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Der Fisch an meiner Seite
Verfasst: 12.01.2005, 10:50
von cgx
Oftmals habe ich auf meinen Angeltouren erlebt, dass wohl aus Sicht der Bafo, der sicherste Ort 20-30 cm neben meinen Beinen ist. Nur um Nachfragen vorzubeugen: ich stehe natürlich im Wasser. Selbst Verscheuchen in Richtung minimalst mögliche Wurfdistanz nützte wenig, die Forellchen kamen nach kurzer Zeit wieder zurück. Wem ist ähnliches wiederfahren? Gibt es eine Erklärung?
Bitte nur (halbwegs) ernst gemeinte Antworten! Auf so was, wie : "Halt doch deine Fliege nur mit Vorfach (oder so) neben dich", bin ich auch schon gekommen.
Anmerkung: Mit Äschen hatte ich dieses Erlebnis noch nicht.
Der mit dem Fisch tanzt

Verfasst: 12.01.2005, 11:41
von Beavis
Mir ist so etwas zwar noch nicht passiert, aber velleicht bietest du dem Fisch ganz einfach einen Strömungsschatten und oder "Deckung vor Feinden"???
MfG Beavis
Verfasst: 12.01.2005, 12:00
von Karsten FF
Mir passiert es regelmäßig beim FF im See, dass sich mitunter stattliche Barsche an meine Fersen heften. Beim Waten durch flaches Wasser habe ich schon oft Steinbeißer aufgescheucht, die sich im Sand vergraben. Ich denke, die Barsche lauern auf diesen Happen. Vielleicht ist es bei Bachforellen ähnlich.
Mit der Fliege konnte ich solche Fische noch nicht überlisten. Wenn fliegenfischtechnisch nichts läuft, tüdder ich einen blanken Öhrhaken an, beködere mit Rotwurm und die Barsche beißen. Man nehme mir diesen kleinen Seitensprung nicht übel.
Gruß
Karsten
Verfasst: 12.01.2005, 12:58
von Beavis
Klingt logisch,
jetzt ist die Frage ob "cgx" ans Fließwasser oder an Seen fischen geht??
Wir haben jetzt für beide Gewässer ne Antwort, aber ob sie zutreffen? mal hören was der Rest noch so zu sagen hat!
Tight lines
Verfasst: 12.01.2005, 18:53
von cgx
... im Fließwasser ...
Verfasst: 13.01.2005, 09:01
von salmosalar
Hallo cgx,
Ich kenne dieses anhängliche Getue :verlegen:, im Gegensatz zu Deinen Beobachtungen, vor allem bei Äschen.
Meist ist es so, dass ich beim Hineinwaten trotz Vorsicht, ein paar Fische vertreibe. Diese suchen sich nach der Flucht wieder einen neuen Standort.
Zwei Beine geben einen hervorragenden Standort im Strömungsschatten ab. Dazu kommt mit Sicherheit auch der leicht aufgewirbelte Kies oder sonstiger Untergrund, der Nahrung für die Damen liefert.
Ich kenne sogar Jungs, gaaaaaanz entfernt natürlich, die scharren absichtlich mit den Füssen um die Äschen quasi anzufüttern. Und das funktioniert!
Heisst aaaaalso, nicht jede Laichgrube ist ne Laichgrube:D
Salmi
Verfasst: 18.01.2005, 15:15
von Parachuter
Das passiert bei Äschen und Bachforellen. Die Füße bieten Strömungschatten und es wird der Grund aufgewirbelt. Die Fische bekommen die Häppchen dierekt vors Maul geliefert.
Wenn ich mich noch recht innere, ist es aus diesem Grund auch am Doubs in der Schweiz verboten im eigenen Strömungsschatten oder in dem vom Nachbarn zu fischen!
TL
Jürgen
Verfasst: 19.01.2005, 08:36
von cgx
Oh Mann! Ihr habt immer so nüchterne Erklärungen.
Ich dachte schon ich wäre ein Forellengott
