Hallo,
da bin ich ganz Franks Meinung. Tolle Maifliegen von dir Mike. Ist das Chenille auf dem 2. Muster? Habe ich so noch nie gesehen gefällt aber. . Ist schon ne Zeit her, dass ich extendet Mayflies gebunden habe. Hier noch ein Archiv-Foto
Ich bin ja, wie ihr wisst, ein großer Verehrer der franco-iberischen Fliegenbinderei. Konnte dann am Ain auch gleich ein tolles Heftchen erstehen, in der die 18 beliebtesten Muster unserer westl. Nachbarn ermittelt wurden. Natürlich war die Palaretta auch dabei.
Den 18. Platz belegte der Rotspinner als Gruppenmuster für Spent-Varianten.
Lasst mich wissen, wenn ihr erfahren wollt, wer den 17. Platz belegt hat.
Euer Dr. Dolittle
na, da sind doch wieder saugute Muster gepostet worden! Vielen Dank! und dass Dirk auch mal wieder was zeigt, freut mich besonders.
Ich bin der FF&Ft noch lange nicht am Ende - hier mal ein Muster, vorgestellt als Mini-Boobies, z.T. wohl gedacht im Nymphenzug, geht aber auch solo als eine Art Emerger im Oberflächenfilm - und da geht dann jedes bekannte Muster - hier sowas wie GRHE (goldripped Haresear) - find ich ganz spannend und schaut gut aus.
Das Foam ist aus einem Wickelblock mit Lochzange ausgestanzt (she MP's Tip)
Petri!
Christian
PS z.Zt. sollte es vielleicht eine Walkers Mayflynymph als Booby sein ... ähnlich dann wie meine "Rausim"
"Die Völker wurden seiner Herr, jedoch, dass keiner mir zu früh da triumphiert: der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch" BB
Wirklich Tolles gibt es hier allenthalben zu sehen.
Vielen, vielen Dank dafür!!
Ich habe auch nochmal was gebunden, denn rfür morgen wurden mir so ins Gelbe gehende Maywetflies auszuprobieren empfohlen.
Im Netz habe ich mal nach entsprechenden Mustern gesucht und was mir so gefiel zusammengewürfelt.
Und Wings mußten auch mal sein ... eine Technik an die ich mich hiermit zum ersten Mal selbst drangetraut habe:
Gestern war ich mal wieder auf Döbeltrip.
Habe da eine Wet die ist der absolute Bringer auf Döbel.
Konnte damit gestern 15 Döbel von 20 - 35 cm verhaften.
Mit anderen Mustern keine Chance.
War nicht das erste mal das dieses Muster so erfolgreich war.
"Döbel_Wet Fly"
Döbel_Wet Fly 0021.JPG (39.47 KiB) 3074 mal betrachtet
In der letzten Fliegenfischen war eine Yellow Sally, die ich ein wenig der Isoperla Carbonarica der Natur anzupassen versuchte.
Im wesentlichen habe ich die seltsamen Gummibeinchen weggelassen, stattdessen zwei einzelne Moose-Haare als Schwanz, zwei Fasanenfibern mit halbem Schlag als Hinterbeine und wiederum zwei einzelne Moose-Haare als Hörner verwendet. Haken ist irgendein Daiichi-Wet-Fly-Haken in #12.
Wer den Artikel nicht kennt:
Body ist Ultra Fine Dubbing in Light Cahill, Darüber liegt eine CDC, darüber doppeltes Rafia für die Flügel.
@Ralph - die muß nicht noch besser werden - die ist schon ganz ausgezeichnet
@Bernd - die schaut doch auch schon fast wie ne Palaretta (etwas overdressed) aus
@Norbert - wenn das Foto etwas schärfer ... die Idee mit den Fasanenbeinchen find' ich auch schöner als Gummischnur (vielleicht weniger effektiv, is aber wurscht). :Daumen
viele Grüße
Christian
"Die Völker wurden seiner Herr, jedoch, dass keiner mir zu früh da triumphiert: der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch" BB
gestern hatte ich die große Freude und Ehre, eingeladen von unserem Forumskollegen Mindelpeter, an eben dieser, "seiner" Mindel gemeinsam mit ihm fischen zu können. - und ich kann Euch sagen - Zahlen wollen wir ja nicht nennen, aber für mich, war das der beste Fischtag überhaupt. Völlig verrückt. Wie es sowas an einem Vereinsgewässer gibt ist mir schleierhaft. Aber es ist saugoil! Und Peter meinte, dass es eher ein bescheidener Tag gewesen wäre ... Der Glückliche!
