Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Alles rund um Stärken & Schwächen, Marken, Klassen, Aktionen u.s.w. der für unser Hobby unverzichtbaren "Gerten" und "Schnuraufwickler". Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, gute oder schlechte Erfahrungen zu bestimmten Gerätschaften mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

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AlexWo

Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von AlexWo »

Fischers Fritz hat geschrieben:Moin,
NBerlin hat geschrieben: Auf jeden Fall noch viel Spass mit Deiner Zweihand, es wird nicht bei Einer und einem Schusskopf bleiben!
Danke schön!
AlexWo hat geschrieben:Ich würde entweder ein Schusskopfsystem mit Wechselspitzen kaufen oder einen schwimmenden Schusskopf und die ganze Palette Polyleader dazu. Letztere Wahl dürfte fast alle Situationen abdecken, klar nicht alle. Aber in der Praxis steht doch auch niemand da und wechselt dauernd Spitzen, man kann die Drift ja auch über Mending und Einwurfwinkel beeinflussen....
Ich bin ja nicht beratungsresistent, aber das klingt für mich irgendwie nach Kompromiß. So fischen die Leute, die das schon länger machen ja auch nicht, oder? Dann stelle ich mich lieber regelmäßig an die Kießkuhle und übe werfen.

Beste Grüße,
Sven

Ich fische genau so, ich habe grad im letztens wieder boabachten müssen, wie ein Freund von mir ständig gewechselt, gebastelt hat. Ergebnis nach 3 Tagen er NULL, ich 4 . Die Fliege fischt nur wenn sie im Wasser ist. Und wo siehst Du da nen Kompromiss? Mit Floater und einer Auswahl an Polyleadern bist Du gut gerüstet. Mit der Zeit wirst Du merken, "Weniger, ist manchmal Mehr".

LG

Alex
orkdaling

Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von orkdaling »

Na dann eben den SA UST Short! Fall die 34g in Unterhand nicht reichen, Skagit hast du uebern Daumen 4 g mehr!
Findest du auch mit Gewicht und Profil auf dieser Seite https://www.scientificanglers.com/produ ... per-short/

So, mus Mittag machen und Frostfrei! werd da wohl Nachmittag nochmal die Mefo besuchen.
Gruss Hendrik
AlexWo

Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von AlexWo »

orkdaling hat geschrieben:Moin moin Alex,
genau so ist es! Winkel, Menden, leichte oder beschwerte Fliegen, Stellenwechsel, und natuerlich mehrere Ruten hahaha.
Etwas mehr oder weniger Regen, 2 Wochen Sonne, Gezeiteneinfluss und 1m Ænderung im Wasserstand alle paar Stunden - ich wær ja den ganzen Tag nur am wechseln.
In der Regel ( man sieht ja vorher ob Regen oder Trockenperiode) hab ich 2 Ruten auf dem Dach , eine mit F/H/I und eine mit F/S1/S3 und damit decke ich das Meiste ab, von der schnellen Strømung an Ein und Auslauf bis zur ruhigen Strømung in der Mitte des Pools. Zur Sicherheit 1 Vorfach und ein Poly in der Tasche, 1 Reservehaken am Cap, 1 -2 Tuben verschiedener Farbe - und dann gehts los! Und wenn doch mal was fehlt, 2 min bis nach hause ist ertræglich.
Nee, ich kann diejenigen schon verstehen die nur eine begrenzte Zeit zur Verfuegung und nicht so die Erfahrung haben. Da will man alles richtig machen.
Mit den Jahren wird man ruhiger, Die Geræteabteilung ist gewachsen, man kennt seine Gegend, muss auch nicht alles mitmachen was an jæhrlichen Neuheiten auf den (Werbe)Markt kommt.
Frueher war sowieso alles einfacher, lange Bambusrute, 50iger Schnur, Einfachhaken mit Hahnenhechel :badgrin:
Gruss Hendrik

Hendrik, ich befische ja auch stets die gleichen Gewässer, hab auch immer zwei Ruten aufm Dach, alles was ich sonst brauche hat Platz in der Watjacke. Ich empfinde das als sehr komfortabel...

