Also ,ich habe gestern den ganzen Tag Maifliegen beim Schlüpfen beobachtet,allerdingswar es so ,daß dieMaifliegen sich nur sehen ließen,wenn
die Sonne ein wenig durch die Wolken blickte oder der Wind nachließ.
Überall Ringe ,eine von mir entnommene Forelle hatte sagenhafte 72 Exemplare intus,es war sogar von aussen tastbar,so vollgefressen war der Fisch.
Nach einem Hagelschauer mit Temperaturabfall (übrigens können Hagelkörner mit einem Durchmesser von 4-5 mm einem ganz schön wehtun,auaua

),dachte ich jetzt wäre es vorbei mit dem Zauber,die Hafgelkörner schwammen als fast geschlossener Film im Fluss und trübten Ihn auch ein,aber nach einer kurzen Pause,so ca. 30 min. , kam es erneut zu einem Schlupf und die Fische fingen sofort wieder an zu fressen.
Die Maifliegen schienen auf dem Wasser zu schweben,wie kleine chin. Djschunken zogen sie ihre Bahn auf dem Wasser,eine zog durch den Gumpen,ein Stück stromauf ,ein Stück stromab 5-6 mal hin und her,ein Paar Kreise,wieder und wieder bis sie im Rachen einer Forelle verschwand.
Im Vergleich dazu stümperte ich meine Imitation hinterher,langweilig trieb sie stromab,aber der Fisch nahm sie trotzdem und ich stand mal wieder am Ende der Nahrungskette.
An einem solchen Tag frage ich ,welchen Platz ich hier draussen in der Natur einnehme,Störenfried, Naturgeniesser,Fischfänger,aber was auch immer ,selten ist man seiner Umwelt so nah und vielleicht sogar eins mit ihr.
Wenige Dinge erfährt man so intensiv ,als wenn man mit der Fliegenrute auf Pirsch ist,da kommen wahrscheinlich sogar die Urtriebe zu Vorschein.
Ich hoffe uns sind noch viele solche Tage vergönnt.
Gruss Thomas