nochmal Hobel..

Hier treffen sich die wahren Handwerker unserer Zunft. Gibt es eine schönere Fischerei, als mit einer Selbstgebauten - ob nun Gespließte, Kohlefaserrute oder Eigenbaurolle? Geizt nicht mit Euren Ratschlägen.

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Edgar
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nochmal Hobel..

Ungelesener Beitrag von Edgar »

Hallo Board,

welche Handhobel könnt Ihr empfehlen ????

Gruß und besten Dank
thomas t.

Ungelesener Beitrag von thomas t. »

Hallo Edgar,

schaue bitte mal über den Link. Aus Erfahrung weiß ich, daß, vorausgesetzt Du strebst keine gewerbliche Rutengroßproduktion an, die günstigste Variante ausreicht, zumal der Lieferant Wert auf Qualität legt. Empfehlen würde ich Größe 4.

http://www.feine-werkzeuge.de/eputz4.htm

Gruß Thomas
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Edgar
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Ungelesener Beitrag von Edgar »

Hallo Thomas,

die Seite habe ich auch schon gesehen. Nur die immensen Preisunterschiede
müssen ja irgendwie gerechtfertigt sein. Deshalb meine Frage nach der
Empfehlung. Ist billig auch gleich schlechtere Qualität ?

Trotzdem danke für Deine Info.

Gruß
thomas t.

Ungelesener Beitrag von thomas t. »

Hallo Edgar,

wie überall macht die Marke (Brand) den Hauptunterschied im Preis aus. Meine Erfahrung zu den Hobeln (ich besitze sowohl als auch) ist folgende.
Bei den Klingen gibt es sehr wohl Unterschiede in Bezug auf Standzeit ohne Nachschärfen. Der hauptberufliche Tischler wird lt. meinen Erfahrungen alleine schon aus diesem Grund (Zeit ist Geld!) zum Clifton tendieren.
Preisunterschiede ergeben sich auch daraus, das du bei den Günstigen einen Kunststoffgriff hast (erfüllt seinen Zweck) und bei dem Markenprodukt den erhabenen Holzgriff aus "100 jähriger Mooreiche", sowie eine nicht zu verachtende Eisenführung.
Jedoch erfüllt auch der Kunz-Hobel seinen Zweck sehr gut und ist bei richtiger Einstellung trotz seines leichteren Gewichts sehr gut zu führen.
Auch wenn mir der eine oder andere jetzt widersprechen mag, halte ich den Preisunterschied von 400% für ein Argument zum günstigeren zu greifen.
Sicherlich ist gerade im Bereich Werkzeug Markenqualität immer seinen Preis wert, allerdings wirst Du dich mit dem Kúnz und einem Schärfgerät (sehr zu empfehlen) definitiv nicht verkaufen.

Gruß Thomas
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Karl
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Ungelesener Beitrag von Karl »

Wozu genau brauchst du denn den Hobel? Wenn du Spleiße hobeln willst empfehle ich den Stanley 9,5 oder Record, die Sohle schön glatt schleifen und ein gutes Eisen dazu. Clifton oder Lie Nilsen find ich auch zu teuer, muß nicht sein. Fa. Dick hat gute Auswahl. Gruß Karl
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Edgar
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Ungelesener Beitrag von Edgar »

Hallo Karl,

Dein Ring schmückt meine erste gespliesste. Ich behaupte,- es ist ein Traum.
Da ich die Spleiße bei einem Kurs gehobelt habe hatte ich dort auch die Hobel zur Verfügung.

Nun geht es an die Anschaffung eigener Werkzeuge. Du kennst den "Virus" bestimmt.

Gruß Edgar
Harald Langer

Ungelesener Beitrag von Harald Langer »

Lieber Herr Lange,

mit dem Putzhobel Nr. 4 fangen Sie gar nichts an. Wie Karl schreibt, wäre der Stanley 9,5 eine gute Wahl.

Zwei Klingen vom Hook, und alles paßt. Glattschleifen können Sie sich aber ersparen, bringt nichts. Ideal wäre eine Nut in die Sohle zu fräsen.

Ein Schaber vom Nilsen könnte auch nicht schaden.

Liebe Grüße

Harald Langer
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Kurt Zumbrunn
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Ungelesener Beitrag von Kurt Zumbrunn »

Hallo Edgar
Auch ich hobel mit Stanley und Lie Nilson. Beide sind geeignet und verrichten ihre Arbeit bestens. Der L.N. ist etwas schmaler und liegt mir persönlich etwas besser in der Hand - ist aber rein subjektiv.
Hobeln kann man mit jedem Hobel, ich würde nur darauf achten, dass der Hobel nicht zu leicht ausfällt. Du brauchst dann auch weniger Anpresskraft, was zu ermüdungsfreierem hobeln führt.
Herzliche Grüsse
Kurt Zumbrunn
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Edgar
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Ungelesener Beitrag von Edgar »

Recht herzlichen Dank für die Tipps

Gruß Edgar
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