Hallo in diese Runde,
einen schönen Sonntag wünsche ich Euch.
Also es ist wie es ist,
ein Recht auf Catch&relase von maßigen Fischen gibt es nicht,
jeder der sich anders verhält, macht sich strafbar!
Jeder der "öffentlich" darüber schreibt bringt uns in verruf!
Leider ist das so.
Aber wenn denn dann, die grossen Fische konsequent entnommen werden,
fördert das die Verbuttung des Fischbestandes!
Leider ist das so.
Besatzfische sind "unerfahren" und bleiben das auch über lange Zeit,
kaum in der Lage sich selber zu ernähren, oder sich selber zu schützen,
egal in welcher Grösse sie eingesetzt werden.
Die geänderte Lebenssituation läßt die Besatzfische eine leichte Beute werden,
für Vögel oder Säugetiere

.
Da ist der Verlust an 1-2 sömmrigen Fischen leichter zu verkraften!,
die Menge macht es!
Wobei es sogar so ist,
dass die eingesetzte Jungbrut eine bessere Chance hat, als es adulte Fische haben.
Jungbrut kann sich besser an den neuen Lebensraum, sich besser an die neuen Lebesbedingungen und die "geänderte" Ernährung zu gewöhnen.
Die Gewässer sind das Problem, speziell die Möglichkeit, für Fische, dort abzulaichen,
und was noch viel wichtiger ist,
die Überlebenschancen der Fischbrut ist in vielen Gewässern schlecht.
Chris hat geschrieben:Wir brauchen uns vielerorts über eine natürliche Reproduktion keine Gedanken zu machen, so lange wir nichts zur Lebensraumverbesserung beitragen. Hochwasserschutz, Energiegewinnung, falsch verstandener Vogelschutz und ähnliche Beweggründe machen unsere Gewässer im Prinzip zunehmend zu sterilen Hälterbecken, die weitere regulierende Maßnahmen (wie Besatz etc.) erfordern.
Hier möchte ich einen Link zu der Website von
Dr. Ludwig Tent plazieren.
und eine Buchempfehlung abgeben: "Lebendige Flüsse und Bäche" ISBN: 3-89811-546-1 .
Ich habe an einer "Vorlesung", im Rahmen einer Veranstaltung meines Vereins, teilnehmen dürfen,
hat mein Denken sehr beeinflusst.
Fliegenfischen ist ein sehr effiziente Methode den "beschuppten" nachzustellen,
und gerade nach einem erfolgreichen Tag regt sich das Gewissen.
Vielleicht ist die derzeitige Entwicklung der Fliegenfischerei das Problem!
Viele haben "wenig Freizeit", sind sehr mobil,
und sind, in einem gewissen Rahmen, in der Lage ein fischereiliches Wochenende zu bezahlen.