Phänomene
Moderatoren: Maggov, Forstie, Michael., Olaf Kurth
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Dorus
Phänomene
Phänomene
Wer nicht nur die Ruten schwingt, sondern sich bloß als Naturbeobachter betätigt, fragt sich irgendwann, welchen Einfluß unsere Anwesenheit auf die Tiere hat.
Dieses ist natürlich auch von wissenschaftlichem Interesse und ich meine auch für Angler interessant.
Welchen Einfluß hat die Beobachtung an sich?
Kennt Ihr auch das Gefühl, wenn Ihr meint Ihr werdet beobachtet?
Dieses ist keine Einbildung.
Renommierte Universitäten auf den britischen Inseln haben bewiesen, das dieser Sinn dafür selbst bei unsensiblen Menschen signifikant existiert.
Bei sehr sensiblen Menschen hatte man Trefferquoten von über 90%.
Und zwar nicht wie man annehmen könnte; Frau sitzt im Bus, Mann eine Reihe hinter ihr. Merkt sie was?-
Sondern eine Person, verkabelt befindet sich in einem Raum beobachtet von einer Kamera.
In einem anderen Gebäude befindet sich eine beobachtende Person mit Monitor, die sich auf die Bilder konzentriert.
Ein Zufallsgenerator unterbricht die Übertragung der Bilder zeitweilig.
Die Messwerte der Sensoren der beobachteten Person werden aufgezeichnet.
Ja dieses ist Forschung für Big Brother, es ging darum, ob Videoüberwachung von Straßen einen Einfluß auf das Publikum hat.
Es zeigt eine neue Tendenz der Forschung und ist Anerkennung vieler "unwissenschaftlichen Phänomene".
Ihr denkt z.B. plötzlich an eine Person, seit Ewigkeiten nichts gehört und innerhalb von fünf Minuten ruft sie an.
Oder der beste Freund des Menschen, der Gedanken lesen kann.- Für Hundebesitzer nichts Neues.
Wo wir schon dabei sind; Sendet doch einfach mal eine nette Gedanken-SMS an Eure Liebsten!
Sie kommt bestimmt an.
Was hat das mit Angeln zu tun?
"Einen Fisch den man sieht fängt man nicht", das war ein gängiger Spruch meiner Jugend.
Er besteht aber ein relativer Widerspruch zu den Autoren Clarke/Goddard des bemerkenswerten Buches "Die Forelle und die Fliege" und den Erfahrungen der Angler, die diesen Spruch vertreten.
Sie meinen eine hochstehende Forelle überblickt ihr Umfeld schlechter als eine tiefstehende, wegen dem Bau der Augen auch irgendwie logisch.
Wer jedoch aus guter Deckung heraus mal versucht hat einem erfahrenen Karpfen ein Schwimmbrot schmackhaft zu machen und das klappt und klappt nicht...
"Jung Du darfst beim Angeln nicht an den Karpfen denken!"
Ich glaube, dieses ist das Geheimnis für Karpfenangeln, und für andere Angelarten?
Die Special Anglers liegen meist 300m von ihren Ködern auf dem Bett, gucken dabei Fernsehen, dreschen auch mal Skat, denken dabei aber nicht an den Karpfen.
Die Telemetrie überträgt die Bewegungen der Köder und bei Grenzwertüberschreitung, wenn der Fisch schon fest am Haken ist, wird der Champ per Wecker aus den Federn geholt.
Da kann darüber denken wie man will, erfolgreich ist die Methode.
Der Kuss auf die Nase der Aesche, das Bild war für mich der Anlaß dieses zu schreiben.
Es sagt viel über den Gemütszustand eines erfolgreichen Anglers.
Die selbstbewußte Gelassenheit, die Kunst den Augenblick zu genießen, aber auch die faire Einstellung zum Geschöpf.
Es ist dieses was einem Jungangler oft fehlt. Nach Anfangserfolgen kommt der Mißerfolg.
Erfolgsdruck setzt ein, man will ja besser als Papa sein. Es wird Theorie gebüffelt. Dann ein Bericht, die Geheimwaffe: die Killerfliege!
Papa nimmt irgendeine alte gammelige Fliege, ohne Namen! und fängt.- Es braucht viel Gewißheit für einen jungen Petrijünger da durchzukommen.
Ein Phänomen finde ich dabei interessant: das Anfängerglück.-
-Es würde passen. Ein Anfänger ist viel zu sehr mit dem Gerät beschäftigt, als das er an einen Fisch denken könnte.-
Und fängt.
Dorus
Wer nicht nur die Ruten schwingt, sondern sich bloß als Naturbeobachter betätigt, fragt sich irgendwann, welchen Einfluß unsere Anwesenheit auf die Tiere hat.
Dieses ist natürlich auch von wissenschaftlichem Interesse und ich meine auch für Angler interessant.
Welchen Einfluß hat die Beobachtung an sich?
Kennt Ihr auch das Gefühl, wenn Ihr meint Ihr werdet beobachtet?
Dieses ist keine Einbildung.
Renommierte Universitäten auf den britischen Inseln haben bewiesen, das dieser Sinn dafür selbst bei unsensiblen Menschen signifikant existiert.
Bei sehr sensiblen Menschen hatte man Trefferquoten von über 90%.
Und zwar nicht wie man annehmen könnte; Frau sitzt im Bus, Mann eine Reihe hinter ihr. Merkt sie was?-
Sondern eine Person, verkabelt befindet sich in einem Raum beobachtet von einer Kamera.
In einem anderen Gebäude befindet sich eine beobachtende Person mit Monitor, die sich auf die Bilder konzentriert.
Ein Zufallsgenerator unterbricht die Übertragung der Bilder zeitweilig.