LG

Alex
AlexWo

Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von AlexWo »

Hallo Sven,

wo willst Du eigentlich fischen?

LG

Alex
orkdaling

Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von orkdaling »

So; Herd gefuellt, weiter gehts.

Alex, er møchte an die Orkla, deshalb mein Hinweis/Frage an welche Strecke :badgrin:

Sven, also wenn die 34g fuer deine! Rute zu leicht sind (im Unterhandstil ?) dann hast du auch andere Schnuralternativen

Ich bezog mich auf GL Power Taper Compact, Scandi Compact und UST Short weil ich diese gern fische.
Hab eben noch mal in den Katalog von 2017 geschaut.
Was sieht man da?
PT Compact 8/9 31g/478gr 10,2m (Float) (mit Sinkraten etwas kuerzer)
PT Compact 9/10 35g/550gr 10,4m
Scandi 9/10 36g/555gr 11,7m
3D+ 9/10 37g/570gr 11,6m (F/H/I)
Nun kannst du das alles auch bei den UST nachlesen aber bevor du kaufst musst du wissen was fuer deine Rute passt und welchen Stil du hauptsæchlich wirfst.

Uebrigens war der Hinweis / Grafik von Martin wichtig.
Du siehst an den Profilen das nicht jede Schnur fuer Polys geeignet ist bzw sich sehr schwer werfen læsst.
Du hængst ja an eine duenn auslaufende 14m Keule bei der EH Fischerei auch keinen fetten schweren Poly dran.
Oder du musst im Sommer mit Wintermuetze und anliegenden Ohrenklappen fischen!
Gruss Hendrik
Fischers Fritz
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von Fischers Fritz »

Moin,
orkdaling hat geschrieben: Sven, also wenn die 34g fuer deine! Rute zu leicht sind (im Unterhandstil ?) dann hast du auch andere Schnuralternativen
Macht es denn einen Unterschied, ob ich im Unterhand Stil fische? Der Vorbesitzer meinte ja, dass 34 g Scandi Köpfe tief laden, aber Martin hat geschrieben, dass er davon ausgeht, dass 600 gr passen müssten. Vielleicht fischen die beiden unterschiedliche Stile!?
Fischers Fritz hat geschrieben:Ich fische genau so, ich habe grad im letztens wieder boabachten müssen, wie ein Freund von mir ständig gewechselt, gebastelt hat. Ergebnis nach 3 Tagen er NULL, ich 4 . Die Fliege fischt nur wenn sie im Wasser ist. Und wo siehst Du da nen Kompromiss? Mit Floater und einer Auswahl an Polyleadern bist Du gut gerüstet. Mit der Zeit wirst Du merken, "Weniger, ist manchmal Mehr".
Man ist so sicherlich schnell, was natürlich ein großer Vorteil ist. Ich möchte auch nicht die ganze Zeit am Ufer stehen und basteln. Im Gegensatz zu einem F/S1/S3 Schusskopf, der mit zunehmender Länge kontinuierlich schwerer wird, hat man beim Floater mit Polyleader doch aber einen direkten Übergang von Float zu sink, oder nicht? Dadurch müsste die Schnur an der Stelle dann nach unten abknicken und der Kontakt zur Fliege ist nicht mehr so direkt.

Welche Stecke genau an der Orkla weiß ich noch nicht.

