FliFi versteht die Welt nicht mehr !!!
Verfasst: 21.06.2005, 13:20
Servus an alle,
nach einer Erklärung suchend muß ich meinem Ärger doch mal freien Lauf lassen. Ich bin noch Mitglied (die Betonung liegt auf noch) in einem kleinen Angelsportverein, dem ich auch erst dieses Jahr beigetreten war, an der Enz in BaWü. Ich bin bin ja nun schon ein langjähriger (33 Jahre), fast schon fanatischer Anhänger meines Sportes und seit 1990 fast ausnahmslos nur noch mit der Fliegenrute unterwegs. Viel hat man in den vergangen Jahren schon erleben dürfen oder müssen. Aber das was ich zur Zeit erlebe schlägt dem Fass den Boden aus. Dazu muß ich erklären das die Enz in diesem Abschnitt nicht wirklich zum Fliegenfischen geeignet ist, lediglich 2 Passagen, mit wohlwollendem Augenzukneifen auch noch 3, sind hervorragend geeignet um diesen schönen Sport mit Genuß auszuüben. Es handelt sich um Wehrbereiche, welche am unteren Teil zum herrlichen Watfischen geradezu einladen. Und genau hier liegt der Hund begraben. Eben diese Passagen sind zum zeitlich limitierten Sperrgebist erklärt. So ist es striktens untersagt diese Abschnitte vor dem 01.Julei zu befischen. Und nun stellt sich die Frage oder mehrere Fragen. Warum? Ich habe leider keine Antwort darauf. Manch einer wird nun sagen die Naturschützer haben ihren Finger darauf gehalten. Andere werden anfügen die Ornitologen habe hier gesprochen. Vielleicht auch noch als Rückzugsgebiet für die Fische. Ja und ich werde dann darauf Antworten daß ich nichts dergleichen gelten lasse. Denn an eben jenen Passagen ist zum einen ein Kanuverein angesiedelt der gerade nun in der warmen Jahreszeit mit Nachdruck seine Gäste hier ans Land bzw. unterhalb der Wehre wieder ins Wasser schickt und zum anderen frönen hier jede Menge jugendliche dem Baden und verwenden hierbei die Wehrkante als Wasserrutsche oder planschen hemmungslos bis in den späten Abend ungehindert in eben jenen Sperrgebieten herrum. Welcher Unrat da dann anfällt brauche ich ja wohl nicht ausdrücklich zu Gemüte führen. Erschwerend kommt sicherlich dazu daß ich hier im Verein wohl mehr der Exot als FliFi bin welcher dann auch noch die Dreistigkeit erbringt und den Fischen im Wasser watend nachstellt. Mir hallen noch die Rufe (Schreie = leider habe ich eine verminderte Hörfähigkeit) in den Ohren: Aber Abstand halten bitte. Buuupps schon hat das Grundblei des Ansitzanglers von der anderen Uferseite in unmittelbarer Nähe zu mir eingeschlagen. Naja als Brillenträger war es wohl meiner Aufmerksamkeit entgangen, das er sich nun plötzlich entschloß eben jene Stelle zu befischen die ich watend angehen wollte. Und meine Beobachtungsgabe unterlag wohl einem Trugschluß denn ich meinte doch tatsächlich gesehen zu haben, das er derweil da ich Flußabwärts fischte ,einen weitaus höheren Bereich auch noch mit Erfolg befischt hatte.
Eigentlich wollte ich lediglich ein Wässerchen vor der Haustüre haben, welches mir erlaubt, gerade mal so kurz am Abend Erholung suchend mich vom Alltagstrott zu befreien. Was ich bekomme sind Unverständnis und Ärger. Wo ist das idylische Fliegenfischen geblieben welches mir aus jungen Jahren, da ich meine ersten Versuche startete, in Erinnerung geblieben ist. Welchen Sinn macht es einem Verein beizutreten und dafür auch noch Geld zu bezahlen wo andere um Kosten zu entgehen hier Ausgleich suchen. Welchen Sinn machen Besatzmaßnahmen wenn die Fische aufgrund solchen Treibens vergrämt werden.
Ach ja um es nicht unerwähnt zu lassen, im vergangen Jahr wurde ich doch tatsächlich von einer Kanufahrein angefahren, ja Ihr lest richtig. Ich wurde im Wasser stehend angefahren und fast umgerissen.
P.S.: Ich hoffe nicht das mir jemand zur Antwort gereicht: Das gilt lediglich dem Fliegenfischer zum Schutze um vorzeitigen Abnützungserscheinungen entgegenzuwirken.
Auch mangelt es mir nicht an der technischen Ausführung von Trickwürfen, den ich befische auch gerne mal schwer zugängliche Abschnitte. Aber das FliFi besteht doch nicht nur aus eben solchen.
