Re: «Billige» Fliegenrollen
Verfasst: 24.02.2023, 18:42
Da ich gerade in Vorbereitung des Saoison-Beginns meine Rollen saubermache und mit mit Rollenfellt versehe, einige Anmerkungen dazu und meine Erfahrungsberichte zu einigen dieser Rollen.
Sage 3100, bestückt mit Schnurklasse WF 0:
Das zweifarbige Desing, Rollenkäfig in schwarz, Spule in silber, spricht micht immer noch optisch sehr an. Bei der Klickerbremse ist einmal der Klicker gebrochen. Bekam ich schnell und ohne Kosten von Rudi Heger. Die Rolle funktioniert wie am ersten Tag, obwohl sie schon mehr als 20 Jahre im Einsatz ist und schon viele Fische gedrillt hat. Genug Backing auch für größere und stärkere Fische. Wirklich schön verarbeitet. War für damalige Verhältnisse eine teure Rolle. Die akutellen Sage-Rollen sind sicher qualitativ hervorragend. Optisch gefallen mit diese derzeit aber nicht so gut, daß ich die dafür aufgerufenen, sehr hohen Preise, bezahlen würde.
SALZA by Pijawetz, bestückt mit WF 2:
Das ist, soweit ich mich erinnern kann, so ziemlich der erste Vosseler-Rolle, die ich wahrgenommen habe und die von Pijawetz vertrieben wurde. Titan-farben macht mir ihr Design auch nach langen Jahren noch richtig Freude. Keine Probleme damit. Sehr gut verabreitet. War damals nicht günstig, aber auch nicht teuer. Betrachte auch die jetzigen Vosseler-Rollen als preislich fair, obwohl sie sicher nicht zu den unteren Preisklassen gehören. Die aktuellen Vosseler-Rollen gefallen mir persönlich bis auf die Passion sehr gut und die aktuellen Preise halte ich für die Verarbeitung im Detail (technisch sowieso, aber auch die optischen Details) für hervorragend. Würde ich (und werde ich voraussichtlich auch) wieder kaufen.
Traun River Solid, habe ich für #3/4 in schwarz/silber bestückt mit einer WF 4 und für #5/7 schwarz/coffee, bestückt mit einer WF 6. :
Das Design der Rollen gefällt mir richtig gut. Der mattschwarze Rollenkäfig und die mattschwarze Spule ergeben einen schönen Kontrast zu den eloxierten silbernen und coffee-farbenen Spulenhaltern und Bremsknöpfen. Jeweils genung Backing für die genannten Schnüre. Diese Rollen sind viel im Einsatz, die Bremse läßt sich fein einstellen, mehr als genug Bremskraft. Habe die erst eine Saison, aber viel gefischt. Bei genauem Hinsehen erkennt man an den Spulen, daß sie aus Druckguss sind. Die Eloxierungen halten bis jetzt sehr gut, obwohl im Einsatz nicht geschont. Preiswerte Rollen, deutlich unter 100,- €. Gehe mal davon aus, daß das Rollen aus Asien sind. Würde (und werde ich vielleicht auch) wieder kaufen.
Bauer M2, in schwarz, bestückt mit einer WF 5 und einer Seidenschnur DT 4:
Ich hatte eine ganze Reihe von Bauer-Rollen im Einsatz. Mit gefällt das Bremsrad auf der linken Seite (als Rechtshänder) ausgesprochen gut. Das Design spricht mich voll an! Vor einigen Jahren habe ich die alle mal mit Ersatzteilen von Bauer überholt. Jetzt sind nur noch zwei einsatzfähig. Aber über 20 Jahre haben sie ihren Job perfekt gemacht, waren meine meist gefischte Rollen und da waren richtig harte Einsätze dabei, die sie alle problemlos geschafft haben. Preislich eher im oberen Segment. Die aktuellen Bauer sind in Bezug auch die Bremsen natürlich wesentlich besser, gefallen mir optisch aber nicht mehr ganz so gut. Deshalb würde ich für eine aktuelle Bauer-Rolle den aufgerufenen Betrag nicht ausgeben.
