Moin,
ja da war gestern Wurftraining angesagt aber da bei Sonne und 18 grad der Fluss im geplantem Bereich von 31 auf 192m2/sek anstieg, ich die letzten 50m zum Fluss bereits 25cm Wasser auf dem Weg hatte, musste es abgesagt werden.
Samstag geht es nach Stjørdal, oberhalb der Forramuendung sieht es recht gut aus, aber auch dort wird es bald zu "Vårflom" kommen.
Logisch, aus dem Grenzgebiet N/S kommt noch eine Menge Wasser runter. Vårflom ist das typische Fruehjahreshochwasser/Schneeschmelze.
Hier unten bei 12m ueber Meeresspiegel ist kein Schnee mehr, auf meinem Saiblingssee bei 159m nur 10km entfern ist bruechiges Eis und gestern war ich etwas weiter oben , so bei 400m, da kann man Ski laufen und Eisdicke ca 35cm.
Ist zwar doof fuer die Fischer die an die Saiblinge wollen aber gut fuer die Lachsheinis denn so wird der Aufstieg erst mal nicht durch Niedrigwasser behindert. Somit duerfte es ein guter Saisonstart werden.
Morgen hab ich die Freude mal einige NAM zu testen, deren neue RL und ein paar Leinen die es noch nicht im Laden gibt.
Natuerlich freue ich mich auch drauf mit denen die sowas auf den Markt bringen ein wenig beim Kaffee ueber deren geplante Projekte, gewuenschte Schnurprofile und Ruten zu quatschen.
Es soll ja Leute geben die der Meinung sind das das alles nur Geschæftemacherei ist, das nur darum neue Ruten und Leinen auf den Markt kommen.
Ach da will ich gar nicht længer drauf eingehen, mir vøllig wurst.
Ich weiss warum ich in den letzten Jahren (dank Klimaænderung) sehr oft auf Produkte zurueck gegriffen habe die es mir ermøglichten auch dann zu fangen wo andere aufgaben.
Ich bin mir vøllig sicher das man mit jeder Rute , mit jeder Leine (egal ob EH oder DH) immer und ueberall etwas fangen kann, die Betonung liegt hierbei aber bei "kann". Ein Kletterschuh, ein Wander- oder Gummistiefel haben ja auch ein anderes Einsatzgebiet und so ist es auch am Wasser.
Da wo ich nun mit Wathose Probleme habe, da reicht spæter ein Gummistiefel und spæter klettre ich ueber felsige Ufer.
Dort wo ich vielleicht (entschiedet sich am Tag vor Ort) mit F/S2 Belly und Sink3/5 Spitze beginne oder vielleicht doch nur mit einem Scandi F/S1/S3, da kønnte es bald auch ein Long Belly Floater sein.
Mir ist auch klar das es immer wieder Leute gibt die auf ein optimales Wurfgewicht pochen, denn ihr vermessene Rute hat ja nur das eine, alles andere ist vølliger Blødsinn- sagen sie.
Was soll man sich darueber aufregen, meine "Startmontage" bei reichlich Wasser wird eine 10/11# sein und da baumelt die erwæhnte Montage dran.
F/S2 Belly ( 7m/35g) + Spitze S3/5 (15ft/11g) = 46g. Das læsst sich noch ziemlich handlich mit Snake bewegen und auch ohne viel Kraft ausheben.
Ein paar Meter weiter, so ein Pool ist ja nicht ueberall gleich tief und hat nicht ueberall dieselbe Strømung, wird es der 13m Scandi sein und diese Teil hat 48g. Damit werfe ich auch etwas weiter, Mende die Leine stromauf, Rute hoch damit die leine (die ersten 4,5m mit S1/S3) erstmal sinken kann. Ich denke mal das so am Mitte Juli die Zeit gekommen ist wo ich mit diesen Ruten einen Scandi F/H/I oder gar einen Long Belly werfen kann.
Dieses Teil hat dann je nach Bellylænge 52 bis 56g. Na so was , mal 46, mal 48 mal 52g . Ah, darum hat man auf der Rute 45-50g WG angegeben.
Wobei ich zugeben muss das sich dieses WG auf die meistgebræuchlichen Scandi und Speyleinen bezieht die ja in der Regel bei 10/11# zwischen 11 und 13m liegen.
