Ich hab ein Problem mit meinen Trockenschnüren, und ich hab bis jetzt noch nix gefunden, mit dem ich dem entgegenwirken kann:
Es ist immer dasselbe: beim Nymphen- oder Nassfliegenfischen direkt unterhalb eines Wehres an meinem Hauswasser zieht es mir nach wenigen Sekunden die Schwimmschnur unter Wasser, aber nicht nur die Spitze, sondern gleich die vordersten 2 oder 3 Meter! Eine Bisserkennung ist fast unmöglich, es sei denn, die Forelln´s stürzen sich mit "Heißhunger" auf meine Fliegen/Nymphen und reißen die Schnur gleich einen halben Meter mit, sodaß man das auch an einer Schnur erkennt, die schon einen halben Meter unter Wasser treibt.
Will lieber nicht wissen, wieviel Bisse mir heut wieder "naus" sind (wie wir Schwaben sagen), die ich nichtmal bemerkt habe...
An mangelnder Schnurpflege kann´s nicht liegen, ich behandle meine Schnüre wie rohe Eier! Und die, die ich heute drauf hatte, war eh nagelneu.
Ich kann reinigen und fetten wie ein Blöder, es nutzt nix.
Was kann ich tun, um dem entgegen zu wirken?
Haben diese knetbaren Bissanzeiger (oder auch andere) soviel Auftrieb, daß die meine Schnur oben halten würden? Hab mit diesen Hilfsmitteln noch nie gefischt, hab also keine Ahnung davon.
Oder ist die Strömung wegen des besagten Wehres einfach zu stark, und ich muß einfach damit leben, daß die Schnur da unter Wasser gedrückt wird?
Für eure Tipps wäre ich dankbar!
TL
Richard
P.S.: Trotz untergehender Schnur: eine Bach-, eíne Regenbogenforelle, beide um die 40 cm.






