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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 02.10.2011, 18:25
von AStar
Gammarus roeseli hat geschrieben:...
PS: Im dem mit Felsen verblockten Flussabschnitt, gibt es im Winter "Grundeis". Kann es sein, dass in dieser Zeit den Äschen das Wasser zu kalt ist??? Habe gelesen. Äsche: „Temperaturen unter 4°C werden schlecht vertragen.“
Die Bachforelle vermehrt sich in den felsig/ verblockten Flussabschnitt. Allerdings leider durch Beeinträchtigungen nur eingeschränkt. Dann sollte es doch in diesem Bereich der Äsche auch gelingen, wenn es Forelle schafft!? Was meinst du?
hallo christian,

danke für diesen detailierten bericht. hätte man mich noch von 5min gefragt ob gülle und dünger sich schlecht auf die vermehrung von fischen auswirken hätte ich dies ohne zu zögern bejaht, aber jetzt weis ich erst wieso genau.
kann es aber sein das die ins wasser gelangten stoffe auch direkten schaden an den eiern anrichten und sich die bachforelle sich nur besser fortpflanzen kann weil sie zahlenmäßig gegenüber der äsche im vorteil ist?

gruß alex

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 02.10.2011, 20:35
von Gammarus roeseli
AStar hat geschrieben: kann es aber sein das die ins wasser gelangten stoffe auch direkten schaden an den eiern anrichten und sich die bachforelle sich nur besser fortpflanzen kann weil sie zahlenmäßig gegenüber der äsche im vorteil ist?
Hallo Alex,

diese Frage würde ich gern weitergeben, ich glaube nicht, dass ich sie wirklich Zufriedenstellend beantworten könnte.
LG
Christian

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 02:02
von Gammarus roeseli
AStar hat geschrieben: kann es aber sein das die ins wasser gelangten stoffe auch direkten schaden an den eiern anrichten und ...
Hallo Alex,

also was ich weiß, in der Gülle ist neben Nitrat, …, … auch Ammoniak. Ammoniak ist ein Fischgift, es schädigt Fische aber vor allem Fischeier und die noch empfindlichen Fischlarven/ Jungfische . Das kann mit Sicherheit an kleinen Gewässern von uns völlig unbemerkt (!), zu Totalausfällen unter den Fischeiern, Fischlarven und unter umständen auch unter den Jungfischen führen.

Massentierhaltung funktionier nicht ohne Medikamente!
In der Gülle sind in der heutigen Zeit auch ne menge Arzneimittel.
Wie sich so ein Medikamenten-Cocktail im Wasser auf Fischeier und Fischlarven/ Jungfische auswirken, (!?) darüber ist sicher nichts oder nur wenig bekannt.

(Ein weiterer Bach bzw. Oberlauf eines kleinen Flusses im Bayerischen Wald.)
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Man geht in den Oberläufen zum Fischen und auch dort stolpert man sofort über die reale Wirklichkeit an unseren Forelle/ Äschenbächen und kleinen Flüssen im Mittelgebirge/ Flachland …. :arrow:
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Mit Verbesserung der Klärtechniken nahm die organische Belastung ab, dennoch ist sicher immer noch eine unüberschaubare Zahl an
Schadstoffen im Einleitungswasser enthalten!?


Und was ist überhaupt das??? :-k
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Und das? :-k
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Die Äsche war in früheren Zeiten weit verbreitet, wurde aber in vor allen den Mittelgebirgen und Flachland weit in die Oberläufe der Flüsse zurückgedrängt!

Die Äsche ist halt auch ein empfindlicher Indikator für Gewässerverschmutzung wie z.B. stoßweise Verunreinigungen/ Belastungen. Obwohl bekannt ist, das Äschen gegenüber organischer Belastung, eine gewisse Toleranz aufweisen, solange die Sauerstoffversorgung gewährleistet ist.

Die Äsche reagiert halt sehr empfindlich auf Stress!!! Steigen die Stressfaktoren im Lebensraum der Äsche, verschwindet sie.
(Auch ohne Pechrabe & Co.)

LG
Christian

PS: Außerhalb der wasserreichen (!) Alpenregion, ist die reale Wirklichkeit, (!) ohne Besatz, kaum Ertrag von Forellen & Äschen ...

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 09:44
von Maggov
Servus Clemens,

vielen Dank für das Posting! Klasse.

Die Verdriftungstheorie ist sehr spannend denn teilweise habe ich gar keine Kiesbetten in den betroffenen Kanalabschnitten vorgefunden und die Rückwandermöglichkeit war nicht gegeben (Turbinenstrecke). Teilweise war eben sporadischer Kies und v.a. Muschelbänke vorhanden (die sahen auf den ersten Blick wie Kies aus weil so klein).