ATH, Ari T’ Hart Traun F1 in schwarz/silber, bestückt mit einer Seidenschnur WF 6:
Eine Ari T’ Hart mußte ich einfach haben, das Design ist einfach umwerfend! Hervorragend verarbeitet und funktioniert wie am ersten Tag! Mehr als genug Backing für die genannte Schnur. Hat schon lange Jahre auf dem Buckel und war damals eine teure Rolle.
Maximumcatch Tail #5/6/7 in schwarz mit kupferfarben eloxiertem Spulenhalter, Bremsknopf und Rollenhalter, bestückt mit einer WF 5.Auch bei dieser Rolle spricht mich das Design immer noch sehr an. Technisch gesehen gut verarbeitet, aber auch die kupferfarben eloxierten Teile sind sehr schön gemacht. Toleranzen passen gut. Die verwendeten Schrauben könnten hochwertiger und schöner sein, erfüllen ihren Zweck aber tadellos. Bremse mehr als ausreichend. Backing für Schnüre #5 mehr als genung, für Schnüre #6 WF jedenfalls auch noch. DT #6 oder WF #7 wird es wahrscheinlich eher knapp. Eine preiswerte Rolle um die 50,- € und würde ich (werde ich vielleicht auch) wieder kaufen. Ist ganz klar eine Asien-Rolle.
DL Green #5/6 in schwarz mit grün eloxiertem Spulenhalter, Bremsknopf und Rollenhalter, bestückt mit einer WF 6. Diese Rolle ist aus meiner Sicht absolut baugleich mit der Maximumcatch Tail #5/6, nur die farbigen Eloxierungen sind statt kupferfarben halt grün. Diese Rollen werden auch im Fachhandel vertrieben und kosten dort etwas mehr, so um die 70,- €, was immer noch wenig und mir allenfalls den Kauf im Fachhandel wert ist. Zudem habe ich die gleichen Rollen auch unter einem anderen Marken-Namen gesehen und da ist mir aufgefallen, daß bei diesen Rollen bei geöffneter Bremse die Spulen Spiel auf der Achse hatten und zwar alle, die ich probiert habe. Das hat mir nicht gefallen und ich habe die dann auch nicht gekauft. Die Tail und die DL, die ich besitze, haben bei geöffneter Bremse kein Achsspiel der Spule. Also möglichst immer vor dem Kauf prüfen, was aber bei der Maximumcatch, die nur online vertrieben wird, leider nicht möglich ist.
JMC Galaxy schwarz mit mattgolden eloxierter Spule in #4/6, bespult mit einer DT 4 und #6/9, bespult mit einer DT 7. Diese Rollen mußte ich einfach wegen ihres für mich unglaublich tollen Designs haben. Übersetzungsverhältnis 3:1 und dann auch noch Antireverse! Braucht in diesen Schnurklassen niemand? Ja, braucht niemand! Aber ich habe es zu schätzen gelernt, daß man bei weiten Würfen sehr schnell wieder Schnur aufnehmen kann und starke Fische bei überraschenden Fluchten auch während des Einkurbelns durch die Antreverse-Funktion nicht das Vorfach sprengen können. Was mir bei anderen Rollen schon passiert ist. Sehr gute Verarbeitung, insbesondere macht die Eloxierung der Spule einen guten Eindruck, da ist selbst bei meinen Einsätzen bisher nicht wirklich was zu sehen. Die recht offen liegenden Zahnräder der Übersetzung haben erstaunlicherweise bis jetzt auch noch keine Probleme gemacht. Teure Rolle und würde ich wieder kaufen.
Die Marke JMC ist als eine der wenigen europäischen (konkret französischen) Fliegenfischer-Marken für mich auch noch besonders sympathisch und bietet bei den hochpreisigen Rollen ein sehr eigenständiges Design, das mir eben auch richtig gut gefällt.
X-Version Flyguide # 6 titan/pink bestückt mit einer WF 6 und #7 stahlblau bestückt mit DT 7. Erfüllen ihren Zweck, aber die Eloxierung ist sehr empfindlich, deshalb schnell Kratzer. Die Toleranzen Rollenkäfig/Spule könnten deutlich besser sein. WF 5 würde bei der Rolle #6 nicht gehen, WF 6 würde bei der Rolle #7 auch nicht gehen. Werde ich nicht mehr kaufen!