In diesem Sinne wünsche ich all jenen die bessere Bedingungen haben das es so bleibt und denen welchen es genauso geht bessere.
nach einer Erklärung suchend muß ich meinem Ärger doch mal freien Lauf lassen. Ich bin noch Mitglied (die Betonung liegt auf noch) in einem kleinen Angelsportverein, dem ich auch erst dieses Jahr beigetreten war, an der Enz in BaWü. Ich bin bin ja nun schon ein langjähriger (33 Jahre), fast schon fanatischer Anhänger meines Sportes und seit 1990 fast ausnahmslos nur noch mit der Fliegenrute unterwegs. Viel hat man in den vergangen Jahren schon erleben dürfen oder müssen. Aber das was ich zur Zeit erlebe schlägt dem Fass den Boden aus. Dazu muß ich erklären das die Enz in diesem Abschnitt nicht wirklich zum Fliegenfischen geeignet ist, lediglich 2 Passagen, mit wohlwollendem Augenzukneifen auch noch 3, sind hervorragend geeignet um diesen schönen Sport mit Genuß auszuüben. Es handelt sich um Wehrbereiche, welche am unteren Teil zum herrlichen Watfischen geradezu einladen. Und genau hier liegt der Hund begraben. Eben diese Passagen sind zum zeitlich limitierten Sperrgebist erklärt. So ist es striktens untersagt diese Abschnitte vor dem 01.Julei zu befischen. Und nun stellt sich die Frage oder mehrere Fragen. Warum? Ich habe leider keine Antwort darauf. Manch einer wird nun sagen die Naturschützer haben ihren Finger darauf gehalten. Andere werden anfügen die Ornitologen habe hier gesprochen. Vielleicht auch noch als Rückzugsgebiet für die Fische. Ja und ich werde dann darauf Antworten daß ich nichts dergleichen gelten lasse. Denn an eben jenen Passagen ist zum einen ein Kanuverein angesiedelt der gerade nun in der warmen Jahreszeit mit Nachdruck seine Gäste hier ans Land bzw. unterhalb der Wehre wieder ins Wasser schickt und zum anderen frönen hier jede Menge jugendliche dem Baden und verwenden hierbei die Wehrkante als Wasserrutsche oder planschen hemmungslos bis in den späten Abend ungehindert in eben jenen Sperrgebieten herrum. Welcher Unrat da dann anfällt brauche ich ja wohl nicht ausdrücklich zu Gemüte führen. Erschwerend kommt sicherlich dazu daß ich hier im Verein wohl mehr der Exot als FliFi bin welcher dann auch noch die Dreistigkeit erbringt und den Fischen im Wasser watend nachstellt. Mir hallen noch die Rufe (Schreie = leider habe ich eine verminderte Hörfähigkeit) in den Ohren: Aber Abstand halten bitte. Buuupps schon hat das Grundblei des Ansitzanglers von der anderen Uferseite in unmittelbarer Nähe zu mir eingeschlagen. Naja als Brillenträger war es wohl meiner Aufmerksamkeit entgangen, das er sich nun plötzlich entschloß eben jene Stelle zu befischen die ich watend angehen wollte. Und meine Beobachtungsgabe unterlag wohl einem Trugschluß denn ich meinte doch tatsächlich gesehen zu haben, das er derweil da ich Flußabwärts fischte ,einen weitaus höheren Bereich auch noch mit Erfolg befischt hatte.
Eigentlich wollte ich lediglich ein Wässerchen vor der Haustüre haben, welches mir erlaubt, gerade mal so kurz am Abend Erholung suchend mich vom Alltagstrott zu befreien. Was ich bekomme sind Unverständnis und Ärger. Wo ist das idylische Fliegenfischen geblieben welches mir aus jungen Jahren, da ich meine ersten Versuche startete, in Erinnerung geblieben ist. Welchen Sinn macht es einem Verein beizutreten und dafür auch noch Geld zu bezahlen wo andere um Kosten zu entgehen hier Ausgleich suchen. Welchen Sinn machen Besatzmaßnahmen wenn die Fische aufgrund solchen Treibens vergrämt werden.
Ach ja um es nicht unerwähnt zu lassen, im vergangen Jahr wurde ich doch tatsächlich von einer Kanufahrein angefahren, ja Ihr lest richtig. Ich wurde im Wasser stehend angefahren und fast umgerissen.
P.S.: Ich hoffe nicht das mir jemand zur Antwort gereicht: Das gilt lediglich dem Fliegenfischer zum Schutze um vorzeitigen Abnützungserscheinungen entgegenzuwirken.
Auch mangelt es mir nicht an der technischen Ausführung von Trickwürfen, den ich befische auch gerne mal schwer zugängliche Abschnitte. Aber das FliFi besteht doch nicht nur aus eben solchen.
In diesem Sinne wünsche ich all jenen die bessere Bedingungen haben das es so bleibt und denen welchen es genauso geht bessere.