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Verfasst: 01.02.2007, 16:33
von el-forello
Hallo Theoretiker,
du schriebst -
Wer fischt heute noch echte Nymphenimitationen?
Am Gewässer sieht man fast nur noch "Nymphenspinnfischer" mit der Goldkopfnymphe.
Der Nymphenblinker fängt halt besser und ist in einer Minute gebunden.
Ich fände für Goldkopfnymphen und -jigs auch eine Spinnrute angebracht, da wesentlich ungefährlicher, aber meist darf man nur mit der Fliegenrute Blinkern
Solltest du deine Einstellung nicht noch einmal ordentlich überdenken ????
Gruß
Peter
Verfasst: 01.02.2007, 17:34
von Heinz
Hallo,
in den letzten Jahren sind überhaupt so ungute Sachen eingerissen. Streamer, Nassfliegen usw. Man sollte überhaupt alles ausser der Trockenfliege verbieten-und die natürlich auch nur upstream fischen.
Und auch das Waten gehört unterbunden. Es lebe die reine Lehre !
Übrigens-echte Gentlemen fischen auschließlich Greenheart und Seidenschnüre.
Grüsse
Heinz, dessen posting man in diesem Fall nicht bierernst nehmen sollte.
Verfasst: 01.02.2007, 17:39
von fluefiske
Pssssst,nicht so laut !
Gruß Erich
Verfasst: 01.02.2007, 20:49
von Suki
Hallo liebe Kollegen
Wenn diese ganzen Methoden doch sooooooooooooooo schlimm sind
dann können wir ja gleich Hakenlos fischen

!!!!!
und gleich echte Fliefgen ans Vorfach binden ......aber ist das nicht auch Verboten sooo wie lebender Köfi.
Liebe Grüße (mit kleinem Spässlein)
Suad
Verfasst: 01.02.2007, 21:51
von Theoretiker
Ich finde das Fischen mit Goldkopf oder Jig nicht schlimm, nur sollte man so ehrlich sein und sich eingestehen, dass man dem Spinnfischer der mit Einzelhaken fischt nichts aber auch gar nichts voraus hat, bis auf dem Zugang zum Fly only Gewässer.
Ein Spinnfischer hinterlässt das Bachbett unberührt und trampelt nicht wie ne Herde Bisons alles nieder. Finde ich wesentlich wichtiger als die eine oder andere verangelte Forelle, was vorkommt, wenn mit Drillingen gefischt wird. Der "moderne" Spinnfischer ist aber am Forellenbach nicht mit Drillingen unterwegs.
Verfasst: 01.02.2007, 22:08
von pehers
Servus!
Ich find's irgendwie bitter, dass - obwohl jeder beteuert kein "Purist" zu sein - eine solche Diskussion immer wieder doch aufs selbe rausläuft!
Ohne ein Anhänger dessen zu sein, was hier jetzt scherzhaft als das die "reine Lehre" dargestellt wird, glaube ich schon, dass es Dinge geben muß, von denen mir erlaubt sein sollte, sie in Frage zu stellen, ohne gleich unterschwellig als Seidenspinner bezeichnet zu werden!
Ich bin nämlich überhaupt nicht der Meinung, dass es notwendig ist, um erfolgreich zu fischen, eine Nymphe zu verwenden. Ich habe schon Fische, auch nicht mal so kleine, gefangen, die am tiefen Grunde eines Gumpens standen, die ich nicht mal gesehen habe - trocken!
Und auf der anderen Seite - ja ich habe Tungsten Goldkopfnymphen in meiner Box. Aber ich mache weder aus dem einen noch dem anderen ein Dogma, aber ich weigere mich bei allem den Satz, soll doch jeder machen was er will, als der Weisheit letzten Schluss hinzunehmen! Nein!!! Es soll nicht jeder machen, wie er will. Es soll jeder gewissenhaft überlegen, was sinnvoll ist! Es soll nicht so sein, dass man an einen Fluß geht und bevor man auch nur 5 Minuten um sich geschaut hat schon den Bleikopfstreamer anbinden oder Jig. Man sollte immer die schonendste Methode wählen, man sollte auf die Zielfische abgestimmt fischen! An einem Fluss, wo die Größe der Fische zwischen 20 und 30 cm liegt, brauche ich nicht mit dem Streamer auf die eine angeblich vorhandene 50er fischen, die auch diesen nur attakieren wird, wenn es schon stockdunkel ist und sie a bissl besoffen. Augenmaß wäre wichtig!