Meine "Stormy May" ging ganz gut, ist auch Super als Popper zu verwenden! Besser war dann die "Belissima" - bis ein Busch sie raubte. Und dann kam der große Auftritt der "Foam Dun" von Peter - http://www.fliegenfischer-forum.de/flyf ... 68826.html
Mal ne andre Fliege probiert ... eher Flaute ... wieder die "Foam Dun" und Schlag auf Schlag ... oft leicht versunken, manchmal animiert: DER Bringer!
Hallo Christian, Gratulation zu diesem schönen Fischtag und zu dem riesigen Petri! Wunderbare Aufnahmen!
Ich dachte der M-Peter ist beruflich so im Stress dass er werder zum Binden noch zum Fischen kommt? Schön für ihn, dass er zumindest zum Fischen noch Zeit aufbringen kann.
Danke für die Links zu den Fliegen. Eine solche Foam Dun muss ich mir auch mal binden, wenn sie so gut fängt!
Mensch Jungs,
da wäre ich aber so was von gerne dabei gewesen. Und danach hätten wir uns über Christians Weinkeller hergemacht......Aber ich hab mein "Frei-Pulver" fürs Erste am AIN verschossen. Schon elend wenn man einer geregelten Arbeit nachgehen muß. Aber freue mich für euch.
Grüße K laus alias Dr. Dolittle
@All: Sehr schöne Fliegen die ihr da in letzter Zeit gepostet habt. Großes Rundumlob.
@Christian: Genau solch einen Tag hatte ich beim diesjährigen Vatertagsausflug mit "bebo" hier aus dem Forum - der 2. Tag war wahrscheinlich mein bester bisher überhaupt. Und das Ganze mit beinahe drei Fliegen. Zu Beginn mit einer Cased Caddies aus dem Motto Trööt, dann mit meiner Variante des Orscherls und zu guter Letzt noch eine, die ich irgendwo gesehen hatte. Natürlich habe ich nachdem wir wieder zu hause gleich eine kleine Serie (mit Variationen) aufgelegt und inzwischen auch an meinem Hausgewässer erfolgreich gefischt. Schnell und einfach gebunden - da habt ihr sie:
Christian das freut mich,wenn es dir so taugt hat
Einige hier im Forum kennen "meine" Mindelstrecke und wissen was dort möglich ist. Es ist aber nicht so, daß hier mit Lastwagen die Fische ins Wasser gekippt werden...
Auch wir haben unsere Philosophie und machen uns Gedanken über Besatz und Nachzucht. Wir haben, Gottseidank, ein Gewässer zur Verfügung das mit Bedacht besetzt wird und vom Nahrungsaufkommen begünstigt ist Allerdings habe ich heuer die Erfahrung gemacht, es ist anders als die Jahre zuvor. Wir sind in den Genuss einer umfangreichen Renaturierung letztes Jahr gekommenen, was auf den ersten Blick umwerfend wirkt. Dieser Eingriff ging aber weder an Flora und Fauna spurlos vorbei. Ich sehe es zur Zeit am Maifliegenaufkommen, bis jetzt ist Maximal ein Drittel an Insekten als die Jahre zuvor unterwegs. Genauso fehlen mir "alte" Stammforellen, ich hätte Christian gern so ein hübsch gefärbtes Exemplar präsentiert...
Was mich aber sehr gefreut hat, war die Tatsache, mit unserem Scharfschützen einen verantwortungsvollen und fairen Fliegenfischerfreund ans Gewässer begleiten zu dürfen. Christian, es war bestimmt nicht das letzte Mal!
LG in die Runde
Mindelpeter
PS. @Karl, leider komme ich im Moment wirklich fast gar nicht zum binden und meine Stunden am Wasser sind arg begrenzt...
weil es gerdade passt.
in einem anderen forum schrieb ich mal:
Fischen in der Hölle
Ihr kennt sicher den Witz, wo ein Fliegenfischer in der Hölle als Strafe bei jedem Wurf einen Biss hat.
Genau in so einer Hölle war ich auch. Peter hatte mich an seine Mindel eingeladen. Wir trafen uns an einer Tanke und da beide überpünktlich waren brauchte keiner auf den Anderen zu warten. Wenige Meter neben der Tanke war dann schon der Startplatz unserer Expedition.