Die Messwerte der Sensoren der beobachteten Person werden aufgezeichnet.
Ja dieses ist Forschung für Big Brother, es ging darum, ob Videoüberwachung von Straßen einen Einfluß auf das Publikum hat.
Es zeigt eine neue Tendenz der Forschung und ist Anerkennung vieler "unwissenschaftlichen Phänomene".
Ihr denkt z.B. plötzlich an eine Person, seit Ewigkeiten nichts gehört und innerhalb von fünf Minuten ruft sie an.
Oder der beste Freund des Menschen, der Gedanken lesen kann.- Für Hundebesitzer nichts Neues.
Wo wir schon dabei sind; Sendet doch einfach mal eine nette Gedanken-SMS an Eure Liebsten!
Sie kommt bestimmt an.
Was hat das mit Angeln zu tun?
"Einen Fisch den man sieht fängt man nicht", das war ein gängiger Spruch meiner Jugend.
Er besteht aber ein relativer Widerspruch zu den Autoren Clarke/Goddard des bemerkenswerten Buches "Die Forelle und die Fliege" und den Erfahrungen der Angler, die diesen Spruch vertreten.
Sie meinen eine hochstehende Forelle überblickt ihr Umfeld schlechter als eine tiefstehende, wegen dem Bau der Augen auch irgendwie logisch.
Wer jedoch aus guter Deckung heraus mal versucht hat einem erfahrenen Karpfen ein Schwimmbrot schmackhaft zu machen und das klappt und klappt nicht...
"Jung Du darfst beim Angeln nicht an den Karpfen denken!"
Ich glaube, dieses ist das Geheimnis für Karpfenangeln, und für andere Angelarten?
Die Special Anglers liegen meist 300m von ihren Ködern auf dem Bett, gucken dabei Fernsehen, dreschen auch mal Skat, denken dabei aber nicht an den Karpfen.
Die Telemetrie überträgt die Bewegungen der Köder und bei Grenzwertüberschreitung, wenn der Fisch schon fest am Haken ist, wird der Champ per Wecker aus den Federn geholt.
Da kann darüber denken wie man will, erfolgreich ist die Methode.
Der Kuss auf die Nase der Aesche, das Bild war für mich der Anlaß dieses zu schreiben.
Es sagt viel über den Gemütszustand eines erfolgreichen Anglers.
Die selbstbewußte Gelassenheit, die Kunst den Augenblick zu genießen, aber auch die faire Einstellung zum Geschöpf.
Es ist dieses was einem Jungangler oft fehlt. Nach Anfangserfolgen kommt der Mißerfolg.
Erfolgsdruck setzt ein, man will ja besser als Papa sein. Es wird Theorie gebüffelt. Dann ein Bericht, die Geheimwaffe: die Killerfliege!
Papa nimmt irgendeine alte gammelige Fliege, ohne Namen! und fängt.- Es braucht viel Gewißheit für einen jungen Petrijünger da durchzukommen.
Ein Phänomen finde ich dabei interessant: das Anfängerglück.-
-Es würde passen. Ein Anfänger ist viel zu sehr mit dem Gerät beschäftigt, als das er an einen Fisch denken könnte.-
Und fängt.
Dorus
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Tobsn
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max.s.
Lieber Dorus......
....bitte erklär mir wahl was deine pseudowissenschaftlichen, parapsychologischen Auswüchse in diesem Forum unter der Rubrik "Fischarten und ihr Fang" zu suchen haben...bzw. schließ ich mich klak 1 an....wo gibts den ****** zu kaufen den du dir reingepfiffen hast...?
Tight Lines
Max
....bitte erklär mir wahl was deine pseudowissenschaftlichen, parapsychologischen Auswüchse in diesem Forum unter der Rubrik "Fischarten und ihr Fang" zu suchen haben...bzw. schließ ich mich klak 1 an....wo gibts den ****** zu kaufen den du dir reingepfiffen hast...?
Tight Lines
Max
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Dorus
Hi ranzi!
Tut mir echt leid um Dein Meerschweinchen.
Das Problem ist schon länger bekannt.
Hast wohl an Fliegen und Meerschweinchen gleichzeitig gedacht.
siehe:
http://www.popcornpictures.co.uk/ffilms/fly58.shtml
Wie alt ist es denn geworden?
Gruß Dorus
Tut mir echt leid um Dein Meerschweinchen.
Das Problem ist schon länger bekannt.
Hast wohl an Fliegen und Meerschweinchen gleichzeitig gedacht.
siehe:
http://www.popcornpictures.co.uk/ffilms/fly58.shtml
Wie alt ist es denn geworden?
Gruß Dorus
Also Max, ich denke Du irrst Dich da. Dorus hat seine Theorie zwar
...na, ja..nun...sagen wir mal... etwas "ausschweifend substantiiert,
aber seine These lautet doch in einem Satz zusammengefasst:
Der Fisch, an den man denkt, fühlt sich beobachtet und ist schwer zu fangen.
Diese Meinung ist doch durchaus in dieser Rubrik gut aufgehoben.
Gruß, Ranzi
@dorus: ...leider nur 6 Jahre. Fliege war´s nicht, sonst sähe es jetzt anders aus.
...na, ja..nun...sagen wir mal... etwas "ausschweifend substantiiert,
aber seine These lautet doch in einem Satz zusammengefasst:
Der Fisch, an den man denkt, fühlt sich beobachtet und ist schwer zu fangen.
Diese Meinung ist doch durchaus in dieser Rubrik gut aufgehoben.
Gruß, Ranzi
@dorus: ...leider nur 6 Jahre. Fliege war´s nicht, sonst sähe es jetzt anders aus.
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cgx