Nicht Jigs sind geil, weil die Fische steigen eh nie, oder nur Trocken, weil andere Methoden fischen nur die Prolos!
Ein bisschen Bedacht nehmen auf Nutzen und Nachteil der jeweiligen Methode! Ist eine 50er Forelle mit einem Jig im Sommer bei 30 Grad im Schatten in der Mittagszeit wirklich notwendig? Wäre da nicht ein Mittagsschlaferl angebrachter, als den Grund des Flusses mit Furchen einer Tungsten Nymphe zu überziehen und einige 20er Forellen zu verangeln. Kommen nicht am Abend auch große Forellen auf eine gezogene Sedge an die Oberfläche, brauche ich da den Streamer? EIn Vorposter hat gemeint, dann sollte Waten auch verboten werden - ich sage ja, wenns nicht notwendig ist, wieso Waten!
Augenmaß, Verhältnismäßigkeit und vielleicht auch mit ein bissl weniger zufrieden sein! Wieso gäbe es sonst Leute die wirklich mit dem Streamer auf Huchen fischen und nicht eine Runningline mit einem Riesenjig (was mich wieder sehr an den Artikel im FliFi erinnert).
Also bitte nicht immer mahnende Stimmen gleich ins Lächerliche ziehen!
Beste Grüße,
Hans
Verfasst: 01.02.2007, 22:29
von Heinz
Hallo,
ach Hans, du hast ja recht. Deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass man mein posting nicht zu ernst nehmen sollte-wenngleich ich mir nicht anmaße, anderen Vorschriften machen zu wollen-außer es wäre in meinem eigenen Fischwasser (leider habe ich keins). Was das Waten betrifft, bin ich sowieso tatsächlich der Meinung, dass diese viel zu viel geschieht, aber da ich dies selbst aus persönlichen Gründen nicht mache(n kann), will ich nicht in den Geruch kommen, dies deshalb weitgehend abzulehnen. Im Zentrum unserer Überlegungen sollte immer die weitgehendste Schonung und auch Respekt von der Kreatur Fisch stehen-wobei allerdings schon klar sein muss, dass es sich beim Angeln generell um kein "Spiel" handelt, aber dass das hier klar ist, davon gehe ich aus.
Grüsse
Heinz, der anderen ungern Vorschriften macht und sich selbst dieses auch nur ungern machen läßt, weil er selbst weiß, wie er sich zu verhalten hat.
Verfasst: 01.02.2007, 22:37
von pehers
Servus Heinz!
Danke für die rasche Antwort! Grundsätzlich fasse ich mein Statement wie folgt zusammen, um nicht in den Verdacht zu kommen (oder diesen vielleich noch zerstreuen zu können), anderen Vorschriften machen zu wollen:
Ich finde es grundsätzlich einfach zu leicht, immer zu sagen, soll doch jeder machen, was er will und damit jeder Diskussion den Boden zu entziehen, denn ich finde diese Diskussionen wichtig, auch wenn sie sich oft im Kreis drehen, weil sie vielleicht doch ein paar Leute zum Nachdenken bringen (ich alter Utopist ich)!
Und bei aller Liebe, ich glaube eben nicht, dass allen klar ist, was "Fischen" bedeutet!
Beste Grüße,
Hans
P.S.: Jemand der sagt, er geht "angeln", weiss nicht, wie man fischt!
