Verfasst: 12.02.2007, 18:41
Hallo Markus,Maggov hat geschrieben:Hallo Rolf,Rolf Schwartz hat geschrieben:Hallo Kevin,Medve hat geschrieben:Dieser Vorwurf ist nicht ganz richtig.
Aber ich kann bestätigen, dass Stephan Dombaj und Julian Sion, eine am Quellengrund (Forellenteichanlage neben der Bröl) gefangene Forelle zur Bröl getragen haben und dort mit Ihr ein Fotoshooting abgehalten haben. Ob tot oder lebend, keine Ahnung. Ich habe die Fotos der Fische von SD gesehen, die er im Blinkerforum gepostet hat und ich habe Fotos von Zeugen gesehen, die dieses Handeln fotografiert haben. Diese Fotos sollen aber die Zeugen selbst veröffentlichen.
Gruss
Kevin
ob tot oder lebendig ist die eigentliche Frage.
Denn der Vorwurf lautet ja so.
Gruss Rolf
das ist so nicht ganz korrekt, weiterhin stehen die Punkte Waten in einem Fluss bei bestehendem (und aus meiner Sicht sehr weitsichtigem) Watverbot sowie das Vorspielen falscher Tatsachen im Fokus der Diskussion. Die Tatsache, dass ich mich mit einem toten zuchtfisch an einen bach stelle und damit impliziere diesen dort gefangen zu haben würde lediglich den Vorwurf der Tierquälerei entkräften - mit Waidgerechtigkeit hat das dann meiner persönlichen Ansicht wieder nichts mehr zu Tun, da dieser Fisch weder mit dem auschlieslichem Ziel des Verzehrs getötet wurde, noch krank war oder ein Hegeziel mit der Entnahme beabsichtigt wurde.
Viele Grüsse
Markus
vorab: ich kenne die beiden Herren nicht - muss mir meine Meinung also wie du aus stiller Post bilden.
Die stille Post fängt wie folgt an:
Vorwurf: gefälschte Fotos, mit lebenden Fischen, waten.Hans Klas hat geschrieben:Hallo Freunde,
es kann sein, das in unser Forum "gefälschte Fotos" eingestellt wurden.
Der Vorwurf: woanders gefangene Fische sollen in Schonzeitgewässer verfrachtet, an den Haken getan, schwimmen gelassen und dann als echter Superfang wieder eingekurbelt worden sein, und das auch noch bei Watverbot...!!!
Der Vorwurf mit den lebenden Fischen ist nicht bestätigt, es liest sich vielmehr so, dass ein toter Fisch aus Gewässer x zwecks "besserem" Foto an Gewässer y geschafft wurde.
Dieser Vorwurf (lebender Fisch) aber ist strafbewährt und zählt in meinen Augen absolut vorrangig.
Kommen wir zum Waten:
Was verstehen wir unter waten - und was macht der Herr mit dem toten Fisch im Wasser?
Richtig ist:
Er betritt ein mit Watverbot belegtes Gewässer, begibt sich in Pose, lässt sich knipsen .. das war's.
Das ist kein x-meterlanger Marsch durchs Wasser - so wie wir waten verstehen. Die Diskussion darüber ist müssig - und wer nicht schuldig ist werfe den ersten Stein.
Zu der von dir besagten Waidgerechtigkeit:
Der Fisch ist tot - ich unterstelle waidgerecht getötet.
Dein Argument "auschließlich für den Verzehr gefangen" geht leider ins Leere, denn wie du selbst schon geschrieben hast, hast du ebenfalls Fotos von deinen Fängen gemacht, damit dürfte man dir dann zurecht unterstellen die Fische nicht "auschließlich für den Verzehr gefangen" zu haben.
Lassen wir das.
Dein genanntes "implizieren von Fangstelle x statt y":
Ich kenne die Fotos nicht. Wird da behauptet "Fisch wurde an Gewässer x gefangen" oder stehen die Fotos für sich alleine - und "implizieren", da man das Gewässer kennt? Wie gesagt: ich kenn sie nicht.
Sollte der Fänger tatsächlich einen falschen Fangort angeben, so ist auch das nicht wirklich schlimm. Oftmals wird so der Fangort verschleiert um das ein oder andere Geheimnis zu hüten - da wird die Meerforelle aus der Ruhr schonmal als Meerforelle aus dem Rhein beschrieben, oder ganz explizit ein falscher Fangort angegeben, um den wahren Fangort zu schützen.
Allenfalls kann man den Herren "Prahlerei" vorwerfen - so denn ein Fisch einer Zuchtanlage als Fang in einem natürlichen Gewässer dargestellt wird.
Meine Meinung:
Viele Beiträge und auch die Intention des threads zielen für mich in die Richtung: "jetzt gibt es retour".. welche Faktoren da mitspielen denke ich mir im Stillen.
Fakt ist:
Wenn die Herren mit lebenden Fischen spielen, sitzen sie auf der Anklagebank und gehören zurecht von einem Richter bestraft - haben sie aber nur mit totem Fisch gespielt, ist die forenweite Empörtheit im Grunde ein Witz, eigentlich Heuchelei.
Sicherlich gehören sie ermahnt, eines besseren belehrt...
Nur wer maßt sich das an?
An der Kampagne haben die beiden sicherlich eine ganze Zeit zu knacken, spätestens seit den ersten Diskussionen dürften einige Lernprozesse eingesetzt haben - unterstellen wir, dass diese Prozesse zu ihren Gunsten ausfallen.
Das heißt für mich:
Ein grundsätzliches Forenverbot ist deswegen nicht angebracht.
Das kann allenfalls das sprichwörtliche Faß zum Überlaufen bringen, als alleiniger Grund reicht mir das nicht.
Gruss
Rolf
PS:
Erinnert sich eigentlich noch jemand an die Geschichte mit dem Lachs, wo der Wandersalmonide zur besseren Präsentation "Bachforelle" genannt wurde?
Was ist heute daraus geworden?