Zuerst fischten wir flussab. Immer wieder möglichst nah an den Uferbereich werfen da einige Fische stiegen, obwohl null Schlupf zu bemerken was. Ich hatte eine Dady Longleg angeknüpft und hatte recht häufig einen Biss. Viel öfter als an meiner Ammer, doch ohne Ausnahme alle Bisse nicht verwerten können. Peter meinte, ich würde zu schnell anschlagen. Das mag sein, die Mindel strömt ja nun wesentlich gemächlicher als die Ammer. Ich habe dann die Fliege gewechselt und eine March Brown versucht. Von da an lief es wie am Schnürchen. Später habe ich auch einen Stimulater und eine Sedge probiert. Das spielte keine Rolle. Alle 5-10 Minuten durfte ich einen Bafo drillen. Ich vermute nun, die Beinchen der Daddy Long Leg waren einfach von mir zu lang gebunden und deshalb hatte ich mit diesem Muster keinen Erfolg.
Peter hatte in dieser Zeit nicht einen Wurf gemacht und als ich in darauf ansprach meinte er, ich sei sein Gast. Er könne ja jeden Tag an der Mindel fischen. Das war mir gar nicht recht, aber trotz mehrfacher Bitte meinerseits hat er mir immer und überall den Vortritt gelassen. Nachdem wir diesen Abschnitt der Mindel auch beim zurückwaten nochmals recht erfolgreich befischt hatten, hatte ich wohl schon so 10 Fische gedrillt.
Dann gingen wir an eine andere Stelle, weiter stromauf, direkt hinter einem Kiesfang. Schon von weitem konnte ich alle naslang im ruhigeren Teil des Wassers einen Stieg sehen. Peter wirft auf weit größere Distanzen die Fische an, als ich das von der Ammer gewohnt bin. Das war für mich ungewohnt, aber ich hoffe bei dieser Weitwurfdisziplin keine allzu schlechte Figur gemacht zu haben.
Viel Werfen musste ich ohnehin nicht. Drei Mal werfen, ein Mal drillen war an dieser Stelle wohl üblich. Ich konnte das gar nicht glauben, Peter fand das ganz normal.
Danach sind wir noch einmal ein ganzes Stück flussauf marschiert. Landschaftlich ist die Mindel für einen verwöhnten Pinkel von der Ammer, nicht so toll. An beiden Seiten ist die Mindel mit Steinen verbaut, der Uferbewuchs besteht aus Springkraut, Schilf und Brennesseln. Wenn ich meine Fliege, was mehr als einmal geschah, im Uferbewuchs verhakte, dann garantiert immer im besten Brenneselfeld weit und breit. Ich habe in der Tat meine Lösezange gebraucht um meine Fliege (eine Reehaarsedge) wieder rauszupfriemeln.
Die Steinverbauung der Mindel mag meinen verwöhnten Augen nicht geschmeichelt haben, den Fischen scheint die Verbauung sehr zu gefallen.
Was ich in den folgenden Stunden erlebt habe hielt ich, wenn ich es von anderen erzählt bekam, für reichlich übertrieben. Das war wirklich die Hölle. Biss auf Biss. Selbst wenn ich einen, in meinen Augen missglückten Wurf erneut machen wollte und die Schnur schnell einstrippte, so biss der Fisch eben direkt vor meinen Füßen. Die überwiegende Mehrzahl der Bachforellen waren zudem recht stramme Exemplare die sich durchaus zu wehren wussten.
Während der ganzen Fischerei ab dem Kiesfang, hatte ich ein und die selbe Reehaarsedge verwendet. Zuerst sah sie ja noch wie eine Trockenfliege aus, dann wurden die Flügel immer sparsamer bis gar keine mehr vorhanden waren, anschließend war das Dubbing dran. Bis zum blanken Haken ist es indes nicht gekommen, die Trockenfliege sieht mittlerweile aus wie eine extrem sparsam und schlecht gebundene Nymphe. Sie hat nun einen Ehrenplatz auf meinem Schreibtisch.
Ich habe wirklich keine Ahnung, wie viele Fische ich an Peters Mindel fangen durfte. 40-50-60? Es ist wohl herzlich egal. Ich durfte in der „Hölle“ fischen und werde nun meinen Lebenswandel überdenken. Vielleicht will ich ja gar nicht unbedingt in den Himmel kommen. Ich habe noch nachts von diesem Fischereitag geträumt, obwohl ich hundemüde war.
Euer Thomas
Vielen Dank Peter, für deine Einladung. Du hast mir eine riesen Freude gemacht.