Verfasst: 01.02.2007, 22:44
von Optimist
Hallo Hans, hallo zusammen,
ich habe nicht den Eindruck, daß bei dieser Diskussion "immer mahnende Stimmen ins Lächerliche" gezogen werden. Viele Deiner Anmerkungen und Mahnungen zur Verhältnismäßigkeit finde ich völlig ok.
Ich hatte bisher umgekehrt den Eindruck, daß tendentiell eher von den Mitgliedern, die das Trockenfischen als ein Muß postulieren, vereinzelt über das Ziel hinausgeschossen wird. Denn genauso, wie Du Situationen beschreibst, wo ich auch nicht zur beschwerten Nymphe greifen würde, kann ich mir umgekehrt auch Konstellationen am Wasser vorstellen, wo außer dem Verstoß gegen die "reine Lehre"

nichts dagegenspricht, auch mal mit einer Goldkopfnymphe und vielleicht sogar mal mit einer kleinen Jig-Nymphe zu fischen.
Dabei bin ich für Hinweise zum Beispiel auf ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Zielfische dankbar und werde versuchen, dies zu vermeiden. Wer zieht aber bitteschön wen ins Lächerliche, wenn ich, binde ich mir mal 'ne Goldkopf ans Vorfach, gleich als Spinnfischer verspottet werde?
Ich denke, es sind schon zahlreiche interessante Informationen zusammengekommen, kritische wie zustimmende. Alle haben ihre Berechtigung. Bedenklich wird's m.E. nur, wenn daraus dann (verunglimpfende) Schlußfolgerungen gezogen werden und man vom Sachlichen ins Polemische abgleitet, und das passiert hier und da schon mal bei dieser wie bei zahlreichen anderen Diskussionen in diesem Board.
Fliegenfischen ist doch vielzu schön, um manchmal so verbissen bei der Sache zu sein. Als Rheinländer halte ich es da mehr mit "leben und leben lassen" und "man muß auch gönnen können"...
Es gibt nur wenige Dinge auf dieser Welt, wo Toleranz nicht angebracht ist. Die verschiedenen Wege auf dem Weg zur Glückseligkeit beim Fliegenfischen gehören m.E. sicher nicht dazu!
Liebe Grüße,
Christoph
Verfasst: 01.02.2007, 22:55
von Heinz
Hallo Hans,
nur mit dem dem P.S. gehe ich nicht d´accord , weil schon Walton schrieb bekanntlich : The Compleat Angler und nicht Fisher. Fischer sind in meinen Augen auch solche die eben mit einem Netz fischen während Angler ebendieses mit einer Angel machen. Deswegen sehe ich mich durchaus als Angler, nicht als Fischer und da seit ca. 40 Jahren. Es mag sich aber natürlich jeder so bezeichnen wie er will-chacun à son goût.
Grüsse
Heinz
Verfasst: 01.02.2007, 22:59
von Suki
Hallo Christoph
Ich finde das auch nichts dagegen spricht mal ne Gk oder ne kleine Jig Nymphe zu fischen !!!!!!!!
Und wenn so wie Pehers es sagt :eine 50er Forelle mit einem Jig im Sommer bei 30 Grad im Schatten in der Mittagszeit wirklich notwendig
Stimmt !!!!! Aber Fischen sollte man da auch nicht !!!!!!
Wenn hier einige schon so kommen mit den Verletzungen von Fischen bei Nymphen Gk oder Jig (habe noch nie eine schlimmere Verletzung bemerkt) Die sollten auch mal darüber nachdenken ob der Schock den ein Fisch bei einem Drill bekommt egal ob trockene oder Nymphe oder Streamer eigentlich nicht schlimmer ist als ein kleiner Stich der auch bei der Trockenen eine Verletzung hervorrufen kann nicht viel schlimmer ist !!!!!!!!
Desweiteren habe Ich noch nie etwas negatives zu diesen Fliegen gehört oder gelesen ....Naja .....
Zusammengefasst : Jig kann man benutzen ist aber bestimmt keine WUNDERWAFFE.
Liebe Grüße
Suad
Und nicht sauer sein meine Meinung lass mich aber gerne belehren oder vom gegenteil überzeugen !!!!!!