Marryat MR8 #6/7/8 bronce, bespult mit einer Seidenschnur DT 7. Für mich das schönste klassische Design. Perfekt verarbeitet, perfekte Toleranzen. Bremse absolut ausreichend dimensioniert und funktioniert trotz des Alters immer noch hervorragend. War damals eine teure Rolle und würde ich jedenfalls wieder kaufen, wenn es sie denn noch gäbe.
So, das waren jetzt mal die Rollen, die ich schon gesäubert und gepflegt habe. Alle Einhand und alles für die Forellen- und Äschenfischerei im Süßwasser. Eine Reihe anderer Rollen warten noch darauf, daß das gemacht wird. Auf gute Bremse lege ich Wert, auch wenn viele meinen, daß das bei diesen Schnurklassen nicht nötig wäre. Ich habe da mal einen Hecht mit 94 cm beim Forellenfischen im unteren Shannon in Fließwasser gefangen. Vorfach 0,16 Monofil, 12er Nymphe. Drillzeit ca. 45 Minuten, erfolgreich gelandet. Da war ich um eine sensible Bremse froh und bin mir sicher, daß ich den Fisch mit schlechter Bremse oder Klicker nicht landen hätte können. Und in den Gewässern, in denen ich regelmäßig fische, sind große und starke Fische immer zu erwarten.
Fazit:
Ich kaufe meine Rollen überwiegend nach der Optik, aber wenn die Funktion nicht gegeben ist, dann nicht. Für technische Spielereien bin ich anfällig. Meine preiswerten Rollen unter 100,- € machen ihren Job von gut genug (X-Version Flyguide) bis hin zu perfekt. Niemand muss sich wirklich teure Rollen in den genannten Schnurklassen kaufen. Wenn ich allerdings eine unglaublich gut gemachte Rolle in die Hand bekomme, dessen Design mich fasziniert und ich zudem die nötige Summe gerade "übrig" habe, dann gönne ich mir die!
LG Sepp
Sage 3100, bestückt mit Schnurklasse WF 0:
Das zweifarbige Desing, Rollenkäfig in schwarz, Spule in silber, spricht micht immer noch optisch sehr an. Bei der Klickerbremse ist einmal der Klicker gebrochen. Bekam ich schnell und ohne Kosten von Rudi Heger. Die Rolle funktioniert wie am ersten Tag, obwohl sie schon mehr als 20 Jahre im Einsatz ist und schon viele Fische gedrillt hat. Genug Backing auch für größere und stärkere Fische. Wirklich schön verarbeitet. War für damalige Verhältnisse eine teure Rolle. Die akutellen Sage-Rollen sind sicher qualitativ hervorragend. Optisch gefallen mit diese derzeit aber nicht so gut, daß ich die dafür aufgerufenen, sehr hohen Preise, bezahlen würde.
SALZA by Pijawetz, bestückt mit WF 2:
Das ist, soweit ich mich erinnern kann, so ziemlich der erste Vosseler-Rolle, die ich wahrgenommen habe und die von Pijawetz vertrieben wurde. Titan-farben macht mir ihr Design auch nach langen Jahren noch richtig Freude. Keine Probleme damit. Sehr gut verabreitet. War damals nicht günstig, aber auch nicht teuer. Betrachte auch die jetzigen Vosseler-Rollen als preislich fair, obwohl sie sicher nicht zu den unteren Preisklassen gehören. Die aktuellen Vosseler-Rollen gefallen mir persönlich bis auf die Passion sehr gut und die aktuellen Preise halte ich für die Verarbeitung im Detail (technisch sowieso, aber auch die optischen Details) für hervorragend. Würde ich (und werde ich voraussichtlich auch) wieder kaufen.
