Das wollte ich damit ausdrücken !
Die Pflanze darf einfach keine Chance haben ihre Samen auszubilden.
Wann immer ich eine sehe wird das Messer gezückt (ich bin ein Killer

)
Das hier habe ich noch beim googeln gefunden:
ZITAT:
Hinweise zur Bekämpfung vonHeracleum pubescens (Herculesstaude)
Für eine nachhaltige und erfolgreiche Bekämpfung der Herkulesstaude ist etwas Hintergrundwissen über Wuchsverhalten und Lebensraumansprüche dieser Pflanze erforderlich.
Bei der Herkulesstaude handelt es sich um eine 2-Jährige Pflanze. Im ersten Jahr nach der Keimung der Saat konzentriert sich die Pflanze auf das vegetative Wachstum, das heißt, es werden lediglich das üppige Blattwerk und ein leistungsfähiges Wurzelsystem ausgebildet. Dieses braucht die Pflanze, um sich für das folgende Jahr auf die Ausbildung des 2-3 Meter hohen Blütenstandes vorzubereiten. Nach dem Abreifen und Aussamen im 2. Jahr stirbt die Pflanze in der Regel ab. Zwischenzeitlich kommen neue Samen zur Keimung bzw. 1- Jährige Pflanzen wachsen zur Geschlechtsreife heran. Somit ergibt sich für denBeobachter das Bild einer ständigen Präsens der Staude mit Blütenständen im umgebenden üppige Blattwerk.
Die Samen brauchen für ihre Keimung vegetationsfreie Flächen. Diese sind im
Umfeld der Elternpflanzen gegeben, da die großen Blätter das Aufkommen von anderen Gräsern und Kräutern stark hemmen. Nach dem vollständigen
Absterben aller oberirdischen Pflanzenteile im Herbst und Winter erhalten die
Samen dann im Frühjahr diese für sie optimale Bedingungen. Der Samen ist
nachweislich länger als 10 –20 Jahre lebensfähig, das heißt, wenn an einem
Standort, an vor dem ca. 10 –20 Jahre Herkulesstauden standen, die
Vegetationsdecke entfernt wird, kann es aufgrund der freien Flächen zu einer
erneuten Besiedlung kommen.
Dieser Exkurs in die Standortansprüche der Herkulesstaude macht deutlich, dass eine Bekämpfung mit chemischen Pflanzenschutzmitteln das Problem nicht löst.
Ein Kontaktätzmittel würde nur die oberirdischen Pflanzenteile zerstören, ein
systemisch wirkendes Mittel zerstört zwar die ganze Pflanze, schafft damit aber gleichzeitig Lebensraum für die Keimung zahlreicher im Boden ruhender
Samen. Darüber hinaus stellen sowohl die Kontakt- als auch die systemisch
wirkenden Pflanzenbehandlungsmittel eine Belastung der Umwelt dar.
Etwas langwierig, aber dafür erfolgreich ist die nachhaltige mechanische
Bekämpfung.
Man beginnt im Frühjahr mit der Räumung der betroffenen Standorte, indem
man abgestorbenen Pflanzenreste des vorherigen Jahres abharkt. (Diese sollten nicht kompostiert werden, da das zu einer Verbreitung des Saatguts führt; daher Reste trocknen und verbrennen!) Die frischen Rosetten der 1-Jährigen können bereits in diesem Zusammenhang oberflächlich mit Spaten oder Hacke abgestochen, bzw. abgeschlagen werden.
Danach die Fläche mit Standard-Rasenmischung einsähen. Es entsteht dann eine Rasenfläche durchsetzt mit jungen Herkules-Sämlingen und geschwächten 1-Jährigen Pflanzen. Nach Ausbildung einer schwachen Grasnarbe ist sofort mit der Mahd zu beginnen.
Geeignet ist für diese Zwecke bei gut zugänglichen Flächen ein normaler
Rasenmäher. Bei Flächen im Böschungsbereich kann auch ein sog.
Wiesenmäher oder Balkenmäher eingesetzt werden. Bei unzugänglichem
Gelände ist die Motorsense zu verwenden (Achtung: Hierbei ist Schutzkleidung zu tragen, da umherfliegende Pflanzenteile auf der Haut bei Sonnenlicht ihre phototoxische Wirkung entfalten und Verbrennungen 2. Grades hervorrufen können!)
Ziel der Mahd ist es, eine starke Grasnarbe zu erzielen und durch kontinuierliche Blattentnahme die Herkules-Pflanzen weiter zu schwächen. Es muß in jedem Fall verhindert werden, dass die Jungpflanzen so groß werden, dass sie wiederum die Gräser verdrängen. Dies kann in regenreichen und warmen Sommern im ersten Jahr unter Umständen sogar eine wöchentliche Mahd bedeuten.
Nach dem ersten Jahr stellt sich ein deutlicher Erfolg ein. Es sind nur noch
wenige und schwache Pflanzen in der Grasnarbe vorhanden. Die kontinuierliche Mahd muss aber in den darauf folgenden Jahren solange fortgesetzt werden, bis auch die letzten Pflanzen abgestorben sind. Dies ist in der Regel in 2-3 Jahren der Fall. Danach kann die Fläche extensiv gemäht oder der Sukzession überlassen werden (eine sorgfältige Beobachtung ist allerdings erforderlich um evtl. die Behandlung rechtzeitig wieder aufzunehmen zu können) Wichtig ist auf jeden Fall der Erhalt einer geschlossenen Vegetationsdecke.