Verfasst: 02.02.2007, 10:58
von Maggov
Servus Hans,
vielen Dank für das "Plädoyer" an die Vernunft eines Fischers!
Einen Aspekt möchte ich dazu anfügen bzw. in die Diskussion einbringen.
Dein erwähntes Denken und Handeln setzt eine gewisse "Reife" bei einem Fischer voraus (egal ob Spinn-, Sitz- oder Fliegenfischer).
Gebhard hat ja schon ein paar mal die diversen Entwicklungsstufen eines Fliegenfischers hier im Forum vorgestellt. Ob diese vollständig und/oder erschöpfend sind sei mal dahingestellt.
Aber die wenigsten von uns werden bei einem (ehrlichen!) Rückblick in Ihr Anglerleben verneinen können dass am Anfang v.a. eines im Vordergrund stand: Fische fangen. Da steht man als Neuling am Wasser und fragt sich "wie geht das", "wie komme ich mit einem Fisch als stolzer Sieger wieder nach Hause", usw.
In dieser Phase sind fast alle Mittel recht - gerade wenn der Start zäh ist.
Und irgendwo habe ich das Gefühl dass diese Fliegenvorstellungen (nicht nur in der Fliegenfischen, aber dort eben sehr deutlich) genau diesen Typus ansprechen wenn sie Streamer, Jigs und was weiß ich vorstellen als die "Siegermethode".
Ich will das nicht verurteilen und ich denke Du weißt, dass ich Deine Meinung teile, dass es gerade deshalb notwendig ist sich an den Diskussionen zu beteiligen und die Aspekte Waidgerechtigkeit und Nachhaltigkeit in das Bewusstsein dieser Leute zu bringen.
Ich fürchte nur, dass Du mit einer zu resoluten Art genau den Gegenteiligen Effekt erreichen wirst wie gewünscht. Und genau das lässt sich bei dem Thread hier gut bei anderen Posts beobachten.
Für mich war das jedenfalls ein wirkich gelungenes Statement Deinerseits zum Abschluss dieses Threads - Vielen Dank.
Viele Grüsse
Markus
Verfasst: 02.02.2007, 12:09
von pehers
Servus Markus!
Danke für Dein Lob und die Kritik! Es kann sein, dass ich manchmal über mein Ziel "etwas" hinausschieße!
Servus Suki!
Nicht (viel) anders sehe ich das auch. Dass größere Jigs Verletzungen hervorrufen können, steht meiner Ansicht nach ausser Frage. Trockenfliegen in Größe acht und größer verwende ich eher selten. Auch meine größten Nymphen sind nie größer als 10 (Ausnahme Steinfliegen, aber da ist ja der Hakenbogen, der das eigentlich Problem darstellt, klein, weils ja ein Longshank ist). Kleine Jigs sind mE eh Okay, nur zu sagen, wurscht, wie - jeder soll machen, was er will, das finde ich ned i.O.!
Servus Heinz!
Wollte mit dem Wortpaar "Fischen/Angeln" aufzeigen, dass wir uns mit Fischen als Kreaturen und nicht mit Gerät auseinandersetzen. Dass wir das mit einer Angel tun ist klar! Es wird meines Erachtens nämlich auch zu oft vergessen, weswegen wir das tun, was wir tun. Ich persönlich gehe nicht "nur" angeln, sondern fischen, weil ich auch einen Fisch essen will. Daran erinnert mich das Wort "fischen"! C&R ist mE Frotzelei der Kreatur Fisch - das dann noch mit Haken, bei denen Verletzungen wahrscheinlicher sind, als mit anderen, finde ich z.B. überhaupt nicht mehr okay!
Im Sinne von Markus' Kritik möchte ich zusammenfassend vorbringen, dass jeder doch in Teilbereichen recht hat (und wenn er genau liest auch mit mir übereinstimmt) und ich nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen habe!