Traun River Solid, habe ich für #3/4 in schwarz/silber bestückt mit einer WF 4 und für #5/7 schwarz/coffee, bestückt mit einer WF 6. :
Das Design der Rollen gefällt mir richtig gut. Der mattschwarze Rollenkäfig und die mattschwarze Spule ergeben einen schönen Kontrast zu den eloxierten silbernen und coffee-farbenen Spulenhaltern und Bremsknöpfen. Jeweils genung Backing für die genannten Schnüre. Diese Rollen sind viel im Einsatz, die Bremse läßt sich fein einstellen, mehr als genug Bremskraft. Habe die erst eine Saison, aber viel gefischt. Bei genauem Hinsehen erkennt man an den Spulen, daß sie aus Druckguss sind. Die Eloxierungen halten bis jetzt sehr gut, obwohl im Einsatz nicht geschont. Preiswerte Rollen, deutlich unter 100,- €. Gehe mal davon aus, daß das Rollen aus Asien sind. Würde (und werde ich vielleicht auch) wieder kaufen.
Bauer M2, in schwarz, bestückt mit einer WF 5 und einer Seidenschnur DT 4:
Ich hatte eine ganze Reihe von Bauer-Rollen im Einsatz. Mit gefällt das Bremsrad auf der linken Seite (als Rechtshänder) ausgesprochen gut. Das Design spricht mich voll an! Vor einigen Jahren habe ich die alle mal mit Ersatzteilen von Bauer überholt. Jetzt sind nur noch zwei einsatzfähig. Aber über 20 Jahre haben sie ihren Job perfekt gemacht, waren meine meist gefischte Rollen und da waren richtig harte Einsätze dabei, die sie alle problemlos geschafft haben. Preislich eher im oberen Segment. Die aktuellen Bauer sind in Bezug auch die Bremsen natürlich wesentlich besser, gefallen mir optisch aber nicht mehr ganz so gut. Deshalb würde ich für eine aktuelle Bauer-Rolle den aufgerufenen Betrag nicht ausgeben.
ATH, Ari T’ Hart Traun F1 in schwarz/silber, bestückt mit einer Seidenschnur WF 6:
Eine Ari T’ Hart mußte ich einfach haben, das Design ist einfach umwerfend! Hervorragend verarbeitet und funktioniert wie am ersten Tag! Mehr als genug Backing für die genannte Schnur. Hat schon lange Jahre auf dem Buckel und war damals eine teure Rolle.
Maximumcatch Tail #5/6/7 in schwarz mit kupferfarben eloxiertem Spulenhalter, Bremsknopf und Rollenhalter, bestückt mit einer WF 5.Auch bei dieser Rolle spricht mich das Design immer noch sehr an. Technisch gesehen gut verarbeitet, aber auch die kupferfarben eloxierten Teile sind sehr schön gemacht. Toleranzen passen gut. Die verwendeten Schrauben könnten hochwertiger und schöner sein, erfüllen ihren Zweck aber tadellos. Bremse mehr als ausreichend. Backing für Schnüre #5 mehr als genung, für Schnüre #6 WF jedenfalls auch noch. DT #6 oder WF #7 wird es wahrscheinlich eher knapp. Eine preiswerte Rolle um die 50,- € und würde ich (werde ich vielleicht auch) wieder kaufen. Ist ganz klar eine Asien-Rolle.
DL Green #5/6 in schwarz mit grün eloxiertem Spulenhalter, Bremsknopf und Rollenhalter, bestückt mit einer WF 6. Diese Rolle ist aus meiner Sicht absolut baugleich mit der Maximumcatch Tail #5/6, nur die farbigen Eloxierungen sind statt kupferfarben halt grün. Diese Rollen werden auch im Fachhandel vertrieben und kosten dort etwas mehr, so um die 70,- €, was immer noch wenig und mir allenfalls den Kauf im Fachhandel wert ist. Zudem habe ich die gleichen Rollen auch unter einem anderen Marken-Namen gesehen und da ist mir aufgefallen, daß bei diesen Rollen bei geöffneter Bremse die Spulen Spiel auf der Achse hatten und zwar alle, die ich probiert habe. Das hat mir nicht gefallen und ich habe die dann auch nicht gekauft. Die Tail und die DL, die ich besitze, haben bei geöffneter Bremse kein Achsspiel der Spule. Also möglichst immer vor dem Kauf prüfen, was aber bei der Maximumcatch, die nur online vertrieben wird, leider nicht möglich ist.