Viele Grüße,
Sven
AlexWo

Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von AlexWo »

Fischers Fritz hat geschrieben:Moin,
orkdaling hat geschrieben: Sven, also wenn die 34g fuer deine! Rute zu leicht sind (im Unterhandstil ?) dann hast du auch andere Schnuralternativen
Macht es denn einen Unterschied, ob ich im Unterhand Stil fische? Der Vorbesitzer meinte ja, dass 34 g Scandi Köpfe tief laden, aber Martin hat geschrieben, dass er davon ausgeht, dass 600 gr passen müssten. Vielleicht fischen die beiden unterschiedliche Stile!?
Fischers Fritz hat geschrieben:Ich fische genau so, ich habe grad im letztens wieder boabachten müssen, wie ein Freund von mir ständig gewechselt, gebastelt hat. Ergebnis nach 3 Tagen er NULL, ich 4 . Die Fliege fischt nur wenn sie im Wasser ist. Und wo siehst Du da nen Kompromiss? Mit Floater und einer Auswahl an Polyleadern bist Du gut gerüstet. Mit der Zeit wirst Du merken, "Weniger, ist manchmal Mehr".
Man ist so sicherlich schnell, was natürlich ein großer Vorteil ist. Ich möchte auch nicht die ganze Zeit am Ufer stehen und basteln. Im Gegensatz zu einem F/S1/S3 Schusskopf, der mit zunehmender Länge kontinuierlich schwerer wird, hat man beim Floater mit Polyleader doch aber einen direkten Übergang von Float zu sink, oder nicht? Dadurch müsste die Schnur an der Stelle dann nach unten abknicken und der Kontakt zur Fliege ist nicht mehr so direkt.

Welche Stecke genau an der Orkla weiß ich noch nicht.

Viele Grüße,
Sven
Hallo Sven,

da knickt nichts nach unten ab, da Schnur und Leader ja von der Strömung getragen werden, auch zieht das Polyleader die Spitze des SK ja auch runter, je nach Sinkrate mehr oder weniger.
Ich würde das nicht zu theoretisch, wissenschaftlich betrachten..... Nimmst Du z.B. nen SK-System und Polyleader, deckst Du wirklich alles ab. Die schwimmende und die indermediate Spitze kannst dann mit Polyleadern kombinieren und die Sinkspitzen dann mit Nylonspitzen unterschiedlicher Länge.

VG

Alex
Fischers Fritz
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von Fischers Fritz »

Hallo Alex,

hast mich überzeugt, ist bestimmt ein gutes System.

Viele Grüße,
Sven
AlexWo

Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von AlexWo »

Fischers Fritz hat geschrieben:Hallo Alex,

hast mich überzeugt, ist bestimmt ein gutes System.

Viele Grüße,
Sven
Das ist halt das, was ich mache, allerdings fische ich auch nur 4 Wochen im Jahr auf Lachs und wahre Experten, wie der gute Orklaling oder Martin sehen das vielleicht anders.
Ich habe soviele Schussköpfe, letzlich nehme ich immer das gleiche Set Up, nur in unterschiedlichen Gewichten halt.

Freue mich schon jetzt von Deinen Erfahrungen zu lesen.

VG

Alex
Fischers Fritz
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von Fischers Fritz »

Moin,

also hole ich mir erstmal den Scientific Angler UST Short Schusskopf in float, 9/10 mit 38 g oder etwas vergleichbares und Polyleader :)
Den float/intermediate und den float/sink 3 kann ich mir ja später noch besorgen.

Kennt jemand die Sage Z-Axis 10150-4 und kann mir sagen, welche Schusskopf Gewichte ich hierfür brauche?
Kann ich für die Rute auch das Floater-Polyleader Setup verwenden, oder brauche ich hier etwas anderes, weil die Rute ja für hohen Wasserstand gedacht ist?

Viele Grüße,
Sven
AlexWo

Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von AlexWo »

Sven, kannst Dir auch mal einen Überblick bei RIO verschaffen...

VG

Alex
Fischers Fritz
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von Fischers Fritz »

Danke, habe jetzt aber schon bestellt.