Beste Grüße,
Hans
Verfasst: 02.02.2007, 12:29
von Optimist
Hallo Ihr fleißigen Diskutanten,
in der Tat glaube ich, daß wir alle gar nicht so weit auseinanderliegen: jeder von uns -egal, welche Methode er bevorzugt- wird, glaube ich, Hans zustimmen, daß bei jeglichem Tun das Wohl der Kreatur Fisch und der Natur Vorrang hat vor egoistischen, rücksichtslos verfolgten Interessen eines einzelnen (Fliegen-)Fischers.
Auch wird jeder von uns schon Schneidertage erlebt haben, und trotzdem begeistert und entspannt ob des Naturerlebnisses etc. nach Hause gegangen sein. Gerade beim Fliegenfischen ist doch ein gutes Stück weit der Weg das Ziel. Das heißt auch, daß man nicht um jeden Preis versucht, doch noch einen Fisch "zu erlegen".
Und da sich erfahrungsgemäß nicht alle daran halten, bedarf es natürlich Regeln (Vorschriften und Gesetze) und auch einer gewissen Etikette, die einem auferlegt, nicht alles, was nicht ausdrücklich verboten ist, in jedem Fall auch zu tun. Dies nur dazu, damit mein Postulat "leben und leben lassen" nicht mißverstanden wird. Damit wollte ich lediglich die Verbissenheit, mit der es zeitweise hier zur Sache ging, etwas herausnehmen.
Freut Euch, das Wochenende steht vor der Tür!!!
Christoph
Re: Stoppelfischerei!
Verfasst: 02.02.2007, 16:36
von Olaf Kurth
Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Freunde !
Warum verwendet der Autor eigentlich nicht einfach eine Spinnrute mit einem gut sichtbaren Stoppel anstatt sich mit der Fliegenrute beim Werfen herumplagen zu müssen? Das hat mit Fliegenfischen nichts mehr zu tun, zumindest für mich nicht und wird Gott sei Dank mehr und mehr verboten!
freundlichst
Royal Coachman
Moin Gebhard,
bin zwar auch keine Vertreter der reinen Lehre, aber bei diesen Jig-Geschossen als ultimative Köder um auch noch die tiefsten Ritzen abzuklopfen, hört für mich der Spaß auf. Wenn dann noch die phosphorisierenden Bissanzeiger-Kugeln montiert werden, ist das Stoppelfischerei mit der Fliegenrute.
Aber wenn ich ehrlich bin, muss ich auch sagen, dass meine beschwerten 6er oder 8er Streamer in unseren Forellenbächen alles andere als die feine Fischwaid darstellen. Sie sollen ja kleine Brutfische imitieren und sie fangen wie die Hölle ("Hölle, Hölle, Hölle..........").
Zu Beginn der Saison bin ich auch weniger großmütig, d.h. da entnehme ich wohlgenährte Fische eher, die ich im Herbst vielleicht mit einem Lächeln zurückgesetzt hätte. Ich denke, viele von euch kennen diese archaischen Gefühle des beutemachenden Urmenschen; das ist tief in uns drin und da muss man schon gehörig gegen angehen.
Wir haben in unseren Revieren schon so manchen Fliegenfischer erlebt, der die Wandlung von Dr. Jekill in Mr. Hyde in atemberauschender Geschwindigkeit absolvierte und gleich am ersten Tag mit einem Korb voller guter Fische von dannen schob........... Was in den darauf folgenden Tagen passierte, kann sich jeder ausmalen.
Solche Kollegen möchte ich verurteilen, kritisieren und ihnen den Spiegel vorhalten. Dabei weiß ich, dass sie manchmal fremdgesteuert handeln, wenn sie mit stolzgeschwellter Brust nach Hause kommen und ihren Fang der Familie zeigen und ob des Jagdglücks bewundert werden. Derzeit können wir uns ja noch lang und breit über dieses Thema unterhalten, doch in spätestens acht Wochen wird die "dunkle Seite der Macht" wieder jeden überzeugten Fliegenfischer heimsuchen. Ob wir da jedesmal widerstehen können?????
Gruß, Olaf