JMC Galaxy schwarz mit mattgolden eloxierter Spule in #4/6, bespult mit einer DT 4 und #6/9, bespult mit einer DT 7. Diese Rollen mußte ich einfach wegen ihres für mich unglaublich tollen Designs haben. Übersetzungsverhältnis 3:1 und dann auch noch Antireverse! Braucht in diesen Schnurklassen niemand? Ja, braucht niemand! Aber ich habe es zu schätzen gelernt, daß man bei weiten Würfen sehr schnell wieder Schnur aufnehmen kann und starke Fische bei überraschenden Fluchten auch während des Einkurbelns durch die Antreverse-Funktion nicht das Vorfach sprengen können. Was mir bei anderen Rollen schon passiert ist. Sehr gute Verarbeitung, insbesondere macht die Eloxierung der Spule einen guten Eindruck, da ist selbst bei meinen Einsätzen bisher nicht wirklich was zu sehen. Die recht offen liegenden Zahnräder der Übersetzung haben erstaunlicherweise bis jetzt auch noch keine Probleme gemacht. Teure Rolle und würde ich wieder kaufen.
Die Marke JMC ist als eine der wenigen europäischen (konkret französischen) Fliegenfischer-Marken für mich auch noch besonders sympathisch und bietet bei den hochpreisigen Rollen ein sehr eigenständiges Design, das mir eben auch richtig gut gefällt.
X-Version Flyguide # 6 titan/pink bestückt mit einer WF 6 und #7 stahlblau bestückt mit DT 7. Erfüllen ihren Zweck, aber die Eloxierung ist sehr empfindlich, deshalb schnell Kratzer. Die Toleranzen Rollenkäfig/Spule könnten deutlich besser sein. WF 5 würde bei der Rolle #6 nicht gehen, WF 6 würde bei der Rolle #7 auch nicht gehen. Werde ich nicht mehr kaufen!
Marryat MR8 #6/7/8 bronce, bespult mit einer Seidenschnur DT 7. Für mich das schönste klassische Design. Perfekt verarbeitet, perfekte Toleranzen. Bremse absolut ausreichend dimensioniert und funktioniert trotz des Alters immer noch hervorragend. War damals eine teure Rolle und würde ich jedenfalls wieder kaufen, wenn es sie denn noch gäbe.
So, das waren jetzt mal die Rollen, die ich schon gesäubert und gepflegt habe. Alle Einhand und alles für die Forellen- und Äschenfischerei im Süßwasser. Eine Reihe anderer Rollen warten noch darauf, daß das gemacht wird. Auf gute Bremse lege ich Wert, auch wenn viele meinen, daß das bei diesen Schnurklassen nicht nötig wäre. Ich habe da mal einen Hecht mit 94 cm beim Forellenfischen im unteren Shannon in Fließwasser gefangen. Vorfach 0,16 Monofil, 12er Nymphe. Drillzeit ca. 45 Minuten, erfolgreich gelandet. Da war ich um eine sensible Bremse froh und bin mir sicher, daß ich den Fisch mit schlechter Bremse oder Klicker nicht landen hätte können. Und in den Gewässern, in denen ich regelmäßig fische, sind große und starke Fische immer zu erwarten.
Fazit:
Ich kaufe meine Rollen überwiegend nach der Optik, aber wenn die Funktion nicht gegeben ist, dann nicht. Für technische Spielereien bin ich anfällig. Meine preiswerten Rollen unter 100,- € machen ihren Job von gut genug (X-Version Flyguide) bis hin zu perfekt. Niemand muss sich wirklich teure Rollen in den genannten Schnurklassen kaufen. Wenn ich allerdings eine unglaublich gut gemachte Rolle in die Hand bekomme, dessen Design mich fasziniert und ich zudem die nötige Summe gerade "übrig" habe, dann gönne ich mir die!
LG Sepp