Und wenn ich mal auf ein leichteres Kaliber schaue, zB meine 13ft #7/8, da haben mir die Leute von Scientific mal Scandi Short I/S3/S4 mit 10,5m angedreht, dann noch Scandi F/H/I mit 11,2m und Floater mit 11,6m - alle mit 30g. Aber sie haben mir auch eine Vollschnur mit 16m Belly verkauft und diese ist mit 34g angegeben.
Und wenn ich auf die Seite des Herstellers aus Uebersee gehe, der gibt diese DH Rute mit 7/8-Line 28-34g an - hat der die eigentlich mal vermessen ?
Aber den Gipfel erlaubt man sich doch bei EH Ruten und Leinen. Also die scheinen ja gar keine Ahnung zu haben - Spass!!
Da dreht man mir eine EH an, schreibt 17-19g drauf, verkauft auch solche WF leinen dazu und komischer Weise auch welche die deutlich drueber liegen. Da hat eine RIO Trout Spey bereits in WF 3 - 17g und WF 4 - 19g - na sowas !
Also schaue ich mal was die anderen dazu schreiben , also nicht Sage oder Redington und RIO aus dem Hause Far Bank.
Da dreht mir Scientific fuer meine GL mit 17-19g WG Fenster eine Spey Lite an und diese hat 300 bzw 330gr - also 19-21g.
Man kann es nicht mehr verstehen.
EH-Rute angegeben mit AFFTA #7 - WF leine mit 17-19g aber Single Hand Spey Leine mit 19-21g und bei den etwas længeren Switch soll ich gar 23-26g auflegen. Wollen die mich veræppeln, soll ich kaufen kaufen kaufen oder die Rute knacken und wieder kaufen?
Wie war das doch - eine Rute muss vermessen werden damit man ihr optimales WG heraus findet.
O-Ton eine Vermessers : Glaub nicht an Gøran Andersson, Guenter Feuerstein... alle keine Ahnung!
Sicher haben die Granbos aus N oder Mackenziue aus UK oder der Schwede Katsogiannos (beide mal WM Sieger bevor sie sich der Leinen und Rutenentwicklung verschrieben) noch nie ihre Ruten vermessen . hahaha
Morgen werd ich ein paar Køpfe/ Leinen mitnehmen um die NAM zu testen, EH 7#10,1ft
1. - 3,5m Floater Belly und Spitze S1/S2 12ft -21g
2. - Rio 7m/22g /F/I
3. - GL 7,4m 22g/ Floater
4. - SA Spey Lite Vollschnur 330gr/21g
Test -Unterhand/Switchcast, meine LPX 7# 10ft hat das alles bewæltigt , eine Scott Flex ebenfalls , beide mit 17-91 angegeben.
Gruss Hendrik
Ach ja, man schreibt dem guten Theo ja immer diese Methode zu - sie stammt aber von Ludwig Reim.
Sicher eine der besten Methoden um sich schlau zu machen was die Rute in etwas drauf hat, um sich einen Richtwert zu verschaffen.
Aber wie war das doch - wir haben nicht mehr Level, selten DT aber dafuer WF und Spey Leinen mit unterschiedlichsten Profilen und Gewichtsverteilung nach vorn oder hinten. Wir haben keine durchgehenden Blanks, nee, wir haben teilweise Ruten wo sich Spitzen, bzw die einzelnen Segmente total unterscheiden. Von Stocksteifen Handteilen und welche die man bis zum Rollenfuss spuert. usw.
Und darum ist das hier nur eine Seite der Medaille
Auszug:
Unterschieden wird bei der Messung in zwei Belastungen bzw. Auslenkungen.
Die Belastung auf 3,75° und der Auslenkung auf 15°.
Hierbei beschreibt die 15° Auslenkung die gesamte Messstrecke und gibt Aufschluss über die Aktion der Rute, die 3,75° Belastung - ein Viertel der Messstrecke - definiert die Schnurklasse der Rute.
Die in der Tabelle festgelegten Gewichte (Mittelwerte) für die Einteilung der Schnurklasse basieren auf den von der AFTMA/AFFTA festgelegten/klassifizierten Keulengewichten der ersten 9,14 m (30 ft) einer Fliegenschnur und der praxisorientierten Annahme, dass bei einem mittleren Wurf die Rute mit rund 15 m Leine belastet wird (Schussgewicht).
So wird z.B. eine DT-Schnur der Klasse 5 mit einem Keulengewicht von 9 Gramm die Rute mit 15 Gramm (~1 Gramm / Meter) belasten bzw. auslasten.
https://www.bing.com/ck/a?!&&p=1233400a ... 0bWw&ntb=1