Neuentwicklung auf dem Schnurmarkt
Verfasst: 29.03.2004, 14:42
Bei einem meinem letzten England Besuch konnte ich kurz eine komplett neuartige Schnur testen. Leider ist das Modell noch nicht in Serie gegangen, da der Erfinder Paul Pickering noch keinen Produzenten gefunden hat, der die Schnur in einem vertretbaren Kostenrahmen in Serie produzieren kann.
Das aber nur vorab. Ich komme jetzt zu den einmaligen Eigenschaften dieser Neuentwicklung.
Ich kann hier nur die Eigenschaften beschreiben, die ich beim Werfen kennen gelernt habe. Die technischen Kniffe kenne ich leider nicht. Verständlicherweise wollte mir Paul diese auch nicht verraten.
Vom Grundaufbau handelt es sich um eine normale Longbelly-Leine mit einem ca. 15 m langen Kopf. Bedingt durch diesen langen Kopf kann man wunderbar eine Menge Schnur in der Luft halten. Rollwürfe und die ganzen anderen Trickwürfe klappen ganz hervorragend. Auch das Menden klappt durch den langen Kopf wunderbar. Sollte man in die Verlegenheit kommen weiter als 15 m werfen zu müssen, was in den meisten einheimischen Gewässern nicht nötig ist, kommt das unglaubliche Weitwurfvermögen der Schnur zum tragen. Bedingt durch eine sehr dünne Schussleine fliegt diese Schnur bis weit ins Backing. Dies ist aber ja noch nichts besonderes. Die hier beschriebenen Eigenschaften sind ja bei vielen Longbelly-Leinen vorhanden.
Das erstaunliche ist die scheinbare Gewichtsverlagerung im Belly der Leine. Das Problem bei den Longbelly oder auch DT Schnüren ist, das sie bei einer kurzen Leinenlänge die Rute nicht ausreichend laden. Für den fortgeschrittenen Werfer ist dies sicher kein großes Problem. Dem Anfänger fehlt aber meist die nötige Rückmeldung durch das Schnurgewicht. Wird die Schnur von Paul ein bis zweimal scharf beschleunigt verlagert sich das Leinengewicht mehr zur Schnurspitze hin, was zur Folge hat, das die Rute auch schon mit wenig Schnur in der Luft ordentlich geladen wird. Hält man mehr Schnur in der Luft und macht weitere Leerwürfe, verteilt sich das Gewicht wieder über die ganze Bellylänge. Vom äußeren Erscheinungsbild ist die Schnur nicht von einer handelsüblichen Schnur zu unterscheiden. Für mich unverständlich, wie das alles klappt.
Hat einer von euch eine Idee, wie das alles funktionieren könnte?
Hubert
Das aber nur vorab. Ich komme jetzt zu den einmaligen Eigenschaften dieser Neuentwicklung.
Ich kann hier nur die Eigenschaften beschreiben, die ich beim Werfen kennen gelernt habe. Die technischen Kniffe kenne ich leider nicht. Verständlicherweise wollte mir Paul diese auch nicht verraten.
Vom Grundaufbau handelt es sich um eine normale Longbelly-Leine mit einem ca. 15 m langen Kopf. Bedingt durch diesen langen Kopf kann man wunderbar eine Menge Schnur in der Luft halten. Rollwürfe und die ganzen anderen Trickwürfe klappen ganz hervorragend. Auch das Menden klappt durch den langen Kopf wunderbar. Sollte man in die Verlegenheit kommen weiter als 15 m werfen zu müssen, was in den meisten einheimischen Gewässern nicht nötig ist, kommt das unglaubliche Weitwurfvermögen der Schnur zum tragen. Bedingt durch eine sehr dünne Schussleine fliegt diese Schnur bis weit ins Backing. Dies ist aber ja noch nichts besonderes. Die hier beschriebenen Eigenschaften sind ja bei vielen Longbelly-Leinen vorhanden.
Das erstaunliche ist die scheinbare Gewichtsverlagerung im Belly der Leine. Das Problem bei den Longbelly oder auch DT Schnüren ist, das sie bei einer kurzen Leinenlänge die Rute nicht ausreichend laden. Für den fortgeschrittenen Werfer ist dies sicher kein großes Problem. Dem Anfänger fehlt aber meist die nötige Rückmeldung durch das Schnurgewicht. Wird die Schnur von Paul ein bis zweimal scharf beschleunigt verlagert sich das Leinengewicht mehr zur Schnurspitze hin, was zur Folge hat, das die Rute auch schon mit wenig Schnur in der Luft ordentlich geladen wird. Hält man mehr Schnur in der Luft und macht weitere Leerwürfe, verteilt sich das Gewicht wieder über die ganze Bellylänge. Vom äußeren Erscheinungsbild ist die Schnur nicht von einer handelsüblichen Schnur zu unterscheiden. Für mich unverständlich, wie das alles klappt.
Hat einer von euch eine Idee, wie das alles funktionieren könnte?
Hubert