Viele Grüße,
Sven
orkdaling

Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von orkdaling »

Mefo nicht su sehen, nur halbstarke Køhler, also weiter hier.
Sven, grundsætzlich kannst du mit jeder Rute jedes Set Up werfen wenn dein Wurfgewicht stimmt.
Eine lange Rute nimmst du im Juni nicht nur weil der Wasserstand høher ist, nee weil da ein ganz anderer Strømungsdruck ist.
Selbst bei hohem Wasserstand aber geringer Strømung kønntest du kuerzere Ruten und auch leichter fischen
Mit einer kuerzeren Rute bist du aber bei hohem Wasser und starker Strømung nur am menden, deine Schnur(bogen)wird schneller erfasst und an den Rand bzw hoch gedrueckt - also wegen der besseren Schnurfuehrung.
Um auf Tiefe oder auf Weite zu kommen brauchst du keine lange Rute, das schafst du auch mit einer kurzen und dem entsprechenden Kopf mit Sinkrate/Poly.
Versteif dich nicht auf die 15ft, du weisst ja noch gar nicht welchen Pool und welche Bedingungen.
Die 13-komma xy sind die Allrounder die du hier immer fischen kannst und mit der Schnur/Poly in der entsprechenden Rate regelst du die Tiefe in der du fischt.
Zu 90% hast du Anfang Juni 6 bis 8 grad Wassertemperatur. Da stehen die Fische bereits in den Pools im mittlerem Flussabschnitt. Aufstieg ab Mitte Mai.
Die Fische die Anfang Juni aufsteigen gehen nicht in der Hauptstrømung sondern daneben an den Kanten lang bzw am Grund um so den Druck auszuweichen.
Spæter so bei 10 grad musst du sie nicht mehr am Grund suchen und wenn es noch wærmer wird und geringer Wasserstand, dann findest du sie in der Hauptstrømung und sie nehmen sogar Fliegen dicht unter der Oberflæche.
Daher braucht man verschiedene Sinkraten, die Fliege muss dahin wo der Fisch ist. Fische im 6 grad kaltem Pool verfolgen in der regel auch keine Fliege, da sind sie træge.
Spæter bei 10grad oder mehr verfolgen sie die Fliege manchmal ueber mehrere Meter, beissen oder kehren in den Einstand zurueck.
Wie du siehst brauchst du im laufe der Saison verschiedene Set Up`s. Da wo sie gestern noch im Mittelwasser waren und stiegen und du mit F/I gefangen hast, genau da kann nach einem heftigen Regen in den Bergen das Wasser wieder hoch und kalt sein, dann musst du zurueck zur schweren Ausruestung. Also runter oder du badest die Fliege ueber ihnen,
Dann kæme noch die Wassertruebung in bedracht, das fuehrt aber nun zu weit.
Solltest du so weit unten im Fluss fischen wo sich noch die Gezeiten auswirken, na dann wird es noch verrueckter. Darum immer 2 Ruten gleicher Klasse dabei, nur verschiedene Sinkraten.
Mit aufkommender Flut steigt logischer weise der Wasserstand an der Muendung, das Wasser kann aus dem Fluss nicht so schnell ablaufen und es entsteht ein Stau.
Da wo es bei Ebbe noch vorher richtig schnell durch die Rinnen floss und mind S3 angesagt war, da steht es fast ohne Strømung und du brauchst eine F/I oder nur F und beschwerte Fliege wenn das Wasser an der Muendung den Høchststand hat. Also alle 6 Stunden total andere Bedingunen.
Wenn du dann noch weisst das der Tidenhub je nach Mondstand unterschiedlich ausfællt, hier zwischen 2 und 3m, dann wird es total verrueckt.
Denn dann wird es bei 2m Wasserwechsel und Ebbe reissend oder bei 3m und Flut so træge das du strippen musst wie beim Mefofischen - also komplett andere Ausruestung.
Nun hab ich dich richtig irre gemacht? Darum hatte ich geschrieben das man das nicht so pauschal sehen kann bzw fragte ob du schon weisst in welcher Zone du fischen wirst.
Die ersten 4 Zonen (Orkdal 3/4, Bakka/Spinnler, Orkdal 5, Fandrem1/Bårdshaug Hotel) sind davon betroffen, aber das hat auch seine guten Seiten denn man weiss wann und wo die Fische steigen und muss nicht den ganzen Tag in der Sonne stehen :badgrin:
Also kauf dir fuer deine 13,2ft 8# was "allroundmæssiges" was im WG passt. Ach ja, egal ob tiefe Pools oberhalb oder die schnellen Rinnen hier unten, Anfang Juni kommst du mit Floating + Poly egal wie schwer nicht runter! Die Blechfischer werfen mit 55g Møresild Blinker, spæter mit 30g.
Ich hoffe das macht dir die Fischerei hier an der Orkla etwas verstændlicher.
Und wenn wirklich was an Ausruestung fehlen sollte, wir haben hier LTS und Sport 1(Chef ist im Verein)
Gruss Hendrik
Fischers Fritz
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Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von Fischers Fritz »

