Re: Eisiger Frühling 2013 - Auswirkungen auf die Gewässer?
Verfasst: 03.04.2013, 00:29
Hallo,
Auch BIberdämme sind i.d.R. für Wasserlebewesen durchgängig, dazu bestehen sie nicht für ewig.
LG,
Olaf
LG,
Olaf
Im natürlich meandernden (sich windenden) Fluss ist das im Prinzip klar, da Puffern die Windungen über die Zentrifugalkraft die Sedimente und werden bei den jährlichen Hochwassern im Winter entsprechend bereinigt, das ist ein nachhaltiger Prozess. Ich sehe da immer noch kein Argument für notwendige Querverbauungen die ggf. die Durchgängigkeit für Wasserlebewesen einschränken.Gammarus roeseli hat geschrieben:Hallo Olaf,gespliesste hat geschrieben: Irgendwo muss der eingetragene Sand ja auch vor einem Stau dann irgendwann mal hin, im Grunde verzögert man doch nur den Abtrag.
Sediment wie Feinsand, Grobsand aber auch Kiesel füllen den Biberdamm (oder den Rückstau vom Steinwal) im Laufe der Zeit soweit auf, dass das Wasser im Damm wieder beginnt zu fließen. Bei einer Strömungsgeschwindigkeit über ca. 0,25 m/s bis ca. 0,50 m/s kann sich kein Fein und Grobsand mehr ablagern und wird so von Ablagerungen aus Kieseln abgelöst und überdeckt. (So ähnlich wie eingekapselt.) Die Kieseln die den Sand aus dem Stau überdecken, sieht man oben auf dem Bild ganz gut im überwiegend sandigen Bach.
Der Damm entwickelt sich immer mehr zu einer Rausche in der sich durch die erhöhte Strömungsgeschwindigkeit (bei ca. 0,5 m/s bis 1,00 m/s) nur noch Kiesel ablagern und so in und unterhalb der Rausche ein neuer Kieslaichplatz für Forellen entstehen kann.
Auch BIberdämme sind i.d.R. für Wasserlebewesen durchgängig, dazu bestehen sie nicht für ewig.
LG,
Olaf
LG,
Olaf





