Re: SIE IST ZURÜCK!
Verfasst: 29.09.2020, 12:49
Moin,
da du mich ansprichts - hatte ich am 28.9. geschrieben ... die Bedingungen hier vor Ort bzw was die Gefæhrdung von Mefo/Bafo/Lachsstæmmen betrifft.
Von der Rebo geht keine genetische Verænderung aus wie zB von den entflohenen Zuchtlachsen, aber Uebertragung von Krankheiten (insbesondere infektiøse Laksanemie und Gyrodactylus) sowie der Besatz von Laichplætzen und das unvermeidliche Ausgraben der Eier von Bafo/Lachs (die ja vor der Rebo laichen) sind die Gruende warum diese fremde Art weder besetzt werden darf bzw zu entnehmen ist.
Der Schutz der natuerlich vorkommenden Arten geht vor und das ist auch so gesetzlich geregelt - in Norge und DK .
Was in den (sued)deutschen Regionen geschieht, in CH und Ø , das es dort sehr unterschiedliche Regeln gibt, war Grundlage meiner Frage( hatte dazu geschrieben - "interessehalber" )- ohne das ich dazu eine Wertung getroffen habe !
Meine persønliche Meinung - ich finde es auch gut das man hier vor Ort weder mit Bafo und Lachs besetzt im Sinne von "anglerischen Interessen".
Neubesatz aus der Genbank bzw deren Zuchtanlagen erfolgt nur nach Behandlung eines Bestandes/Gewæssers oder nach Trockenfall.
Das wir ganz andere Bedingungen haben ist klar, hier gibt es ja in jedem Gewæsser Forellen.
Aktuell gibt es zB 1361 Fluesse/Bæche mit Aufstieg anadromer Arten, ca 450 mit Lachsaufstieg.
Vielerorts sind diese (noch) genetisch reinen Stæmme bedroht, darum der Kampf gegen Zuchtfisch (sowohl Forelle, Lachs) und die Einwanderer wie Rebo, Buckellachs. Sogar die Verbreitung von Hecht oder Pløtze wird bekæmpft.
Natuerlich nicht wegen genetischer Verunreinigung sondern økologischen Gruenden.
Einfach gesagt - Smolts von Lachs und Forelle brauchen nicht nur was zu beissen, nee die muessen auch genuegend Einstænde haben.
Ein Gewæsser (und die meisten hier sind nahrungsarm und extremen Witterungen ausgesetzt) kann nun mal nur eine bestimmte Produktivitæt haben bzw Biomasse produzieren. Und genau das soll den einheimischen Arten zu gute kommen.
Gruss Hendrik
da du mich ansprichts - hatte ich am 28.9. geschrieben ... die Bedingungen hier vor Ort bzw was die Gefæhrdung von Mefo/Bafo/Lachsstæmmen betrifft.
Von der Rebo geht keine genetische Verænderung aus wie zB von den entflohenen Zuchtlachsen, aber Uebertragung von Krankheiten (insbesondere infektiøse Laksanemie und Gyrodactylus) sowie der Besatz von Laichplætzen und das unvermeidliche Ausgraben der Eier von Bafo/Lachs (die ja vor der Rebo laichen) sind die Gruende warum diese fremde Art weder besetzt werden darf bzw zu entnehmen ist.
Der Schutz der natuerlich vorkommenden Arten geht vor und das ist auch so gesetzlich geregelt - in Norge und DK .
Was in den (sued)deutschen Regionen geschieht, in CH und Ø , das es dort sehr unterschiedliche Regeln gibt, war Grundlage meiner Frage( hatte dazu geschrieben - "interessehalber" )- ohne das ich dazu eine Wertung getroffen habe !
Meine persønliche Meinung - ich finde es auch gut das man hier vor Ort weder mit Bafo und Lachs besetzt im Sinne von "anglerischen Interessen".
Neubesatz aus der Genbank bzw deren Zuchtanlagen erfolgt nur nach Behandlung eines Bestandes/Gewæssers oder nach Trockenfall.
Das wir ganz andere Bedingungen haben ist klar, hier gibt es ja in jedem Gewæsser Forellen.
Aktuell gibt es zB 1361 Fluesse/Bæche mit Aufstieg anadromer Arten, ca 450 mit Lachsaufstieg.
Vielerorts sind diese (noch) genetisch reinen Stæmme bedroht, darum der Kampf gegen Zuchtfisch (sowohl Forelle, Lachs) und die Einwanderer wie Rebo, Buckellachs. Sogar die Verbreitung von Hecht oder Pløtze wird bekæmpft.
Natuerlich nicht wegen genetischer Verunreinigung sondern økologischen Gruenden.
Einfach gesagt - Smolts von Lachs und Forelle brauchen nicht nur was zu beissen, nee die muessen auch genuegend Einstænde haben.
Ein Gewæsser (und die meisten hier sind nahrungsarm und extremen Witterungen ausgesetzt) kann nun mal nur eine bestimmte Produktivitæt haben bzw Biomasse produzieren. Und genau das soll den einheimischen Arten zu gute kommen.
Gruss Hendrik