Moin,
orkdaling hat geschrieben:Wenn du dann noch weisst das der Tidenhub je nach Mondstand unterschiedlich ausfællt, hier zwischen 2 und 3m, dann wird es total verrueckt.
Denn dann wird es bei 2m Wasserwechsel und Ebbe reissend oder bei 3m und Flut so træge das du strippen musst wie beim Mefofischen - also komplett andere Ausruestung. Nun hab ich dich richtig irre gemacht?
Das noch nicht :) So langsam bekomme ich das Gefühl, dass ich eine zweite Allround Rute brauche. Aber ich denke für den ersten Urlaub muss es erstmal so gehen.
Ich habe ja jetzt den floating Schusskopf zum üben und evtl. für die Strecken, an denen ich damit in Verbindung mit Polyleadern runter komme. Dazu hole ich mir noch die Scientific Angler UST short.
orkdaling hat geschrieben:Darum hatte ich geschrieben das man das nicht so pauschal sehen kann bzw fragte ob du schon weisst in welcher Zone du fischen wirst.
Evtl. fahre ich zu Hans Spinnler und mache den Praxiskurs mit. Der dauert insgesamt eine Woche. Über 4 Tage wird man 4 Stunden täglich unterrichtet und den Rest der Zeit kann man angeln.
orkdaling hat geschrieben:Ich hoffe das macht dir die Fischerei hier an der Orkla etwas verstændlicher.
So langsam bekomme ich glaube ich eine Vorstellung, die ganz gut passt. Auf jeden Fall großes Danke schön für Deine ausführlichen Beschreibungen!

Viele Grüße,
Sven
fly fish one

Re: Zusammenstellung der ersten Lachs-Ruten und -Rollen

Beitrag von fly fish one »

Ihr langweilt garantiert niemanden! Der Faden ist sehr schön!

Das Schußkopfsystem von Rio mit Wechselspitzen macht aus einem Kopf F/F; F/I, F/S3, F/S7 und ich fische daran noch Polys, wenns sein muss. Das Gewicht der Polys wird nicht mitgerechnet - es sein denn Du wirfst den langen Eumel Überkopf! Aber diese Ruten sind ein Wunder und das geht auch schmerzfrei mit Poly. Alles ausprobiert in Norge. Jetzt könnte ich euch wieder die Ohren vollhauen, dass sowas natürlich nur eine Wiinston mitmacht! :badgrin: Aber ich hör schon auf! :shock:

EInige Kollegen vorher haben noch zum Novizentum und sinkenden Köpfen und Polys ein wahrlich wahres Wort gesprochen: Fang bloß nich mit irgendwas sinkendem an zu üben, an einem Scandi! Die sinkenden Polys und Köpfe verändern das Wurfverhalten dramtisch!! Wenn Du in einer strammen Strömung mit Sinkern als 2HJungfrau anfängst, dann brauchste abends einen Kasten Bier und die starke Schulter vom Hendrik um Dich wieder aufzurichten!

Kauf das alles, Du wirst es brauchen, aber sei Dir im Klaren darüber, was es für Auswirkungen hat. Die Einhandmädchenrutenschwinger gehen abends fröhlich schlafen, während Du das Schmusekissen brauchst! :p

Dein Frank
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