Hi Detlef,henkiboy hat geschrieben: Hallo???? Wer redet denn von der Kirnitzsch? Der Bezug galt alleinig dem Gewässer welches ich befische und wo die Forellen auf den Bildern von mir her sind!!!!
Ich glaube da hast Du aber etwas komplett in den falschen Hals bekommen. Das Beispiel was ich angeführt habe galt für den einen von mir befischten Fluss und kann somit nicht x-beliebig auf andere Gewässer übertragen werden.
nein ich habe da nichts in den falschen Hals bekommen oder so. Aber Sorry, wenn ich mich ungeschickt ausgedrückt haben sollte!
Ich habe es so zusammengefasst weil es den Anschein auf mich macht, dass es doch auch gut möglich ist und es einen Zusammenhang geben kann zwischen sinkenden Bachforellenbeständen und einen aufkommen von vollkommen silbernen kleinen bis mittleren Forellen. (Meerforellen-Smolts?)
Ich weiß nicht ob es unwahrscheinlich ist aufgrund der Größe deines Fisches ("kleiner Silberbarren" auf deinem Fotos) Bei der Meerforelle ist beschrieben, dass die Meerforellen nach dem Schlupf 1-5 Jahre im Süßwasser bleiben und mit einer Länge von 10-25 cm ins Meer abwandern.henkiboy hat geschrieben: Natürlich wäre das auch eine Option, aber aufgrund des Fangzeitpunktes und der Größe eher unwahrscheinlich (jedoch beileibe nicht unmöglich).
henkiboy hat geschrieben: Eine Forelle von jenseits der 60, die vor einem fast unüberwindbaren Wehr gefangen wird riecht schon ein wenig stärker nach aufsteigender Meerforelle, zudem das Gewässer im Sommer die 20 Grad-Marke deutlich überschreitet. So eine Temperatur ist für Bachforellen schon sehr heikel!!!!
Ich finde es schon sehr erfreulich wenn der Fische eine Meerforelle war.
Mal noch zur Wassertemperatur.
Wir brauchen auch ganz sicher keine Bachforellen aus Dänemark wegen einer höheren Temperaturverträglichkeit!!
Ein Beispiel dazu ist, der untere- und mittlere Regen und auch die Donau. (Donau von Kehlheim bis Passau) in beiden Flüssen wird das Wasser zeitweise in Hitzeperioden sehr warm ca. 25°C. Dennoch werden immer wieder abgehauene Bachforellen aus kleinen Bächen oder von sonst wo her im mittleren Regen und der Donau nachgewiesen. (Merklich abkühlung bekommt die Donau erst wieder in Passau durch das kühlere Wasser aus dem Inn.)
Das Bachforellen zeitweise so hohen Temperaturen überhaupt überstehen können, konnte ich eigentlich auch nicht glauben. Ein Biologe von der Technischen Universität München sagte mir als ich ihn darauf angesprochen habe, "Bachforellen, kann man schon ganz schön Grillen!"…..
Das Wasser in einem kleinem mir gut bekannter Fluss (Äschenregion) in der Oberpfalz wird zeitweise in Hitzeperioden auch sehr warm in den späten Nachmittagstunden und kühlt sich in der Nacht dann wieder deutlich ab. (22°C Wassertemperatur und mehr.) Der recht gute Bestand an Bachforellen verträgt dieses warme Wasser scheinbar auch ganz gut. Wahrscheinlich aber auch nur, (!!) weil das Wasser sehr gut belüftet wird und so immer im bereich der Sauerstoffsättigung liegt. In der Barbenregion suchen die Forellen gut belüftete bereiche wie z.B. unterhalb von Wehren auf. Kleine BF vertragen warmes Wasser auch besser als große BF da sie einen niedrigeren Sauerstoffbedarf haben. Jedenfalls eins ist sicher, wenn sich die BF in einem Wasser nicht mehr wohlfühlt (Temperatur, Sauerstoff, Struktur usw.) dann wandern sie ab.
Mal noch ein Hinweis, die Sättigungswerte von Wasser bei 10°C rd. 11 mg/l, bei 20°C rd. 9 mg/l bei 30°C rd. 7mg/l. Nach Aussagen von Fischzüchtern fühlt sich die BF bei unter 7mg/l schon sehr unwohl. Am niedrigsten ist der Sauerstoffgehalt in Wasser in den frühen Morgenstunden, bevor die Photosynthese der Wasserpflanzen beginnt und so Sauerstoff ins Wasser abgegeben wird.
@ Lutz
Ein braun gefärbter Salmonide aus 1979, finde ich sehr interessant!
Von der Oberelbe ist ja bekannt, dass einer der letzten Meerforellen 1923 gefangen wurde.
Danke für diese für mich interessante Information.
LG Christian