Ich werde die Strecke(n) beim nächsten mal und einem ganz neuen Aspekt anschauen :)

LG

Markus

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 10:36
von pehers
Liebe Alle!
Gammarus roeseli hat geschrieben:PS: Außerhalb der wasserreichen (!) Alpenregion, ist die reale Wirklichkeit, (!) ohne Besatz, kaum Ertrag von Forellen & Äschen ...
Ertrag lt. Duden:
1. bestimmte Menge [in der Landwirtschaft] erzeugter Produkte
2. finanzieller Nutzen; Gewinn, den etwas einträgt

Man sollte nie eine Steigerung der ausfangbaren Fischbiomasse (=Besatz) mit einem tatsächlichen nachhaltigen Ertrag des Gewässer verwechseln, wenn man schon der Oberfischereibiologe und -gewässerökologe sein will!

Die nachhaltige natürliche Ertragsfähigkeit der Gewässer hängt - regional unterschiedlich - nicht vom Besatz (Besatz kann schon per Definitionem kein Ertrag sein, weil er ja vorher reingekippt werden muss, Ertrag kann auch nicht durch Besatz gesteigert werden, weil der ja vorher reingekippt werden muss), sondern vom Nahrungsangebot und der Habitatqualität ab. In Urgesteinsgebieten ist sie eben deutlich geringer (ich denke, dass Deine Aufnahmen im Urgesteinsbereich gemacht wurden) als in kalkreichen Niederungsbächen: die Bandbreite ist von ~ 25 kg/ha p.a. in Oberläufen im Bayerwald bis 200 kg/ha in der Fränkischen Schweiz. Extrem geschiebetreibende Flüsse im wasserreichen Kalkgebirge weisen Erträge von ca. 10 kg per anno per ha auf, weil durch den Geschiebetrieb ganze Generationen einfach ausfallen. Die Voralpenseen Österreichs wie Atter- und Traunsee (auch nicht gerade wasserarm) haben ähnliche Ertragszahlen, weil das Habitat vor allem die Flachwasserbereiche und Zubringerflüsse extrem mies verbaut sind (Steganlagen, Uferbefestigungen -> keine Schilfgürtel etc.).

Besatz kann den Ausfang beeinflussen - für den Naturalertrag ist er kontraproduktiv!

Zur Landwirtschaft: Futtermittel sind in ihrer Zusammensetzung nirgends so streng reglementiert wie in Österreich und Deutschland. Der Einsatz von Medikamenten ist teuer und darf nur durch den Tierarzt erfolgen. Tieren, die für den Verzehr gedacht sind, dürfen nur sehr spezielle Medikamente verabreicht werden (insbesondere keine Antibiotika, ist vor allem bei Reitpferden ein Problem, weil die nach Behandlung mit gewissen Medikamenten ein Fall für die Tierkörperverwertung sind). Es wird daher sicher nicht (bis auf einige schwarze Schafe) leichtfertig damit umgegangen und es können daher keine nennenswerten Konzentrationen in der Gülle erreicht werden.

Zu den Wasserpflanzen: Da gibt es nur eines und zwar rein in die Wathose, Sense zur Hand nehmen und ausmähen! Das ist mit einem Arbeitseinsatz der Mitglieder eines Vereins einfach zu machen, eine oder mehrere Sensen sind sicher bezahlbar und kann genutzt werden um interessante Strukturen zu schaffen (Rinnen, Ruhebreiche, Kehrwasser,...). Überdies nehmen die Wasserpfanzen auch überflüssige Nährstoffe auf und sammeln bzw. binden feines Sediment, das sich dann nicht in den entsprechenden wertvollen Laichhabitaten absetzen kann. Zusammenfassend: Die Wasserpflanzen geben dem Bewirtschafter die Möglichkeit, das Gewässer ohne großen Aufwand zu formen und zu modellieren. Wo man mäht, entstehen kiesige Züge und Rinner, dort wo man das nicht tut bleibe Ruhezonen, Beschattung und Unterstand für Fische erhalten. Ein guter Mix sollte einen optimalen Lebensraum für viele aquatische Organismen, nicht zuletzt Nahrung für unsere Fische bedeuten.

Wenn tatsächlich Gülle irregulär ausgebracht wird, dann kann man einfach die zuständige Verwaltungsbehörde informieren, da diesbezüglich genaue gesetzliche Vorschriften existieren, die auch strafbewährt sind. Auch zivilrechtliche Ansprüche sind denkbar, wenn sich ein Schaden nachweisen lässt und die Ausbringung nicht "lege artis" also nicht fachgerecht erfolgt ist (zu viel, falscher Zeitpunkt, falsche Ausbringung).

