
dem man persönliche Vorlieben entwickelt.

Natürlich macht man stets die eine oder andere unvorteilhafte Bewegung oder Haltung, die einen Wurf negativ beeinflussen kann und speziell diese gilt es dann gezielt zu verbessern. Und wenn man dies mit einer etwas unkonventionelleren Rutenhaltung hinbekommt, ist in meinen Augen alles paletti.

Gruß vom platten Niederrhein

Verfasst: 20.12.2010, 20:34
von Martin 1960
Hallo in die Runde dieses Threades,

Ich wünsche Euch einen Guten Abend.

@Laverda
Weiten?, es geht um ein sauber gestrecktes Vorfach, das fängt Fische. entspannt?, ja.+

Probiere bitte folgendes,
die Rolle beim Rückwurf "gerade" und erst nach dem Stopp, (wenn die Schnur nach hinten läuft), nach aussen drehen,
sodass die Schnur die Rute über die seitlich gedrehten Rutenringe gedreht wird

Verfasst: 20.12.2010, 22:11
von Bernd Ziesche
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Verfasst: 21.12.2010, 09:18
von FrankEN
Hallo @Herrn Bernd,

das habe ich auch nicht behauptet.
Für mich alles großer Quatsch.

Gruß Frank

Verfasst: 21.12.2010, 11:07
von Maggov
Bernd Ziesche hat geschrieben:@Markus:
Genau deswegen, weil hier kein unmittelbarer (zwangsweise) Zusammenhang zum Thema Tailing Loop besteht, habe ich dies Thema separat eröffnet ;).
Gruß
Bernd
Hi Bernd,

da stend ich auf dem Schlauch - hatte Deinen Anfangsthread mehr in Richtung T.L. gelesen als Du es meintest... mea culpa.

LG
MArkus

Verfasst: 21.12.2010, 23:03
von laverda
Bernd Ziesche hat geschrieben:@Laverda & Frank:
Hier geht es weder um Wurfweiten noch um einzelne Folgen einer bestimmten "Ausrichtungstechnik" der Rolle + Ringe.

Es geht um die grundsätzliche Ausrichtung der Rolle und somit der Ringe im Wurfprozeß und die jeweiligen Vor- und Nachteile, die man kennen sollte, um die einzelne Technik optimal einschätzen zu können.

...........

Beste Grüße
Bernd


Es geht NICHT um bestimmte Technik sondern um die einzelne Technik ?????????

Es geht nicht um einzelne Folgen sondern um jeweilige Vor- und Nachteile ??????

Sorry, das versteh´ ich nicht. :smt102 :smt102

Gruß vom platten Niederrhein

Verfasst: 22.12.2010, 09:13
von posti
Servus,
ein interessanter Thread, vor allem, wenn man die Widersprüche und gescheiten Erklärungsversuche der einzelnen Beiträge zweimal liest.
Einmal geht's ja nicht um Wurfweiten, dann wieder geht's um Reibung in den Ringen und am Blank, was wiederum die Wurfweiten beeinflusst. Ja was denn nun?
Ich bin kein Physiker, auch kein begnadeter Profiwerfer. Mir ist es grundsätzlich auch egal, ob nun ein wenig mehr oder weniger Reibung stattfindet - ist die Schnur ordentlich gepflegt, passen die Ringe, so ist der Unterschied ohnehin marginal.
Meine Meinung dazu (ich hab das Ausdrehen nun ein paarmal bewusst durchgeführt):
Das Ausdrehen der Rolle bewirkt nichts anderers, als eine andere Spannung der Unterarmmuskeln (man dreht ja nicht nur die Rolle nach aussen/innen, sondern auch den Unterarm), und dadurch einen etwas anderen Weg desselben und natürlich der Rute. Dadurch wird die Wurfbewegung insgesamt sauberer (oder auch nicht, wenn's die falsche Richtung war ;-) ).

Verfasst: 22.12.2010, 13:03
von FrankEN
Hallo Peter,

genau so habe ich das auch verstanden, desdhalb kann ich nicht nachvollziehen, was manch einer daraus macht.

Gruß Frank

Verfasst: 22.12.2010, 15:16
von Bernd Ziesche
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Hallo Freunde !

Verfasst: 28.12.2010, 13:21
von Royal Coachman
Hallo Freunde !


Leider hat mir bis jetzt noch niemand erklärt, warum beim Rückschwung eine nach außen gedrehte Rute/Rolle weniger Reibung erzielen sollte.

Wenn es um die Reibung am Blank geht, so entsteht diese erst nach dem Stopp, wenn es gilt Schur nach hinten ein zu schießen oder?

Daß eine nach außen gedrehte Rolle die Rute aus der Balance bringt und damit zu Torsionen führt, sollte man auch nicht vergessen.

Weiters führt eine nach außen gedrehte Rolle die komplett am Unterarm anliegt, wie man es oft sieht, zu Problemen beim Schnurabzug während des Wurfes, da der Abzugswinkel extrem groß ist.

Wenn man Probleme mit dem Handgelenk hat, kann das für eine gewisse Zeit recht hilfreich sein, bemerkt habe ich das sehr oft, wenn es um große Weiten geht, wie bei Prüfungen der verschiedenen Verbänden z.B.

Ich sehe keinerlei Vorteil in vollkommen nach außen gedrehten Rollen überdies ist das Thema für Gespließte sowieso Tabu.

Während des Wurfes zu drehen ist für mich in Ordnung, da es die Situation u.U. erfordert.

freundlichst
Gebhard

Verfasst: 28.12.2010, 13:58
von Martin 1960
Hallo Gebhard,

wünsche ein geruhsames Fest gehabt zu haben.

Die Rolle sollte beim Vorschwung nach aussen gedreht werden, also nach dem hinteren Stopp, nicht beim Rückschwung!

Wenn Du die Rolle nach Aussen gedreht hast und deinen Vorschwung beobachtest, wirst Du sehen, dass deine Rute anders belastet wird als mit "gerader" Rolle. Die Schnur wird dann über die Rutenringe gezogen und nicht primär nur über den Spitzenring.

Ich fische nun auch schon seit Mitte der 90er fast ausschließlich mit der Fliege und habe diese "Rolldrehung" als Verbesserung empfunden.

Hier in diesem Thread wurde ja empfohlen, dass beim Rückschwung die Rolle leicht nach "innen" gedreht werden kann, was noch auszuprobieren wäre.