Ad Röhren und Einleitungen: Ich will keine Spekulationen darüber anstellen, wofür die von Dir aufgenommenen Röhren genau gut sind, aber darf Dich darauf hinweisen, dass sämtliche Einleitungen einer wasserrechtlichen und/oder baurechtlichen Bewilligung bedürfen. Diese Bewilligungen sind bei der zuständigen Behörde einsehbar und der Fischereiberechtigte ist Partei im jeweiligen Verfahren, daher auch rechtsmittellegitimiert. Also mach(t) was, wenn es tatsächlich Handlungsbedarf geben sollte.

In Summe ist das Jammern immer ein bisserl einfacher als das Handeln, führt aber nicht zu einer Besserung der Lage.

Beste Grüße,
Hans

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 12:09
von Gammarus roeseli
pehers hat geschrieben:
Gammarus roeseli hat geschrieben:PS: Außerhalb der wasserreichen (!) Alpenregion, ist die reale Wirklichkeit, (!) ohne Besatz, kaum Ertrag von Forellen & Äschen ...
Man sollte nie eine Steigerung der ausfangbaren Fischbiomasse (=Besatz) mit einem tatsächlichen nachhaltigen Ertrag des Gewässer verwechseln, wenn man schon der Oberfischereibiologe und -gewässerökologe sein will!
@ Alle
So eine Anpisserei muss man mit ganz, ganz anderen Augen sehen!!! :mrgreen: Ist von Mitmenschen wie dem "Hans" so etwas wie ein Kompliment (!) :smt007 und bedeutet soviel wie , man ist eindeutig auf dem richtigen Weg!!! 8)


@ Hans,
Wenn du der „Oberfischereibiologe und -gewässerökologe“ sein will, dann viel Spass dabei!!! :wink: Ich möchte nur gern verstehen, warum wir im Ökosystem so viele Unbesetzte Stellen bzw. Lücken haben. usw. …

Unsere Flüsse in Bayern sind leider völlig verseucht (!) mit privaten Fischwasserbesitzern!!! :( Du gehst an kleinen Flüssen entlang, und aller paar hundert Meter in der Regel aber wenige Kilometer (1-3) ein anderer Fischwasserbesitzer, demzufolge oft eine andere Bewirtschaftung, …, …, usw.
Da kannst nicht einfach mir der Sense losziehen, gestalten und die Welt retten … :roll:

Sense ... . So was schon mal gemacht? Ich glaube nämlich, dir ist gar nicht richtig bewusst, wie schnell der Wasserhahnenfuß solche eingriffe wieder zuwuchert!

Aber Danke (!) für deinen Beitrag. Das Fachliche bereichert schon diesen Trööt … Obwohl du mir nichts neues Erzählt hast …

LG
Christian

PS: @ Markus
Dreikantmuscheln?

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 12:50
von Gammarus roeseli
Kleiner Nachtrag

@Hans

Gesetze werden verändert/ optimiert, (wenn überhaupt) immer erst dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist …

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 13:16
von Royal Coachman
Hallo Freunde !

Zitat aus einem vorihgen Post:


"Unsere Flüsse in Bayern sind leider völlig verseucht (!) mit privaten Fischwasserbesitzern!!!"


Hier erübrigt sich wohl jeder Kommentar ](*,)

RC

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 13:28
von Gammarus roeseli
Gammarus roeseli hat geschrieben: Unsere Flüsse in Bayern sind leider völlig verseucht (!) mit privaten Fischwasserbesitzern!!! :( Du gehst an kleinen Flüssen entlang, und aller paar hundert Meter in der Regel aber wenige Kilometer (1-3) ein anderer Fischwasserbesitzer, demzufolge oft eine andere Bewirtschaftung, …, …, usw.
Wir haben Fischwasserbesitzer (geerbtes Fischrecht) in der Äschenregion, die wissen noch nicht einmal was eine Äsche ist! Das interessier die auch überhaupt nicht :!:

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 14:01
von pehers
So what?
Enteignen?

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 15:14
von Gammarus roeseli
Mal noch was interessantes, um zu verstehen warum die Äschen in unseren Flüssen „Stress“ haben und bei zuviel Stress aus den Äschengewässern verschwinden können.

Ich sehe die Zusammenhänge auch erst so deutlich, seit dem ich das
Buch/ Heft „Die Äsche“ gelesen habe …
(9.2.5 Verschmutzung der Fließgewässer auf Seite 86- 89)
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Buch: Die Äsche

Auszug/Zitat:
„Alle Wasserpflanzen produzieren bei Tageslicht Sauerstoff im Überschuss und entziehen dem Wasser dabei Kohlensäure. Nachts dagegen stellen sie die Photosyntheseaktivität ein und entziehen dem Wasser unter Abgabe von Kohlendioxid Sauerstoff zur Dunkelheit. Der Entzug von Kohlensäure führt zu einem Anstig des pH- Wertes während das Tages, die Zufuhr während der Nacht zu einer Absenkung (Abb. 37).“ … … …


… Sauerstoffübersättigung tritt in Gewässern dann auf, wenn bei hoher Photosyntheseaktivität der Wasserpflanzen während des Tages Sauerstoff im Überschuss produziert wird, die Temperaturen rasch ansteigen und ein Ausgleich mit der Atmosphäre nur sehr zögerlich stattfindet. Dies ist vor allem in gering durchströmten, eutrophen Gewässerabschnitten mit geringer Trübung der Fall. Hier können in Extremfällen Sauerstoffsättigungswerte über 500 % auftreten (SMIJA 1989). Mit dem Anstieg der Sauerstoffkonzentration in den Bereichen der Übersättigung wird in Fließgewässern zumeist auch der Gesamtdruck aller im Wasser gelösten Gase (TGP) über das atmosphärische Gleichgewicht angehoben. Als Folge derartiger Gesamtgasübersättigungen kann bei Äschen die Gasblasenkrankheit auftreten. Fischschädigende Einflüsse werden in der Fachliteratur bei etwa 105-110% Sättigungsdruck bei Dauerexposition angesiedelt. Neuere Untersuchungen gaben Hinweise darauf, dass bereits geringe Übersättigungen von 101- 103% das Infektionsrisiko gegenüber Krankheiten bei Fischbrut erhöht. (BAATH 1990)“


usw. …

Da wirken gigantische Kettenreaktionen. :roll:

Viel, viel Stress für die Äschen!

LG
Christian

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 15:36
von pehers
Du brauchts nicht mal Stichworte, um mal was zu posten, oder?
Was willst Du uns da genau sagen?
Dass die Fischereiberechtigten (Eigentümer) daran schuld sind, aber nur wenn sie den Bach geerbt haben?
Dass man nichts machen kann, alles hoffnungslos ist, wir uns in Lasso werfen sollten oder doch lieber lastwagenweise Besatz einbringen?
Dass die Äschen so sensibel sind, aber doch wieder tolerant?
Was ist Dein Statement?

Dass das übermäßige Zuwachsen solcher Gewässer problematisch ist, bestreitet ja niemand.

L.G.
Hans

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 16:04
von Gammarus roeseli
Hallo Hans,
du verstehst mich nicht!
Weißt du, ich bin fest davon überzeugt, wenn man es wirklich ernst meint mit der Erhaltung oder Wiederansiedlung der Äsche, muss man sich zuerst mit dem Problemen unter Wasser und dem verschwinden der Bestände befassen und Lösungen finden! Ansonsten bleibt man erfolglos und verbrennt nur Geld ...

LG
Christian

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 17:12
von Maggov
Hallo Christian,

sorry wenn ich mich einmische - aber genau darauf ist doch Hans eingegangen indem er Dir Lösungen zum Gülleproblem und eine Richtigstellung zu Deiner Annahme der Produktivität von Flüssen in der (Vor-)Alpenregion nannte.

Bei der Aussage dass man vor Besatz erst die Rahmenbedingungen ändern muss seid Ihr doch beinander, das wurde doch eher von einer anderen Seite aus in Frage gestellt.

Und ein NAchtrag zu diesem Vermerk:
Gammarus roeseli hat geschrieben:Kleiner Nachtrag

@Hans

Gesetze werden verändert/ optimiert, (wenn überhaupt) immer erst dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist …
a) Eigentumrechte sind für mich nicht verhandelbar da sie ein Grundrecht der Demokratie sind. Fischrecht ist Eigentumsrecht, da beißt die Maus keinen Faden ab.
b) was sind den die Ursachen für nachträgliche verspätete Änderungen zu Gesetzen zum Gewässerschutz? Ich wäre da vorsichtig mit pauschalen Rückschlüssen denn mir fallen da einige Gründe ein...

LG

Markus

Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Verfasst: 04.10.2011, 17:14
von Gammarus roeseli
pehers hat geschrieben: Tieren, die für den Verzehr gedacht sind, dürfen nur sehr spezielle Medikamente verabreicht werden (insbesondere keine Antibiotika, ist vor allem bei Reitpferden ein Problem, weil die nach Behandlung mit gewissen Medikamenten ein Fall für die Tierkörperverwertung sind).
@ Hans,
bei den modernen Pferden/ Pferdeartigen heutzutage, ist das völlig Wurscht … :wink:
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:mrgreen: :arrow: :smt044